weblog

Als ich vor rund 15 Jahren mit dem Bloggen anfing, wussten die meisten Menschen noch nicht, was ein Blog überhaupt ist. Das hat sich geändert und zwar grundlegend. Es gibt Blogs zu allen Themen des Lebens. Bei der Onlinehure angefangen, über den Katzenbesitzer (das vermutlich erste deutsche Katzenblog habe ich online gestellt), die häkelbegeisterte Hausfrau, den kochlöffelschwingenden Rezepte-Erfinder bis hin zum Camping-Fan. Es wird über alles gebloggt. ÜBER ALLES.

Was privat gefangen hat, ist längst nicht mehr nur privat. Auch die Unternehmen sind auf den Trichter gekommen, so auch Verlage. Wie das Konzept eines Verlagsblog aussehen sollte, wurde vor einiger Zeit auf der Website des Börsenblatt beschrieben, und ich finde, das Blog von Edition Blaes wird den dort beschriebenen Kriterien durchaus gerecht. Vermutlich ist das mit ein Grund, dass viele Autoren übers Internet den Weg zu mir finden … was mich sehr freut.

PS: Die meisten sagen “der” Blog. Streng genommen ist das falsch, denn die Wortherkunft lautet:

Logbuch = Weblog = Blog

Da es “das” Logbuch heißt, ist die logische Konsequenz “das” Blog. Aber lt. Duden sind beide Artikel erlaubt (was ich im übrigen nicht verstehe); der Autor des Beitrags im Börsenblatt schreibt erfreulicherweise “das”.

Mein Verlagsblog

Ein Kommentar zu „Mein Verlagsblog

  • 18. August 2017 um 15:51
    Permalink

    Auch ich stolpere jedesmal, wenn ich “das Blog” sagen will, auch wenn ich weiß, dass es richtig ist. “Der Blog” geht mir einfach leichter über die Zunge.

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