In zwei Tagen von null auf hundert: Ayse Tuncöz überholt Jamie Oliver und kassiert die vollen Verkaufseinnahmen aus ihrem Kochbuch-Besteller

Das bei Edition Blaes erschienene Kochbuch »Türkisch. Leicht. Lecker« der deutsch-türkischen Hobbyköchin Ayse Tuncöz schoss die Bestseller-Leiter bei Amazon nach oben, überholte dabei Kochbuch-Megastar Jamie Oliver und war innerhalb von nur zwei Tagen die Nummer 1 auf der Bestsellerliste.
Eine Woche nach Erscheinen Mitte Oktober war die 1. Auflage (2.000 Stück) bereits verkauft. Darüber freut sich die Autorin, denn aufgrund des Verlagskonzeptes profitiert sie unmittelbar von diesem Erfolg.

Besonderheiten des Verlagskonzeptes:
1. Der Autor bezahlt für Lektorat, Design und Druck und erhält keinen Vorschuss.
2. Die Einnahmen aus dem Buchverkauf fließen zu 100 % auf das Konto des Autors.
3. Dem Autor gehört die gesamte Druckauflage.

Punkt 1 ist üblich bei Dienstleistungsverlagen*. Die Punkte 2 und 3 sind nicht üblich und damit USP meines kleinen Verlages.

Mit dem Verkauf der ersten Auflage von »Türkisch. Leicht. Lecker« haben sich die Produktionskosten für die Autorin nicht nur amortisiert, sondern bereits Gewinne erwirtschaftet. Das Käuferinteresse ist unvermindert hoch, und mit dem Verkauf der zweiten Auflage (7.000 Stück) wird die Autorin sich über satte Einnahmen freuen können.

»Mit einer Veröffentlichung meines Buches bei einem herkömmlichen Verlag würde deutlich weniger Geld auf meinem Konto landen«, so die glückliche Autorin Ayse Tuncöz, die bereits Rezepte fürs nächste Kochbuch kreiert.

Weitere Besonderheiten des autorenfreundlichen Verlagskonzeptes:

– Die Buchrechte verbleiben beim Autor.
– Der Autor darf beim Buchdesign mitreden.

Wie das Kochbuch entstanden ist, wird in diesem Artikel gezeigt.

*Wie sich die wirtschaftlich interessante Kalkulation so manch anderer Dienstleistungsverlage (auch Zuschussverlage genannt) darstellt – dazu hier klicken. Hinter dem Link finden sich etliche aufschlussreiche Zahlenbeispiele und weitere Informationen.

Kochbuchautorin profitiert von ungewöhnlichem Verlagkonzept
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5 Gedanken zu „Kochbuchautorin profitiert von ungewöhnlichem Verlagkonzept

  • 8. November 2017 um 14:04
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    Das ist doch mal eine Erfolgsgeschichte! Glückwunsch an beide – Autorin und Verlegerin!

    PS: Liebe Renate, wofür steht bei dir „USP“? Ich kenn die Abkürzung nicht.

  • 8. November 2017 um 14:06
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    USP = unique selling point, wie man so schön auf Neudeutsch sagt.
    Vielleicht sollte ich den Begriff gegen „Alleinstellungsmerkmal“ tauschen …

  • 8. November 2017 um 20:56
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    Aha, danke. „Unique“ hatte ich mir fast gedacht… Nun weiß ich’s.

  • 10. November 2017 um 00:20
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    Wie ich auch schon in meiner Danksagung schrieb, liebe Renate: ich hatte so ein Glück, Dir begegnet zu sein.
    Die Zusammenarbeit mit Dir war das Beste, was mir passieren konnte, nicht nur aus finanzieller Sicht…

    Ich kann (und tue es ständig) Dich jedem Autor, der einen Verlag sucht, nur wärmstens weiterempfehlen!

    Liebste Grüße
    Ayse

  • 10. November 2017 um 00:41
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    Es war mir ein Vergnügen, dein Buch zu gestalten, liebe Ayse, und ich freue mich wie verrückt über deinen Erfolg!
    Dass wir uns dank Kerstins Empfehlung über den Weg gelaufen sind, ist offensichtlich ein Glück für uns beide – weil ich dich nicht nur sehr schätze, sondern auch sehr mag.
    Liebste Grüße zurück – von Renate

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