Vergangenes Jahr ist der Schriftsteller Wolfgang Herrndorf gestorben, das heißt, er hat sich angesichts seines nahen Todes das Leben genommen und am 26. August 2013 erschossen.

Bis kurz vor seinem Freitod hat er mit schonungsloser Offenheit und radikaler Klarheit über sein Leben und Sterben berichtet. Der Autor von “Tschik”, einem wunderbaren Buch über die Freundschaft zweier junger Männer, bekam die Diagnose “Glioblastom” just zu dem Zeitpunkt, als eines seiner Bücher zum Bestseller wurde, und er zum ersten Mal in seinem Leben über genügend Geld verfügte.

Ein tragisches Blog, ein lesenswertes Blog. Die Zeit hat darüber im Dezember vergangenen Jahres einen Beitrag geschrieben, zu dem ich in einem Kommentar folgenden Begriff fand: “Wörter wie Patronen.”

Besser kann man das Blog des leider nicht mehr lebenden Schriftstellers nicht beschreiben. Es ist ein lesenswertes Blog – und für Autoren ein anschauliches Beispiel klarer und eindringlicher Sprache: Wörter wie Patronen!

Wörter wie Patronen

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