Für sein Manuskript keinen Verlag mehr zu suchen, sondern es selbst zu veröffentlichen, ist zeitgemäß und die Zahl der Selbstpublizierer („Selfpublisher“) nimmt immer mehr zu. Mittlerweile kommen pro Jahr genauso viele selbst veröffentlichte Bücher auf den Markt wie von normalen Verlagen. Zu verdanken haben wir das der Technologie: Computer + Internet. Ich persönlich finde diese Möglichkeit prima und zähle zu den Autoren, die bereits Anfang der 90er Jahre ihr eigener Verleger wurden. Denn neben meinen Romanen, die bei renommierten Verlagen erschienen sind, habe ich Kurzgeschichten und Katzenbücher selbst verlegt.

Wer sein Buch selbst veröffentlicht, gestaltet es oft auch selbst. Auch dann, wenn der Autor von Typographie und Design wenig bis keine Ahnung hat. Vielen SP-Büchern sieht man das an, und ein typischer Fehler ist auf dem Foto abgebildet: Die Seitennummerierung beginnt bereits auf der ersten Inhaltsseite.

Zur Zeit lese ich ein Buch eines Selbstpublizierer (der Text auf dem Foto ist erfunden), das genau diesen Fehler aufweist und mich zu diesem Blogbeitrag inspiriert hat.

Die ersten Buchseiten zu paginieren, ist nicht verboten, aber professionell ist und wirkt es allerdings nicht. Denn die erste Seitenzahl taucht normalerweise erst beim Inhaltsverzeichnis auf. Gezählt allerdings wird bereits ab der ersten Seite.

paginierung

Weitere typische Anfängerfehler sind hier beschrieben.

Typischer Fehler bei der Gestaltung von Büchern

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