Dass der Umschlag für die Heilkräuterbroschüre (eigentlich ein Büchlein, denn es hat 88 Seiten) viel Grün aufweisen sollte, war klar. Alles andere war offen. Karin Greiner schreibt in dem Büchlein über Heilkräuter auf der Wiese – also ein Wiesenfoto.

Das war mir dann aber doch ein bisschen zu langweilig – einfach nur eine Wiese. Zumal man auf der Wiese nicht viel erkennen kann. Also entschloss ich, die 9 Kräuter des Inhalts abzubilden. Sah schon mal besser aus.

Entwurf

Einen Tag später kam mir die Idee mit dem roten Streifen (lt. Goethes Farbenlehre übrigens eine gute Kombination.) Und den nehmen wir jetzt, denn Karin Greiner und ich hatten mal wieder dieselbe Meinung.

Der rote Streifen dient nicht nur der Optik, er hat noch einen anderen Zweck. Denn die Broschüre wird Folgebroschüren bekommen: “Heilende Hecke” und “Heilender Wald”.

Die Titelseiten dieser Broschüren bekommen dann jeweils einen andersfarbigen Streifen – und der Wiedererkennungseffekt ist perfekt! Ein Muss für eine (kleine) Buchreihe …

Ein Umschlag entsteht

2 Gedanken zu „Ein Umschlag entsteht

  • 23. Juli 2013 um 22:57
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    So eine Entstehungsgeschichte “miterleben” zu können, finde ich einfach klasse. Ich selbst genieße “optische Spielerein” und versuche oft zu hinterfragen, was einzelne Umschläge so besonders macht.
    Im Endeffekt sehen wir Leser ja bloß einen ansprechenden Umschlag. Maximal gibt es einen schnellen Gedanken wie: “Dieser Umschlag “hat was”!”
    Wirklich interessant, was hier dahinter steckt!

  • 23. Juli 2013 um 23:27
    Permalink

    Und wie finden Sie das Endergebnis, liebe Carmen?

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