Die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) schreibt vor, dass Besucher einer Website darüber informiert werden, welche ihrer Daten gespeichert werden. Beim Kommentieren von Blogartikeln zum Beispiel.

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Oder bei Kontaktformularen wie “Contactform 7” zum Beispiel oder bei Bestellungen in einem Onlineshop wie “woocommerce”.

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Die Zustimmung kann der Besucher geben, indem er das entsprechende Kontrollkästchen anklickt. Aber das allein reicht nicht, er muss auch über den Inhalt der gespeicherten Daten informiert werden. An dieser Stelle sollte auch ein Link zur Datenschutzerklärung führen.

Wichtig ist auch der Hinweis, dass die Einverständniserklärung jederzeit widerrufen werden kann!

Für diese Informationen gibt es ein wunderbares Plugin. WP DGPR Compliance heißt es.

Der Text für das Kontrollkästchen in meinen Blogs lautet:

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten (Name, Email, Uhrzeit, evtl. Website) durch diese Website einverstanden. Nähere Informationen über die Datenspeicherung findest du in meiner %privacy_policy%. Das Einverständnis kann jederzeit widerrufen werden. Der entsprechende Hinweis befindet sich ebenfalls in der Datenschutzerklärung.

Das Wort %privacy_policy% wird dann zu “Datenschutzerklärung” (oder wie du sie auch immer nennst auf deiner Website).

Für den Link zur Datenschutzerklärung muss man bei den “Einstellungen” die entsprechende Seite wählen.

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Blogkommentare, Woocommerce und die DSGVO

3 Gedanken zu „Blogkommentare, Woocommerce und die DSGVO

  • 25. Mai 2018 um 21:43
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    Ein Irrsinn, was da gerade abgeht. Und ein enormer Arbeitsaufwand, der in keinem Verhältnis zum Ergebnis steht. Klar, die großen Datendiebe haben erst einmal ein Problem, aber auch der kleinste Betrieb kommt nicht umhin, die DSGVO umzusetzen, nur weil er die Daten ja vielleicht dringend benötigt, z. B. um Waren an die richtige Adresse zu versenden. Arbeitet er nicht nach den neuen Regeln, läuft er Gefahr, in die Fänge der Abmahnanwälte zu geraten. Und die Strafen sind empfindlich.
    Die Gesetzgeber werden nicht drum herum kommen, die Verordnung noch einmal sehr gründlich zu überarbeiten. Mit dem jetzigen Wahnsinn kann sicher kein Betrieb zurecht kommen.

  • 25. Mai 2018 um 22:51
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    Irrsinn ist das richtige Wort, lieber Axel. Auch Fachleute wissen nicht wirklich Bescheid und geben das ganz offen zu. Warum wohl? Weil alles sehr schwammig ist.
    Ich selbst habe für diesen “Irrsinn” auf meinen Blogs zwei volle Tage gebraucht.

  • 20. Juni 2018 um 10:59
    Permalink

    Danke für den Tipp, Renate. Es ist wirklich absurd, welche Blüten diese DSGVO treibt, und der einzige Unterschied für mich als Nutzer ist, dass ich noch mehr Kontrollkästchen anklicken muss.

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