“Der Club der toten Dichter”
Wem bei diesem wunderbaren Film (mit einem wunderbaren Robin Williams) nicht die Tränen kommen oder zumindest berührt wird, sollte das Schreiben einstellen. Oder sich dem Produzieren von Fachbüchern widmen … mit besonders trockener Thematik. Denn selbst (gute) Fachbücher brauchen eine gewisse Emotionalität.
Kleiner Einblick in ein Schriftstellerleben
Wie und wovon er lebt, der Schriftsteller Bernd Cailloux. Ein Artikel bei Spiegel-Online.
Rechtschreibtest: Runde Klammern
Variante a: Wütend stampfte sie mit dem Fuß auf (wie so oft in den letzten Tagen).
Variante b: Wütend stampfte sie mit dem Fuß auf. (Wie so oft in den letzten Tagen.)
Fundsache!
Wer Zeit und Lust hat, kann sich ja mal die Mühe machen, die Fehler in diesem Text zu zählen. Bei zwanzig hab ich aufgehört …

Ach ja, entdeckt hab ich das Kunstwerk in einem Internetforum. Und dazu muss ich sagen, dass mir beim Schreiben in Internetforen auch immer wieder Tippfehler unterlaufen. Aber die Fehler im abgebildeten Text sind keine Tippfehler, sondern eindeutige Indizien für eine erstaunlich geringe Kenntnis von Rechtschreibung und Grammatik. Und wenn ich mich in manchen Autorenforen so umschaue, kann ich auch oft nur den Kopf schütteln. Denn was dort so an Texten "verbrochen" wird, ist oft auch nicht viel besser. Und bei den Leuten handelt sich um Zeitgenossen, die darauf hoffen, dass jemand ihre Manuskripte veröffentlicht …
Geschafft: mein erstes E-Book
So, nun ist es geschafft. Mein erstes E-Book ist Online. Es war ein Test - mein allererstes Buch "Liebe und andere Gefühle".

Ab sofort profitieren meine Autoren von meinem neu erworbenen Wissen. Es hat ungefähr drei Wochen gedauert, bis ich begriffen habe, auf was für die Produktion eines E-Books ankommt. Denn einfach nur die ursprüngliche Buchdatei als E-Book zu exportieren – das funktioniert nicht.
Pflichtlektüre!
Es gibt Autoren, die so narzistisch sind, dass sie an Büchern anderer kein Interesse haben. (Ich vermute nichts anderes als Angst dahinter - Angst, zu erkennen, dass andere besser schreiben.)
Dazu kann ich nur sagen: das ist ein Fehler. Ein eklatanter Fehler sogar. Denn für einen Autor gibt es nichts Besseres als Anschauungsmaterial.
Und so empfehle ich:
"Die Wand" Marlenhaushofer
"Dienstags bei Morrie" Mitch Albom
"Paradies" A. L.Kennedy
"Lügen über meinen Vater" John Burnside
"Steppenwolf" Hermann Hesse
"Narziss und Goldmund" Hermann Hesse
"Wie ein einziger Tag" Nicholas Sparks
"Der Fänger im Roggen" D. J. Salinger
(Liste wird fortgesetzt)
Die Eitelkeit der Autoren
Ich bin selbst Autorin und weiß, wie es sich anfühlt, ein Buch zu schreiben und veröffentlicht zu sehen. Es ist ein verdammt gutes Gefühl!
Als mein erster Roman bei einem seriösen und bekannten Verlag erschien, sagte eine Freundin: "Mensch Renate, jetzt freu dich doch!"
Ich hatte mich gefreut. Sehr sogar. Doch es war eine in sich gekehrte Freude. Ich war nicht stolz, sondern glücklich. Ein wunderbares und warmes Glücksgefühl zog durch meinen Körper, als ich das Hardcover-Buch mit persönlicher Widmung des Verlegers in meinen Händen hielt. Und eigentlich konnte ich es gar nicht fassen, dass auf dem Buchtitel mein Name stand. Ich hatte dieses Buch geschrieben. Ich!
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