Zuschussverlage – wer hat den Begriff erfunden? Ich weiß es nicht. Aber ich weiß, dass der Begriff nicht der Realität entspricht, denn die üblichen Zuschussverlage berechnen dem Autor keinen Zuschuss, sondern stellen ihm Dienstleistungen in Rechnung. Das zu machen, ist grundsätzlich nicht verwerflich, und ich mache das auch. Die Autoren von Edition Blaes bezahlen für Dienstleistungen wie:

– Korrektorat
– Lektorat
– Buchdesign
– Umschlagdesign

Es gibt noch weitere Dienstleistungen – je nach Bedarf des Autors. Das steht alles deutlich und eindeutig auf meiner Webseite. Und wenn ein Autor Kontakt zu mir aufnimmt, ist das erste, was ich mache: auf genau das hinzuweisen.

Ein weitere Angelegenheit ist die Kosten-Einnahmen-Verteilung. Denn viele der “Zuschussverlage” berechnen nicht nur ihre Dienstleistungen, sondern verdienen noch am Druck und Verkauf von Büchern. In meinen Augen ist das nicht korrekt. Es ist deshalb nicht korrekt, weil der Autor zweimal zur Kasse gebeten wird. Nun, das kann jeder handhaben, wie er will. Der Verlag kann anbieten, was er will, und der Autor hat die Wahl, das Angebot anzunehmen oder abzulehnen.

Was ich persönlich aber nicht mag und noch nie mochte: Menschen über den Tisch zu ziehen. Und deshalb weise ich jeden Autor, der Kontakt zu mir aufnimmt, darauf hin, dass ich kein “üblicher” Verlag bin, sondern ein Dienstleistungsverlag. Meine Autoren bezahlen keinen Zuschuss, sondern Honorar für Dienstleistungen. Dafür gehören die Einnahmen der Buchverkäufe zu 100 % ihnen. Auch die Buchrechte bleiben bei den Autoren. Ich entscheide lediglich, ob ein Buch das Siegel “Edition Blaes” bekommt. Denn schlechte Manuskripte werden in meinem kleinen Verlag nicht veröffentlicht. Nicht nur das ist ein wesentlicher Unterschied zu Zuschussverlagen der üblichen Sorte. Denn die veröffentlichen alles – Hauptsache, der Rubel rollt.

Ein weiterer Unterschied ist, dass ich meine Rechnung erst nach erbrachter Dienstleistung stelle. Bei den “üblichen Verdächtigen” ist Vorkasse üblich. Ist der Autor mit der Leistung nicht zufrieden, hat er das Nachsehen.

Zusammenfassung: Autoren von Edition Blaes bezahlen keinen Zuschuss, sondern eine Dienstleistung. Deshalb ist Edition Blaes kein Zuschussverlag, sondern ein Dienstleistungsverlag. Wie die Autoren das sehen, steht bei den Referenzen.

Mehr Informationen und Beiträge über Zuschussverlage hier.

Warum Zuschussverlage keine Zuschussverlage sind

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