zuschussverlag

In meiner Blog-Beitragsliste ist mir eben ein früherer Artikel über Zuschussverlage aufgefallen, von dem ich denke, dass es nicht schadet, aktuell auf ihn hinzuweisen. Also habe ich ihn aus der Versenkung geholt:

Dass mein kleiner Verlag für seine Dienstleistung Honorar in Rechnung stellt, verstecke ich nicht, im Gegenteil. Ich weise klar darauf hin, welche Leistungen ich anbiete und dass ich Honorar dafür berechne. Unter diesem Aspekt zählt mein kleiner Verlag also zu den berüchtigten Abzockern, den sogenannten Druckkosten-Zuschussverlagen. Wobei der Begriff nicht korrekt, sondern eigentlich falsch ist. Warum, darüber habe ich hier einen Artikel geschrieben.

Allerdings gibt es einen wesentlichen Unterschied: Ich ziehe meine Autoren nicht über den Tisch, sondern biete ihnen engagierte und professionelle Dienstleistung – zu einem fairen Honorar. Dies bestätigen auch meine Autoren, zu denen jeder Kontakt aufnehmen kann, denn meine Referenzen sind nicht getürkt, weil reale Personen dahinter stecken, die gern bereit sind, über die Art und Weise der Zusammenarbeit mit mir zu berichten.

Wie ich an anderer Stelle schon öfter geschrieben habe, gibt es in der Zunft der Dienstleistungsverlage viele schwarze Schafe, denen es nur auf eines ankommt: möglichst viel Geld für möglichst wenig Leistung zu erzielen. Auf der Homepage des Montsegur-Autorenforums gibt es deshalb eine lange Liste, auf der viele dieser schwarzen Schafe von A bis Z zu finden sind.

Schlecht an dieser Liste ist allerdings, dass alle Anbieter werden in einen Korb geworfen werden – ohne Rücksicht darauf, ob sie abzocken oder seriös sind.

Weitere Informationen gibt es in folgenden Artikeln:

Zuschussverlage

Zum Thema Druckkostenzuschussverlage

Kalkulation eines Zuschussverlages

Zuschussverlage die Xte

Essay über Zuschussverlage

Zuschussverlage – der kleine Unterschiedx

Der schlechte Ruf der Zuschussverlage Nr. 1

Zuschuss verlage – das leidige Thema

Wer diese Informationen aufmerksam liest, weiß ziemlich schnell, worauf ein Autor achten sollte, bevor er einen Vertrag mit einem Verlagsdienstleister unterschreibt. Worauf unbedingt zu achten ist: Geld fließt erst nach erbrachter Leistung!

Und: Nicht jeder Dienstleistungsverlag ist ein Abzocker! Es gibt auch seriöse – BoD zum Beispiel. Meine ersten Kurzgeschichten habe ich dort veröffentlicht. Jahre her. Ich zähle vermutlich zu den ersten Autoren, die ihr Buch dort veröffentlicht haben. Aber das nur nebenbei …

Auch Edition Blaes zieht Autoren nicht über den Tisch, sondern bietet professionelle Dienstleistung. Nicht vor, sondern nach erbrachter Leistung. Und die Referenzen der Autoren belegen das.

Zum Thema Zuschussverlage

2 Gedanken zu „Zum Thema Zuschussverlage

  • 1. August 2017 um 09:40
    Permalink

    Wie schon mal gesagt, du solltest deine Dienstleistung nicht Verlag nennen, sonder achtsam-holistisches Schreibcoaching – das kommt am Ammersee sicher gut an.

  • 1. August 2017 um 10:55
    Permalink

    Na, wenn die Menschen diesen Begriff genauso gut verstehen wie ich, dann sehe ich allerdings schwarz.

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