Public Relations!

Ein Buch zu schreiben, ist eine Sache. Es auf den Markt zu bringen, eine andere, und Käufer zu finden, wieder eine andere. Denn was nutzt das schönste Buch, wenn es keiner kennt oder im Regal einer Buchhandlung allmählich einstaubt.

Public Relations ist deshalb sehr wichtig. Das sage (predige!) ich meinen Autoren immer wieder, denn die meisten denken, so ein Buch verkauft sich von allein. Das tut es nicht! Dazu gibt es zu viele Bücher und jährlich kommen neue hinzu. Ungefähr 90.000 pro Jahr …

Redaktion anrufen
Es bleibt also nichts anderes übrig, als sich die Mühe zu machen, jeden infrage kommenden Redakteur anzurufen. Ja, persönlich anzurufen. Eine Nullacht-Fuffzehn-Presseinformation nutzt wenig bis gar nichts, sondern landet im Papierkorb.

Also Telefonnummer heraussuchen (was ja im Internetzeitalter eine sehr leichte Sache ist), nach dem zuständigen Redakteur fragen, in kurzen Worten das Buch schmackhaft machen und als Kostprobe ein PDF anbieten. Wenn ihm das gefällt, wird er vermutlich nach dem gedruckten Buch fragen. Und dann hat man gute Karten, dass er auch eine positive Rezension darüber macht.

Geduld haben
Öffentlichkeitsarbeit ist wichtig und sehr zeitaufwändig. Aber sie lohnt sich. Geduld muss man allerdings auch haben. Denn nicht jeder Anruf bringt gleich die gewünschten Früchte. Da muss man am Ball bleiben bzw. am Telefonhörer. Lästig werden sollte man allerdings auch nicht. Und klar fragen, ob Interesse besteht oder nicht. Ein klares Nein ist besser als ein “… na schicken Sie mal her”. Bei so halbherzigen Reaktionen steht im Grunde fest, dass er kein Interesse an Ihrem Buch hat. Deshalb: ein aussagekräftiges Exposé und ein PDF schicken. An den Redakteur persönlich natürlich. Und nach zwei, drei Wochen nochmal anrufen. – Mit dieser Methode habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht.

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