Sprechen lernen
Bevor Sie in der Öffentlichkeit lesen, sollten Sie unbedingt Sie „sprechen“ lernen (was gar nicht so einfach ist). Kaufen Sie sich „Der kleine Hey – Die Kunst des Sprechens“, leisten Sie sich ein paar Stunden bei einem Sprech-Trainer (Branchenbuch), und üben Sie. Lesen Sie so oft wie möglich und zwar laut. Das übt einerseits, und andererseits stolpern Sie beim lauten Lesen leichter über verbesserungsbedürftige Textstellen.

Lassen Sie dabei ein Band mitlaufen. Wenn Sie zum ersten Mal hören, wie Sie sprechen, werden Sie sich vermutlich stark überlegen, ob Sie das irgendjemandem zumuten wollen. Aber verlieren Sie nicht den Mut. Auch sprechen lässt sich lernen. Sie müssen ja nicht zum Profi werden, aber die Zuhörer sollten Ihnen gern zuhören. Und das machen Sie nur, wenn Sie nicht nuscheln, langsam und akzentuiert sprechen und nicht einfach nur monoton vom Blatt ablesen …

Apropos Profi: legen Sie sich Hörbücher zu und achten Sie darauf, wie der Specher liest. Wie und wo er Pausen einlegt, Sprechgeschwindigkeit und Tonlagen ändert und so weiter – und sprechen Sie Passagen nach. Am besten, indem Sie das gesprochene Buch kaufen, Sätze und Passagen laut lesen, aufnehmen und dann den von Ihnen gesprochenen Text mit dem des Sprechers vergleichen … auweia!

Sprechen lernen können Sie z. B. auch mit dem Sprecher, Sänger und Trainer Frederik Beyer. Das geht auch per Internet. Setzen Sie sich mit ihm in Verbindung, er ist sehr sympathisch und hat eine (naturgemäß) tolle Stimme!

Fortsetzung folgt

Tipps für Anfangsautoren – XIII.

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