Autorenmeinungen

Markus Lein
Nun ist es soweit: mein erstes Buch ist gedruckt und wunderschön geworden und wird hoffentlich zu Weihnachten viele, viele Gabentische schmücken. Aber bis es soweit kommen konnte, war viel Arbeit zu leisten. Reden wir nicht von den vielen anstrengenden, aber natürlich auch wunderschönen Stunden, in denen man seiner Fantasie unzählige Ideen abtrotzte, um sie dann wieder zu verwerfen und dann unerwartet DIE Idee kam, die einem dann endlich zur Verwendung in einer Erzählung geeignet schien. Auch nicht von den vielen Momenten des Selbstzweifelns, ob denn überhaupt jemand in den Geschichten etwas Schönes und auch Heiteres entdecken würde.

Reden bzw. schreiben möchte ich aber an dieser Stelle über die Zusammenarbeit mit Renate Blaes. Von Anfang an war und ist sie eine besondere Stütze für meine Arbeit, die sich mit offenem und sensiblen Herzen meiner Erzählungen annahm und mit mir Schritt für Schritt das Projekt voran brachte.

Aber sie ist auch eine kompetente Kritikerin, die mit künstlerischem Einfühlungsvermögen und einer gesunden Prise Humor meine Texte verbesserte, ihnen den letzten Schliff gab oder mich anregte, über die eine oder andere Textpassage noch einmal nachzudenken, um ihr noch mehr Sprachkraft zu verleihen. Dies tut sie aber mit so viel professioneller Umsicht, dass meine größte Sorge, mein Stil würde eventuell verfälscht, sich in Luft auflöste.

Ich freue mich schon auf ein weiteres Projekt (ein Roman) mit meiner Verlegerin und wünsche uns viele neugierige Leser.

Markus Lein, Saarbrücken, 15. November 2011, Webseite


Karin Greiner
Bücher, die die Welt bedeuten - die gibt es nur selten.
Bücher, die mir viel bedeuten - die gibt es bei Edition Blaes.
Von der Idee bis zum fertigen Produkt alles aus einer Hand, sachlich wie emotional eng verbunden - das ist die Stärke des kleinen, aber feinen Verlags.

GreinerSeit 25 Jahren bin ich als Autorin tätig und dabei viel erlebt, positiv wie negativ. Mit verschiedenen Verlagen und Redaktionen zusammengearbeitet und daraus viel gelernt. Die eigenen Ideen für ein Buch, eine Broschüre, einen Titel dabei umzusetzen, war stets schwierig. Weil man sich vorhandenen Strukturen anpassen und mehr oder weniger engen Vorgaben beugen musste. Es ist mir nie richtig gelungen, keines der vielen Bücher war von Grund auf "meines". Bis ich endlich den Schritt gewagt habe, ein Büchlein nach meinen Vorstellungen zu schreiben - doch wie in die Realität umsetzen?

Greiner2Dank Renate Blaes ist das richtig gut gelungen. Ermunternde Worte und - wie heißt es so schön - konstruktive Kritik, dazu geduldiges Überarbeiten und feinfühlige Optimierung. Lektorat, Layout, Bebilderung, alles was rund um Texte wichtig wird, damit daraus ein Buch entsteht, kommt hier aus einer Hand (mit Herz!). So etwas wünscht man sich als Autor, der sein Werk selbst vermarkten will.

Postkarte2Was kommt dabei heraus? Ein Werk, an dem man seine helle Freude hat und es stolz der Öffentlichkeit präsentiert. An den Mann (und an die Frau) muss man das Werk zwar selbst bringen, doch liebevoll gestaltete Sachen verkaufen sich nun mal leicht - was will man mehr? Dass mein Büchlein schnell in die zweite Auflage ging, hatte Renate prophezeit. Und Recht behalten. Das ist zu einem guten Teil ihr Verdienst.

PostkarteBald war die nächste Idee geboren und in Rekordtempo zu Papier gebracht, vervielfältigt und als Paket auf meinem Tisch. Dienstleistung rundum. Schon spuken weitere Projekte im Kopf herum, die ich sicher wieder der Edition Blaes anvertraue.

Danke für gelungene "Drucksachen" - auf jeder Seite ist persönliches Engagement und menschliche Wärme zu spüren.
Karin Greiner


Monika Arcucci
Renate Blaes habe ich kennengelernt, weil mir jemand eines ihrer Bücher geschenkt hat. Wir wohnen im selben Ort, so habe ich sie mal zum Tee eingeladen und ihr bei dieser Gelegenheit von meinem Manuskript erzählt. Ich wollte meine Kindheitserinnerungen so gern als Büchlein veröffentlichen, wusste aber nicht wie. Renate wusste es. Sie hatte einen Dienstleister an der Hand, der Bücher auch in Kleinauflage druckt.

ArcucciEs dauerte nur wenige Wochen, dann hatte Renate mein Manuskript redigiert (und viele Fehler ausgemerzt), abgesetzt und den Umschlag gestaltet. Die Datei hat sie dann direkt an die Druckerei geschickt und es dauerte wieder nur wenige Wochen - ich hatte mein Büchlein in der Hand und absolut keine Arbeit damit.

Die Pressearbeit hat Renate auch für mich übernommen, und so war kurze Zeit später unter anderem ein schöner Artikel in einer Regionalzeitung veröffentlicht. Ein Interview mit mir, mit Foto und schöner Buchvorstellung.

Mein nächstes Buch ist bisher nur in meinem Kopf, aber ich werde es auf alle Fälle mit der Edition Blaes umsetzen. Denn ich habe keine Ahnung, wie man ein Buch gestaltet und auf den Markt bringt. Und ich will es auch gar nicht wissen. Ich will mein Manuskript abgeben und mich um alles Weitere nicht kümmern müssen.
Monika Arcucci, Schondorf


Dr. Michael Franz
Bei meiner Suche nach einem Verlag habe ich Erfahrungen gesammelt, die sicher nicht repräsentativ, in ihrer Tendenz aber wohl doch aufschlussreich sind.

Große Verlage belegen kaum Nischenthemen, denn solche versprechen keine lohnenswerte Auflage. Für Fachverlage, mein Buch ist ja ein Fachbuch, gilt, dass sie sich durchaus des Nischenthemas annehmen, aber nur, wenn das Thema - natürlich - in das eigene Programm passt, und wenn ja, im eigenen Programm noch nicht vertreten ist.

FranzBleiben Verlage, die mit (Druck)kostenzuschuss arbeiten. Hier ist insbesondere in Hinblick auf die zugesagten Leistungen hohe Aufmerksamkeit geboten. Hinzu kommt natürlich der Preis, der manchmal enorm hoch und nicht nachvollziehbar ist.

Meine Entscheidung fiel dann auf die Edition Blaes und zwar vor allem aus einem Grund. Dort nämlich erhielt ich aus einer Hand, was Andere nicht oder nur zum Teil anbieten: Gestaltung des Covers und des Textes, Rat zu Details wie etwa der Gliederung oder dem Klappentext, Vertriebsberatung und Unterstützung beim Vertrieb, und all das in einer Weise, die mir gefällt, die mir geholfen hat und die dem Buch gut steht, das haben mir schon Käufer von sich aus mit Kompliment gesagt. Ein Kompliment aber, das ich eben nicht verdiene, sondern dieser junge Verlag hier.

München, den 20. Januar 2011
Dr. Michael Franz

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