Grammatik: indirekte Rede II.

Die indirekte Rede können wir im Indikativ und im Konjunktiv wiedergeben. Beim Sprechen verwenden wir häufig den Indikativ. Beim Schreiben bevorzugen wir normalerweise den Konjunktiv.

Beim Indikativ kann man annehmen, dass wir dem Original-Sprecher glauben bzw. zustimmen.

Beispiel:
Wolfgang sagt, dass er krank ist.
Wolfgang sagt, er ist krank.

Verwenden wir den Konjunktiv, wiederholen wir nur, was der Original-Sprecher gesagt hat (ob wir ihm glauben oder nicht, geht daraus nicht hervor). Der Konjunktiv ist also eine neutrale Form. In Nachrichten und Zeitungsartikeln wird die indirekte Rede deshalb immer im Konjunktiv wiedergegeben.

Beispiel:
Wolfgang sagt, dass er krank sei.
Wolfgang sagt, er sei krank.

Ein Kommentar

  1. Wenn wir berichten, was jemand gesagt hat, verwenden wir meist nicht den originalen Wortlaut (wörtliche Rede), sondern geben den Inhalt nur sinngemäß wieder – wir verwenden die indirekte Rede.

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