Über das Thema betrügerische Verlage, die nichts anderes im Sinn haben, als Autoren abzuzocken, habe ich ja schon öfter geschrieben. Und dieser Link führt zu einer Seite, auf der die entsprechenden Beiträge gelistet sind.

Bei Indie-Publishing gibt es aktuell einen Artikel von Johannes Monse, seines Zeichens Geschäftsführer beim Verlagshaus Monsenstein und Vannerdat. Er macht dasselbe wie ich: Er warnt vor betrügerischen Verlagen, die von Autoren viel Geld verlangen (und oft auch bekommen) für einen Gegenwert, der den Begriff nicht verdient hat. Denn das, was die meisten dieser Verlage tatsächlich bieten, ist völlig überteuerte und schlechte oder gar keine Leistung.

Wie ich an anderer Stelle immer wieder betone, berechne ich für meine Dienstleistungen ein Honorar. Aber ich biete dafür einen reellen und professionellen Gegenwert. Meine Referenzen belegen das, und die Autoren stehen für Auskünfte auch gern zur Verfügung.

Und was auch wichtig ist: Bei Edition Blaes verbleiben die Rechte am Buch bei den Autoren, und auch die Einnahmen aus den Buchverkäufen gehören zu 100 % ihnen. Bei den “üblichen Verdächtigen” sieht das völlig anders aus …

Deshalb: Nicht jeder (kleine) Verlag, der Honorar berechnet, ist ein Betrüger.

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2 Gedanken zu „Mal wieder zum Thema “Druckkostenzuschussverlage”

  • 30. Mai 2016 um 21:23
    Permalink

    Die Checkliste von Johannes Monse finde ich sehr einleuchtend. So sollte man tatsächlich die seriösen Anbieter von den Betrügern unterscheiden können. Und was hat es eigentlich mit dieser Initiative Fairöffentlichen auf sich?

  • 30. Mai 2016 um 22:08
    Permalink

    Ich meine, es ist nichts anderes als das, was ich auch mache in Bezug auf Edition Blaes: auf klare und nachvollziehbare Konditionen hinweisen.
    Ansonsten ist es Werbung für die der Initiative angeschlossenen Verlage.

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