genderunfug

Eine alte Dame zieht vor Gericht, um erreichen, dass ihre Bank sie in Briefen nicht als “Sehr geehrter Kunde” bezeichnet. Gott sei Dank hat sie nicht Recht bekommen, nun will sie aber beim Europäischen Gerichtshof ihr Recht erstreiten. Nun denn, wenn sie keine anderen Sorgen hat, sollte sie jeden Sonntag in die Kirche gehen und Gott auf den Knien danken.

Dieser Genderwahn(sinn) nimmt immer mehr zu, wie in dem Artikel bei den “Eichsfelder Nachrichten” anschaulich beschrieben ist.

Nun hat eine Handvoll prominenter Menschen, die sich mit Sprache beschäftigen, einen Appell ins Leben gerufen, um diesem “Gender-Unfug” ein Ende zu setzen. Ich habe die Liste bereits unterschrieben, denn ich fühle mich absolut nicht diskriminiert, wenn meine Bank mich mit “Sehr geehrter Kunde” anredet.

Ich habe auch nichts dagegen, wenn ein Bürgermeister weiterhin so heißt und nicht womöglich “Bürgerinnen- und Bürgermeister”. Denn das wäre ja letztlich die Folge einer konsequenten Genderisierung. Und da ich keiner Kirche angehöre, brauche ich auch den Begriff “Christin” nicht. Ebenso wenig die “Idiotin”, obwohl ich genügend Vertreterinnen dieser Spezies kenne, ihnen aber erfolgreich aus dem Weg gehe.

Alles in allem halte ich – wie viele andere – diese Genderdebatte für Unfug, obwohl mir konkrete Sprache sehr am Herzen liegt.

Und zum Schluss noch ein Link zu einem interessanter Artikel zum Begriff Genderwahn.

Der Bürgerinnen- und Bürgermeister?

Ein Gedanke zu „Der Bürgerinnen- und Bürgermeister?

  • 6. März 2019 um 22:13
    Permalink

    Unsere Regierungen schaffen es, dass wir uns mit solch einem Mist beschäftigen, während sie unbemerkt und kritiklos Ihre Schäfchen, und die Schäfchen der Banken, Versicherungen und Milliardäre, ins Trockene bringen.

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