Gestern habe ich in ein Ebook eines Bekannten reingeschaut. Es wimmelt nur so von Fehlern. Weil man ein Ebook problemlos aktualisieren kann, schickte ich ihm eine Email und meinte, er solle das Manuskript unbedingt (von irgendjemandem) lektorieren lassen. Eben antwortete er und teilte mir mit, das Manuskript sei bereits lektoriert worden. Von einer Deutschlehrerin und gegen Honorar!
Hier die Fehler der ersten Seite …

Fehler

Dazu kann ich nur sagen: Augen auf bei der Wahl von Lektoren! Das Buch von Doris Luser “Ich ritt Gadaffis Pferde” war ja auch bereits lektoriert worden – von einem professionellen Lektor. Trotzdem habe ich in dem Manuskript mehr als 500 Fehler gefunden. Richtig dicke, fette Fehler! Von ungünstigen Formuierungen ganz zu schweigen … ich habe an anderer Stelle bereits darüber geschrieben.

P.S.: Dass auch ich Fehler übersehe, verhehle ich übrigens nicht! Zu diesem Thema sagte ein befreundeter Verleger neulich: “Ein Buch ohne Fehler ist ein Mythos.”

Das Lektorat einer Deutschlehrerin

Ein Gedanke zu „Das Lektorat einer Deutschlehrerin

  • 5. August 2014 um 18:56
    Permalink

    Schlimm, wenn man auf so einen Lektor trifft und diese Dame auf einen Deutschunterricht und Kinder losgelassen wird! Die Deutsche Sprache leidet doch schon genug mit einem oft minderwertigen Wortschatz!

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