gefuehleIm Grunde hat das Thema hier nichts zu suchen. Aber nur im ersten Moment. Denn bei näherer Betrachtung hat es doch sehr viel hier zu suchen. Denn es geht um Gefühle und Authenzität. Zwei wichtige Themen beim Schreiben eines Buches.

Heute Abend habe ich mal wieder die Talkshow “Markus Lanz” angeschaut. Ich mag den smarten und selbstverliebten Moderator nicht besonders. Trotzdem mag ich die Sendung, denn es gibt dort immer wieder interessante Gäste. Vor allem heute Abend.

Da waren nur zwei. Klaus von Dohnany und Giovanni di Lorenzo. Ich mag beide. Und warum, das haben sie heute wieder gezeigt. Beides sind kluge und lebenserfahrene Männer, die klar sagen, das sie denken und was sie fühlen.

Letzeres hat vor allem Giovanni di Lorenzo bewiesen, bei dessen Erzählungen über seine Familie mir Tränen die Tränen die Wangen runter liefen – bevor er selbst sie auch nicht mehr verdrängen konnte.

Was für ein Mensch. Was für ein Mann. Ein Mann, der viel zu sagen hat.

Männer wie von Dohnany und di Lorenzo sollten Bücher schreiben. Gott sei Dank beide das auch.

Jeder, der die Sendung heute nicht gesehen hat, sollte das nachholen. In der Mediathek kann man die sehenswerten 75 Minuten anschauen.

Jeder Autor, der (auch) mit Herz schreibt, wird etwas daraus lernen. Vor allem, wenn sein Geschlecht männlich ist. (Auf die Genderformulierung verzichte ich in diesem Zusammenhang, weil ich diese ganze Genderdebatte überflüssig finde.)

Hier ein Presseartikel von heute zu der Sendung:

Focus
Den von Beate Strobel vorgemachten Vorschlag, zu der Talkshow immer nur zwei (kluge) Menschen einzuladen und denen beim Zwiegespräch zuzuhören, finde ich ausgezeichnet, denn genau das habe ich am Ende der Sendung auch gedacht. Auf das “fließbandähnliche Abfragen von Anekdoten” durch den Moderator können wir nämlich wirklich gut verzichten, wie wir gestern Abend anschaulich erleben durften. Da hat Herr Lanz nämlich deutlich weniger geredet als sonst üblich. Sehr angenehm!

Der Westen

Wenn ein Mann weint

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