Buchprojekte
Kochen mit Stella – eine Liebeserklärung
Liebeserklärungen gibt es viele - unterschiedlicher Natur. Als Brief, als Lied, als Banner hinter einem kleinen Flugzeug in den Himmel geschrieben, als Plakat, als Schmuckstück und natürlich auch als Buch. Und so hat auch Robert Baroso ein Buch verfasst - als Liebeserklärung an seine Frau Stella. Hier schon mal der Titel.

Über den interessanten und vor allem liebevollen Inhalt berichte ich demnächst. Man darf gespannt sein … auf diese Liebeserklärung der ganz besonderen Art.
Wie ein Buch entsteht
1. Der Autor nimmt Kontakt zu mir auf.
2. Ich prüfe das Manuskript.
3. Ich mache ein Angebot.
4. Ein lebhafter Email- und Telefonkontakt entsteht.
5. Ich redigiere und lektoriere den Text.
6. Der Autor akzeptiert meine Vorschläge.
7. Ich gestalte den Buchinhalt und bearbeite die Illustrationen.
8. Ich gestalte den Buchtitel.
9. Die Druckerei erstellt ein Angebot.
10. Der Autor wählt den Umschlag (Soft- oder Hardcover).
11. Der Autor erteilt den Druckauftrag.
12. Die Druckerei erstellt ein "Proof" (Korrekturabzug).
13. Der Autor bittet um kleine Korrekturen.
14. Die Druckerei erstellt ein zweites Proof.
15. Der Autor gibt sein Okay zum Druck.
16. Das Buch wird ausgeliefert.
17. Ich stelle dem Autor eine eigene Homepage zur Verfügung.
18. Der Autor organisiert Lesungen und nimmt Kontakt zur Presse auf.
18. Der Autor setzt eine (wunderbare) Hörprobe auf seine Homepage.
19. Der Autor und ich freuen uns auf den Verkaufserfolg ...
Alles in allem hat die Produktion dieses Buches 10 Monate gedauert. Allerdings haben wir uns auch bewusst Zeit gelassen. Hektik ist schlecht für ein Buch. Ein gutes Buch braucht Muße. Zum Schreiben und zum Produzieren gleichermaßen ...
Meinung eines Autors
Nun ist es also bald soweit: mein erstes Buch befindet sich in Druck und wird hoffentlich zu Weihnachten viele, viele Gabentische schmücken
. Aber bis es soweit kommen konnte, war viel Arbeit zu leisten. Reden wir nicht von den vielen anstrengenden, aber natürlich auch wunderschönen Stunden, in denen man seiner Fantasie unzählige Ideen abtrotzte, um sie dann wieder zu verwerfen und dann unerwartet DIE Idee kam, die einem dann endlich zur Verwendung in einer Erzählung geeignet schien. Auch nicht von den vielen Momenten des Selbstzweifelns, ob denn überhaupt jemand in den Geschichten etwas Schönes und auch Heiteres entdecken würde.
Reden bzw. schreiben möchte ich aber an dieser Stelle über die Zusammenarbeit mit Renate Blaes. Von Anfang an war und ist sie eine besondere Stütze für meine Arbeit, die mit einem offenen und sensiblen Herzen meine Erzählungen annahm und mit mir Schritt für Schritt das Projekt voran brachte. Aber sie ist auch eine kompetente Kritikerin, die mit künstlerischem Einfühlungsvermögen und einer gesunden Prise Humor meine Texte verbesserte, ihnen den letzten Schliff gab oder mich anregte, über die eine oder andere Textpassage noch einmal nachzudenken, um ihr noch mehr Sprachkraft zu verleihen. Dies tut sie aber mit so viel professioneller Umsicht, dass meine größte Sorge, mein Stil würde eventuell verfälscht, sich in Luft auflöste. Nun bin ich sehr gespannt auf das gedruckte Buch, das einen schönen Hardcover-Einband bekommt.
Ich freue mich schon auf ein weiteres Projekt mit ihr und wünsche uns viele neugierige Leser.
Markus Lein, Saarbrücken
Zuschussverlage – das leidige Thema
Das Wort Zuschussverlag hat einen sehr schlechten Beigeschmack. Zurecht - einerseits. Denn es gibt Zuschussverlage, die nichts anderes machen, als für sehr wenig Leistung (dabei handelt es sich meistens nur darum,ein Manuskript zwischen zwei Buchdeckel zu bringen und das Buch auf der eigenen Homepage zu listen - wenn überhaupt). Mir persönlich sind zwei Verlage bekannt, die für ein 200-Seitenbuch schlappe 5.000 bis 10.000 Euro Honorar verlangen. Im Preis inbegriffen sind 100 Bücher. Ein Buch zu drucken kostet heutzutage aber nicht viel. Sogar ausgesprochen wenig - im Vergleich zu früher. Und diese Abzockverlage verdienen gleich zweifach. Erstens am völlig überhöhten Honorar für ihre Leistung und zweitens dann nochmal, wenn sie das Buch verkaufen (falls sie es verkaufen). Denn der Anteil vom Verkaufserlös, den der Autor erhält, ist ein Witz. Meistens nicht mehr als bei einem herkömmlichen Verlag, und das ist angesichts der bereits bezahlten vielen tausend Euro Betrug - zumindest aber Abzocke.
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Heiteres Fotoraten
Weiß jemand, um was es sich handelt?

Also, soviel verrate ich schon mal: das Foto stammt aus "Das wilde Kräuterbuch", das ich zusammen mit Karin Greiner produziere. Im September kommt es auf den Markt. Und das auf dem Foto ist das einzige aus dem Buch, was man nicht essen sollte. Dafür kann man damit wunderschöne Dekorationen basteln.
“Wenn Wege sich trennen”
Heute habe ich zwei Zusagen zu Beiträgen für mein Anthologie-Projekt "Wenn Wege sich trennen" bekommen. Von zwei ganz besonderen Frauen - zu zwei ganz besonderen Themen. Ich freue mich sehr darüber und bin dankbar für diese Möglichkeit, ein wunderbares und außergewöhnliches Buch zu kreieren.
Null-acht-fuffzehn-Bücher gibt es schon genug. "Herzens"-Bücher dagegen sind nicht so dicht gesät. Und die Anthologie wird ein Herzensbuch! Das weiß ich und ich freue mich sehr darauf, es zu gestalten und auf den Markt zu bringen. Das wird im Frühjahr nächsten Jahres sein - vermutlich. Ich lasse den Autoren und mir Zeit dafür. Denn gerade so ein emotionales Projekt braucht Zeit - und Muße. Und den richtigen Zeitpunkt, um seine Gefühle fließen zu lassen.
Weitere Autoren zum Thema Abschied - in welcher Hinsicht auch immer - sind herzlich willkommen! Auch lyrische Beiträge sind erwünscht.










