Sie können Ihr fertiges Manuskript mehrfach lesen – Sie werden Fehler übersehen. Ich weiß das aus jahrelanger Erfahrung mit eigenen Büchern und durch meine Arbeit als Korrektorin und Lektorin.

Korrektorat

Ich untersuche Ihr Manuskript nach Fehlern in Bezug auf Grammatik, Interpunktion und Rechtschreibung.
korrektorat

Lektorat

Für das Korrigieren und Überarbeiten meiner eigenen Manuskripte brauche ich mindestens so viel Zeit wie für das Schreiben. Entsprechend empfehle ich auch Autoren, sich diese Zeit zu nehmen – bevor sie das Manuskript mir übergeben.

Ich arbeite übrigens so: Im ersten Durchgang lese und bearbeite ich das Manuskript mit „Word“, weil der Autor bei diesem Programm meine Änderungen nachvollziehen und korrigieren oder rückgängig machen kann (rote Sprechblasen).

 

Erster Durchgang mit WORD
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Meine Anmerkungen und Fragen erscheinen ebenfalls als Sprechblasen (Türkis).

 

Korrekturen und Änderungswünsche des Autors
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Die Änderungen des Autors erscheinen als blaue Sprechblasen.


Das Honorar für Korrektorat und Lektorat hängt von Umfang und Qualität des Textes ab.
Manche Texte sind relativ schnell redigiert, andere wiederum brauchen viel Zeit. Manche sogar sehr viel Zeit. Das liegt unter anderem an der allgemein verbreiteten Rechtschreibschwäche, die nach meinem Empfinden immer mehr zunimmt.

Eine gewisse Qualität muss ein Manuskript für mich allerdings haben. Aus einem schlechten Text kann ich keinen guten zaubern.


Probelektorat: Autor und Lektor müssen zueinanderpassen. Sie müssen dasselbe Gefühl für Sprache haben. Es ist nicht meine Aufgabe, einem Autor meinen Sprachstil aufzuzwingen. Es ist meine Aufgabe, sein Manuskript zu verbessern, seinen individuellen Sprachstil grundsätzlich aber beizubehalten.

Dr. Uwe Niemann alias Clemens Alsleben hat formuliert, warum ein Lektorat wichtig für ihn ist und wie es ablaufen sollte:

„Warum ein Lektorat? Weniger wegen der unvermeidlichen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Jeder hat seinen unverwechselbaren Schreibstil, der sich deshalb bei den großen Schriftstellern wunderbar karikieren lässt, der aber, wenn man nicht nur für sich selber schreibt, auf behutsame Weise den Lesegewohnheiten des Publikums angepasst werden muss. Ein Lektor ist kein Wunderheiler, der einen schlechten Text zum Glänzen bringt, und er wird vielleicht an einer genialischen, bisher nicht gehörten und deshalb unerhörten neuen Stimme scheitern, aber alles, was dazwischen liegt, kann er zum Leuchten bringen, und jeder Autor tut gut daran, seine mimosenhaften Empfindlichkeiten beim Umgang mit seinem Text zurückzustellen.“

Dr. Niemanns gesamter Beitrag ist bei den Referenzen zu lesen.

Um herauszufinden, ob Autor und ich dieselbe Wellenlänge haben, biete ich ein kostenloses Probelektorat von zwei bis drei ausgewählten Seiten an. Danach entscheiden der Autor und ich – jeder aus seiner Sichtweise – ob wir das Buchprojekt gemeinsam auf den Weg bringen.


Zum Thema „Honorar“ gibt es hier einen Blogartikel.