Wie schreibe ich?
Dazu empfehle ich die Lektüre des Buches „Wie man einen verdammt guten Roman schreibt“ von James N. Frey. Sie müssen seinen Empfehlungen nicht eins zu eins folgen, aber er gibt sehr gute Tipps. Unter anderem einen, den ich besonders wichtig finde: Wenn man bei einem Wort, Absatz oder Abschnitt überlegt, es/ihn zu ändern, zu kürzen oder vielleicht ganz zu streichen, dann sollte man das unbedingt machen. Denn wenn Sie selbst schon darüber stolpern, stolpert der Leser erst recht darüber. Denn der ist nicht – wie Sie – in den Text verliebt.

Also: Alles, über das Sie stolpern, sollten Sie entweder ändern oder streichen. Denn wenn Sie schon überlegen, ob das Wort, der Satz/Absatz nicht so gut oder gar überflüssig sind, dann folgen Sie Ihrem Gefühl.

Anmerkung: Ich habe in meinen Büchern schon Sätze und Absätze, ja ganze Kapitel gestrichen, bei denen mir das Herz blutete – weil ich sie so hervorragend fand. Ich habe sie trotzdem gelöscht, weil es für den Lesefluss besser war. Hinterher war ich sehr froh darüber, denn die innere Stimme spricht eigentlich immer die Wahrheit.

wird fortgesetzt

Kleine Tipps für Anfangsautoren II.

2 Gedanken zu „Kleine Tipps für Anfangsautoren II.

  • 29. August 2019 um 14:26
    Permalink

    Gegen ein Vorwort ist grundsätzlich nichts zu sagen. Es muss nur sinnvoll sein. Und das sind halt viele nicht. In vielen Fällen sind sie nichts anderes als ein (oft überflüssiges) Kapitel.

    Malte Bremer, der den von dir verlinkten Artikel verfasst hat, meinte zu dem Vorwort in meiner Unternehmerbiografie übrigens, es sei “genial”. Das Vorwort beginnt mit folgendem Satz: “Schuld war Hitler.”

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