Rechtschreibung

Deutsche Sprache, schwere Sprache …

… so hieß es mal, und diese Aussage gilt nach wie vor. Die deutsche Rechtschreibung ist seit der Reform nicht einfacher, sondern komplizierter geworden. Viele Wahlmöglichkeiten machen die Sache auch nicht leichter. Und viele unlogische Regeln ebenfalls nicht.

Ich gebe ganz offen zu: ich beherrsche weder Rechtschreibung noch Grammatik in vollem Umfang. Deshalb habe ich mir “schlaue” Bücher gekauft, und ich schaue oft im Internet nach. Und im Zuge dieser Recherche habe ich unter anderem diese Seite entdeckt: Deutsche Grammatik 20. Sehr interessante und sehr informative Seite. Kann ich nur jedem empfehlen, der so wenige Fehler wie möglich machen möchte.

Apropos Fehler: es ist unglaublich, wieviele Fehler ich in Emails oder in Internetforen und Blogs finde. Da wird drauf losgeschrieben ohne Punkt und Komma und fern jeglicher Rechtschreib- und/oder Grammatikregeln. Den meisten Zeitgenossen ist es offensichtlich völlig wurscht, was ihnen irgendwann mal ihr Deutschlehrer beibringen wollte. Beibringen wollte – denn das Vorhaben vieler engagierter Lehrkräfte ist gründlich in die Hose gegangen. Dass oder das, weil oder denn, schwer oder schwierig, Präsens oder Perfekt … das sind Begriffe, für die sich kaum jemand zu interessieren scheint. Auch viele Autoren (oder solche, die es werden möchten) scheren sich nicht darum. Manche aus Unwissenheit, manche aus Lustlosigkeit und weil sie meinen, Fehler in Texten zu eliminieren, sei Sache des Lektors. Ist es aber nicht! Der Lektor hat andere Aufgaben – sich um den Inhalte zu kümmern nämlich. Dass er nebenbei Fehler ausmerzt (wie der Begriff entstanden ist, wird hier gemutmaßt), versteht sich von selbst. Aber die Betonung liegt auf nebenbei! Und auch der beste Lektor wird zugeben, dass er Fehler übersieht. Das liegt in der Natur der Sache … ich weiß, wovon ich spreche. Selbst schweineteure Korrekturprogramme, wie der Duden-Korrektor (mit zwei Updates habe ich innerhalb von zwei Jahren schlappe 275 Euro dafür berappt!) übersehen viel. Unter anderem fällt dem Korrektor nicht auf, dass bei der wörtlichen Rede der Punkt VOR dem Abführungszeichen stehen muss …)

P. S.: Die Überschrift ist übrigens nicht korrekt. Richtig müsste es heißen: “Deutsche Sprache, schwierige Sprache …”

Erfahrungen einer Lektorin

Bei Pagewizz gibt es einen sehr interessanten Beitrag. Geschrieben von einer Lektorin – über ihre Erfahrungen mit selbstverlegenden Autoren. Ich kann ihn von A – Z unterstreichen. Diesen Beitrag weiterlesen »

Groß oder klein: vieles

Sie hat Vieles erreicht.
Sie hat vieles erreicht.

In diesem Fall haben wir die Wahl – beides ist also richtig.

Mehr dazu hier beim Duden.

Der Lektor wird’s schon richten

In einem Thread einer Autorengruppe bei Facebook habe ich vor einiger Zeit einen Kommentar hinterlassen. Er bezog sich auf die auffallend vielen Fehler in den einzelnen Kommentaren. Es handelte sich nicht um Flüchtigkeitsfehler, die beim Schreiben im Internet leicht passieren, sondern ganz eindeutig um mangelnde Kenntnis von Rechtschreibung und Grammatik. So wurde zum Beispiel sehr oft “das” mit “dass” verwechselt – inklusive vergessenem Komma, das vor “dass” grundsätzlich zu setzen ist.
Diesen Beitrag weiterlesen »

Grammatikbegriff: Orthographie

Orthographie = Rechtschreibung

Grammatikbegriff: Nominalphrase

Unter einer Nominalphrase (oder Nominalgruppe) versteht man einen Satz, dessen Hauptteil ein Nomen ist.
Beispiel: Olaf ist ein Weintrinker.

Wie schreibt man denn …

… das italienische Kaffee-Getränk mit Schaum oben drauf.

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Rechtschreibtest: Runde Klammern

Variante a: Wütend stampfte sie mit dem Fuß auf (wie so oft in den letzten Tagen).

Variante b: Wütend stampfte sie mit dem Fuß auf. (Wie so oft in den letzten Tagen.)

Welche Variante ist richtig?

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Fundsache!

Wer Zeit und Lust hat, kann sich ja mal die Mühe machen, die Fehler in diesem Text zu zählen. Bei zwanzig hab ich aufgehört …

Ach ja, entdeckt hab ich das Kunstwerk in einem Internetforum. Und dazu muss ich sagen, dass mir beim Schreiben in Internetforen auch immer wieder Tippfehler unterlaufen. Aber die Fehler im abgebildeten Text sind keine Tippfehler, sondern eindeutige Indizien für eine erstaunlich geringe Kenntnis von Rechtschreibung und Grammatik. Und wenn ich mich in manchen Autorenforen so umschaue, kann ich auch oft nur den Kopf schütteln. Denn was dort so an Texten “verbrochen” wird, ist oft auch nicht viel besser. Und bei den Leuten handelt sich um Zeitgenossen, die darauf hoffen, dass jemand ihre Manuskripte veröffentlicht …

Hoppy

Eben im weltweiten Netz entdeckt:

Erstaunliche Unkenntnis von Rechtschreibung und Grammatik. Trotzdem – oder gerade deshalb – hatte ich Mordsspaß an dieser Wortschöpfung.

Unterschied zwischen Rechtschreibung und Grammatik

Rechtschreibung und Grammatik – der Unterschied ist ganz einfach.

Der Satz: “Gib das Kind das Fisch nicht” ist grammatikalisch falsch.

In dem Satz: “Gieb dem Kind den Fisch nicht” ist ein Rechtschreibfehler.

Grammatik betrifft die Formulierung – die richtigen Wörter am richtigen Platz.

Rechtschreibung betrifft das korrekte Schreiben von Wörtern und das Setzen von Satzzeichen an der richtigen Stelle.

Die Logik (?) der neuen Rechtschreibung

Ich lektoriere gerade einen Roman und stolpere über ein Wort: hilfesuchend heißt es.

So, wie ich es geschrieben habe, meckert das Rechtschreibprogramm. Es schlägt vor: Hilfe suchend

Ich greife mir den Duden und schaue nach. In der Tat: Hilfe suchend schreibt man in zwei Wörtern. Aber: hilfeflehend schreibt man in einem Wort. Hilfe rufend darf man auch so schreiben: hilferufend. Hilfe suchend aber darf nur getrennt geschrieben werden. Einen grammatikalischen Unterschied kann ich zwischen diesen drei Wortkombinationen allerdings nicht erkennen!

Eine andere Wortverbindung, nämlich mithilfe …. darf man auch so schreiben: mit Hilfe … was mir übrigens einleuchtend erscheint. Dass man es zusammenschreiben darf – mithilfe – finde ich allerdings unlogisch. Vor allem, wenn unter dem Aspekt, dass man Hilfe suchend nicht zusammen schreiben darf.

Alles klar? Mir nicht …

(wird fortgesetzt)

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