Malte Bremers Textkritik im Literaturcafé kenne ich schon seit vielen Jahren und habe auch schon mal einen kleinen Artikel dazu geschrieben.

Bremer liest viel und findet oft wenig Gefallen an der Lektüre. Trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich ihm die von mir verfasste und druckfrische Lebensgeschichte des süddeutschen Unternehmers Erwin Kaeß geschickt: “Vom Bauernjungen zum Selfmade-Millionär”, so heißt sie.

unternehmerbiografieWenige Tage später hat Bremer mich angerufen, sich für das Buch bedankt und gesagt: “Habe beim ersten Reinschauen nichts Negatives entdeckt.”

Na, das war schon mal gut. Denn Malte Bremer steht Prologen in Büchern sehr kritisch gegenüber. Das ihm geschickte Buch hat aber einen Prolog. Ihn darauf angesprochen sagte er: “Grundsätzlich habe ich nichts gegen Prologe. Ich kann nur Prologe nicht leiden, die im Grunde keine sind. Ihr Prolog ist aber einer. Außerdem ist der erste Satz genial …”

Nun, diese beiden Aussagen ließen ja schon mal hoffen.

Er melde sich wieder, sagte Bremer, nachdem wir ein paar Minuten geplaudert hatten.

Heute hat er sich gemeldet. Denn heute Vormittag wurde seine Buchbesprechung im Literaturcafé veröffentlicht. Auf der Startseite. Das freut mich.

Und besonders freue ich mich über Malte Bremers positive Meinung.

Herzlichen Dank, lieber Malte Bremer!


Erwin Kaeß’ Lebensgeschichte gibt es als gedrucktes Buch, als Ebook und als Hörbuch.

Malte Bremer über meine Unternehmerbiografie

5 Gedanken zu „Malte Bremer über meine Unternehmerbiografie

  • 14. November 2018 um 10:09
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    Gratuliere, das ist ja eine ausgesprochen positive Buchbesprechung (und noch dazu gut geschrieben).

  • 14. November 2018 um 10:27
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    Danke, lieber Leo!

  • 21. November 2018 um 09:44
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    Oh, schön. Sehr erfreulich, sehr persönliche Besprechung. Passt zum Buch.
    Interessant, dass das Buch auch Bilder hervorgerufen hat, die gar nicht explizit beschrieben sind.

  • 22. November 2018 um 15:40
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    Herzlichen Glückwunsch, liebe Renate,

    das ist der hochverdiente Erfolg für Deine tolle Arbeit.

    Ich kenne Malte Bremer zwar nicht, aber nachdem, was ich jetzt so mitbekomme, scheint er eine Art Marcel Reich Ranicki des Internets zu sein. Zumindest hat er mehr Anstand und Respekt vor Deiner Arbeit, als ein gewisser Herr Lanz.

    Liebe Grüße an den schönen Ammersee

  • 22. November 2018 um 16:30
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    Lieber Manni, über Malte Bremers Meinung zu der Lebensgeschichte von Erwin Kaeß habe ich mich sehr gefreut.

    Dass Herr Lanz bzw. dessen Redaktion sich meldet – damit habe ich nun wirklich nicht gerechnet. Seine Bemerkung, man müsse mehr Menschen einladen, die es aus eigener Kraft zu was gebracht haben, habe ich definitiv nicht ernst genommen. Wie so Vieles nicht, was er von sich gibt.

    Hieße der Protaginist Erwin Kaeß Dieter Bohlen, würde er von einer Talkshow zur nächsten wandern. Und hieße ich als Autorin nicht Renate Blaes, sondern Christine Westermann, säße ich stets an seiner Seite. Und so würden wir beide von Talkshow zu Talkshow tingeln. Und würden die Feuilletonspalten von Zeitschriften und Zeitungen füllen …

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