Bücher
Geschafft: mein erstes E-Book
So, nun ist es geschafft. Mein erstes E-Book ist Online. Es war ein Test - mein allererstes Buch "Liebe und andere Gefühle".

Ab sofort profitieren meine Autoren von meinem neu erworbenen Wissen. Es hat ungefähr drei Wochen gedauert, bis ich begriffen habe, auf was für die Produktion eines E-Books ankommt. Denn einfach nur die ursprüngliche Buchdatei als E-Book zu exportieren – das funktioniert nicht.
Pflichtlektüre!
Es gibt Autoren, die so narzistisch sind, dass sie an Büchern anderer kein Interesse haben. (Ich vermute nichts anderes als Angst dahinter - Angst, zu erkennen, dass andere besser schreiben.)
Dazu kann ich nur sagen: das ist ein Fehler. Ein eklatanter Fehler sogar. Denn für einen Autor gibt es nichts Besseres als Anschauungsmaterial.
Und so empfehle ich:
"Die Wand" Marlenhaushofer
"Dienstags bei Morrie" Mitch Albom
"Paradies" A. L.Kennedy
"Lügen über meinen Vater" John Burnside
"Steppenwolf" Hermann Hesse
"Narziss und Goldmund" Hermann Hesse
"Wie ein einziger Tag" Nicholas Sparks
"Der Fänger im Roggen" D. J. Salinger
(Liste wird fortgesetzt)
Buchbesprechung: Das wilde Kräuterbuch
Das Landsberger Tagblatt widmet "Das wilde Kräuterbuch" in der aktuellen Wochenendausgabe unter "Buchtipps" eine halbe Seite. Darüber freuen sich Verlegerin und Autorinnen gleichermaßen. Vielen Dank, liebe Frau Lutzenberger!

Tipp: Regionalpresse ist ein sehr wichtiges Medium für Autoren. Wer glaubt, mit dem Verteilen von ein paar Büchern in ein paar Buchhandlungen sei die Presse-Arbeit erledigt, der täuscht sich. Ein Buch zu schreiben ist eine Sache. Es unters Volk zu bringen, eine andere. Und beide Aktivitäten sind sehr zeitaufwändig.
Ich beschäftige mich seit über 20 Jahren mit Presse-Arbeit und weiß, wie sie professionell gemacht wird. Meine Autoren profitieren davon - wenn sie bereit sind, den Zeitaufwand auf sich zu nehmen. Denn der ist - wie gesagt - beträchtlich.
Einblick ins Buch:
Bestellen kann man es im Shop.
Kochen mit Stella – ein kleiner Einblick
Die ungewöhnlichste Liebeserklärung, die mir je untergekommen ist. "Kochen mit Stella" - ein Kochbuch der ganz besonderen Art. Und nicht im Handel, sondern nur für spezielle Menschen. Für Freunde des Autors – und Stella natürlich.
Wäre das nicht eine Idee für nächste Weihnachten. Es muss ja nicht unbedingt ein Kochbuch sein …
Markus Leins erste Autorenlesung
Vergangene Woche hat Markus Lein seine erste Autorenlesung absolviert. Mit seinem druckfrischen Buch "Viktoria rettet das Weihnachtsfest", wunderschönen, fröhlich-besinnlichen Weihnachtsgeschichten.
Wie die Lesung verlaufen ist, finden Sie hier.
Vorab sei schon mal verraten: sie war sehr positiv, zumindest was die Zielgruppe betrifft – die Kinder.
Wie ein Buch entsteht
1. Der Autor nimmt Kontakt zu mir auf.
2. Ich prüfe das Manuskript.
3. Ich mache ein Angebot.
4. Ein lebhafter Email- und Telefonkontakt entsteht.
5. Ich redigiere und lektoriere den Text.
6. Der Autor akzeptiert meine Vorschläge.
7. Ich gestalte den Buchinhalt und bearbeite die Illustrationen.
8. Ich gestalte den Buchtitel.
9. Die Druckerei erstellt ein Angebot.
10. Der Autor wählt den Umschlag (Soft- oder Hardcover).
11. Der Autor erteilt den Druckauftrag.
12. Die Druckerei erstellt ein "Proof" (Korrekturabzug).
13. Der Autor bittet um kleine Korrekturen.
14. Die Druckerei erstellt ein zweites Proof.
15. Der Autor gibt sein Okay zum Druck.
16. Das Buch wird ausgeliefert.
17. Ich stelle dem Autor eine eigene Homepage zur Verfügung.
18. Der Autor organisiert Lesungen und nimmt Kontakt zur Presse auf.
18. Der Autor setzt eine (wunderbare) Hörprobe auf seine Homepage.
19. Der Autor und ich freuen uns auf den Verkaufserfolg ...
Alles in allem hat die Produktion dieses Buches 10 Monate gedauert. Allerdings haben wir uns auch bewusst Zeit gelassen. Hektik ist schlecht für ein Buch. Ein gutes Buch braucht Muße. Zum Schreiben und zum Produzieren gleichermaßen ...
Meinung eines Autors
Nun ist es also bald soweit: mein erstes Buch befindet sich in Druck und wird hoffentlich zu Weihnachten viele, viele Gabentische schmücken
. Aber bis es soweit kommen konnte, war viel Arbeit zu leisten. Reden wir nicht von den vielen anstrengenden, aber natürlich auch wunderschönen Stunden, in denen man seiner Fantasie unzählige Ideen abtrotzte, um sie dann wieder zu verwerfen und dann unerwartet DIE Idee kam, die einem dann endlich zur Verwendung in einer Erzählung geeignet schien. Auch nicht von den vielen Momenten des Selbstzweifelns, ob denn überhaupt jemand in den Geschichten etwas Schönes und auch Heiteres entdecken würde.
Reden bzw. schreiben möchte ich aber an dieser Stelle über die Zusammenarbeit mit Renate Blaes. Von Anfang an war und ist sie eine besondere Stütze für meine Arbeit, die mit einem offenen und sensiblen Herzen meine Erzählungen annahm und mit mir Schritt für Schritt das Projekt voran brachte. Aber sie ist auch eine kompetente Kritikerin, die mit künstlerischem Einfühlungsvermögen und einer gesunden Prise Humor meine Texte verbesserte, ihnen den letzten Schliff gab oder mich anregte, über die eine oder andere Textpassage noch einmal nachzudenken, um ihr noch mehr Sprachkraft zu verleihen. Dies tut sie aber mit so viel professioneller Umsicht, dass meine größte Sorge, mein Stil würde eventuell verfälscht, sich in Luft auflöste. Nun bin ich sehr gespannt auf das gedruckte Buch, das einen schönen Hardcover-Einband bekommt.
Ich freue mich schon auf ein weiteres Projekt mit ihr und wünsche uns viele neugierige Leser.
Markus Lein, Saarbrücken









