Allgemeines
Essay über Zuschussverlage
Bei Spiegel-Online habe ich einen amüsanten und gleichermaßen aufschlussreichen Artikel über “Bezahlverlage” gefunden. Verfasst von Carsten Holm. Gut ist, dass er auch “Ross und Reiter” nennt. Die namentlich erwähnten Verlage sind in der Szene bekannt und ihre Honorare sind derart exorbitant, dass jeder, der das kleine Einmaleins beherrscht, sich fragt, wie ein Autor so bekloppt sein kann, solche Summen zu überweisen – unabhängig von den völlig abstrusen Vertragsbedingungen.
Zitat aus Holms Beitrag:“Der Frankfurter August von Goethe Literaturverlag teilt Beutlich mit, dessen Buch ‘alsbald auf den internationalen Markt zu bringen’ – für 16.751 und 20.711 Euro für
608 Seiten, je nach Vertragsvariante.”
Ein Rechenbeispiel gibt es hier.
Die Kinderbuchautorin Carmen Quirchmayr
Mein kleiner Verlag darf eine neue Autorin vorstellen: Carmen Quirchmayr aus Österreich. Zu ihr brauche ich weiter nichts zu sagen, denn sie erzählt in blumiger Sprache auf ihrem Blog, wie sie Kinderbuchautorin wurde.
Artikel in meinem anderen Blog
Aus bestimmten Gründen habe ich in meinem Renate-Blaes-Blog einen Artikel veröffentlicht, der im Grunde hier besser aufgehoben wäre. Aber ich kann ja darauf verlinken. Also, hier klicken.
Zitate und Plagiate im Internet
Im Internet wird bekanntermaßen viel geklaut. Fotos und Texte vor allem. Ohne Genehmigung des Urhebers ist das nicht erlaubt. Zitate ausgenommen! Allerdings müssen sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Welche das sind und vieles mehr beschreibt ein sehr interessanter und ausführlicher Bericht bei “irights info”. Dort finden sich übrigens noch sehr viele andere interessante und wichtige Informationen für Kreative.
Bandwurmsätze
Thomas Mann habe ich deshalb nicht gern gelesen, weil er es liebte, einen Satz an den anderen zu reihen – aber ohne Punkt! Manche (viele) seiner Sätze zogen sich über eine ganze Seite hin. Auf mich wirkt so eine Schreibweise maniriert, denn sie macht überhaupt keinen Sinn, im Gegenteil, sie stört den Lesefluss. Aber auch andere Schriftsteller lieben Bandwurmkonstrukte, so auch Birgit Vanderbeke. Diesen Beitrag weiterlesen »
Neue Dienstleistung: Wir begutachten Ihr Manuskript
Rund 90.000 Bücher erscheinen in Deutschland jährlich. Eine deutlich höhere Menge an Büchern erscheint nicht, obwohl die Zahl der Autoren und Autorinnen (im folgenden Text und grundsätzlich auf diesem Blog “Autor” genannt) und Manuskripte ständig steigt. Analog dazu steigen auch die Absagen der Verlage – leider meistens ohne Begründung. Und dann steht er da, der Autor, und weiß nicht, warum das Manuskript nicht angenommen wurde, denn in der Absage wird selten der wahre Grund erklärt. Was auch verständlich ist, denn Lektoren haben andere Aufgaben, als Absagebriefe mit ausführlichen Begründungen zu schreiben.
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Der Lektor wird’s schon richten
In einem Thread einer Autorengruppe bei Facebook habe ich vor einiger Zeit einen Kommentar hinterlassen. Er bezog sich auf die auffallend vielen Fehler in den einzelnen Kommentaren. Es handelte sich nicht um Flüchtigkeitsfehler, die beim Schreiben im Internet leicht passieren, sondern ganz eindeutig um mangelnde Kenntnis von Rechtschreibung und Grammatik. So wurde zum Beispiel sehr oft “das” mit “dass” verwechselt – inklusive vergessenem Komma, das vor “dass” grundsätzlich zu setzen ist.
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Getürkte Bestseller
Wie Bücher auf die Bestellerliste von z. B. Spiegel und Focus gelangen, hat der NDR recherchiert. Erkenntnis: es entscheidet nicht der Leser, sondern das Geld, das Verlage locker machen. Die Korruption hat also auch das Buch erreicht.
Meine Art zu lektorieren
Mein Autor Clemens Alsleben schreibt hervorragend und unglaublich phantasiereich, und ich hatte das große Vergnügen, sein Manuskript “Im Jahr der Großen Mutter” (das demnächst als Buch erscheint) zu lektorieren. Erfreulicherweise hat der Mann genügend Selbstbewusstsein, meine Korrekturen nicht zähneknirschend zu akzeptieren oder gar abzulehnen, sondern freudig anzunehmen (und daraus zu lernen, wie er sagt). Darüber freut sich die Lektorin, denn ein engagiertes Lektorat ist Fleißarbeit. Eine die nicht besonders gut bezahlt wird, weil sie viel Zeit in Anspruch nimmt. Zeit, die ein normal verdienender Autor nicht bezahlen kann. Deshalb gehe ich von einem Stundenhonorar aus, das hier am Ammersee eine Zugehfrau bekommt, nämlich zwischen 15 und 20 Euro.
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Sigfried Schibli schreibt keinen Roman
Ob man das bedauern oder begrüßen soll, kann ich nicht beurteilen, weil mir dieser Herr bis bislang nicht bekannt war. Aber heute bekam ich eine Kolumne von ihm zu Gesicht, veröffentlicht in der “Basler Zeitung”. Hier ist der geistige Erguss – er handelt von Schiblis Unmut über Roman-Schreiberlinge. (weiterlesen)
Self-Publishing
Das Wort self-publishing ist zur Zeit in aller Munde, so auch auf der Frankfurter Buchmesse, wo gerade in diesen Tagen viele Vorträge zu diesem Thema stattfinden, vorwiegend gehalten von Dienstleistern von Print-on-Demand-Büchern oder E-Books auf der Suche nach neuen Kunden.
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Autorenmeinung: Prof. Dr. Hans Ludwig
Wir sind uns im Internet begegnet. Professor Ludwig war auf der Suche nach einem Verlag und hat nach kurzem Emailkontakt beschlossen, sein Buch “Der Unscheinbare” bei Edition Blaes zu veröffentlichen. Darüber freue ich mich sehr!











