Wer seine Bücher auch über Amazon verkauft, ist normalerweise Mitglied bei CreateSpace, wo er seine Bücher listet. CreateSpace ist ein amerikanisches Unternehmen, deshalb unterliegt man auch der amerikanischen Steuerpflicht – sofern man den Steuerfragebogen nicht ausfüllt.

Auf den ersten Blick sieht dieser Fragebogen kompliziert aus, das ist er aber nicht, zumal man auch die Möglichkeit hat, für das Formular die deutsche Sprache auszuwählen.

Gestern nun bekam ich eine Email, bei der ich erst dachte, es handele sich um eine Pishing-Mail. Weil man bei Informationsmails normalerweise mit Namen angeredet wird und nicht mit „Dear Member“.

steuerfragebogen createspace

Außerdem hat mein Mailprogramm auch noch deutlich darauf hingewiesen, dass es sich um eine Pishing-Mail handeln könnte. Ich habe mich erkundigt und erfahren, dass auch viele andere diese Mail bekommen haben und es sich nicht um Pishing handelt. Im Gegenteil, wer der Aufforderung, den Steuerfragebogen bei CreateSpace zu aktualisieren, nicht nachkommt, wird ab 1. Januar 2018 für seine Bucheinnahmen 30 % amerikanische Steuer bezahlen.

Also heißt es, den Fragebogen zu aktualisieren, und das geht so wie in den folgenden Screenshots beschrieben:

steuerfragebogen CteateSpace

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Ist alles korrekt ausgefüllt, zeigt die Tax-Information die Zahl 0,00:

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Hinweis: Der Steuerfragebogen für kdp (Kindle Direct Publishing), also für Ebooks, ist nahezu identisch.

Steuerfragebogen für CreateSpace und kdp

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