»Hallo« reicht nicht. Warum Anfragen von Autoren nicht funktionieren

Edition Blaes ist kein Standard-Verlag und kein Druckdienstleister

Es gibt zwei Arten von Anfragen, die mich als Dienstleisterin im Selfpublishing erreichen.

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Die einen sind persönlich, konkret und beziehen sich erkennbar auf meine Website, die Dienstleistungen von Edition Blaes oder ein klares Anliegen rund um eine Buchveröffentlichung.

Und dann gibt es die anderen: allgemein gehaltene Nachrichten, oft nur mit „Hallo“ als Anrede, ohne individuelle Ansprache, ohne Bezug zum Angebot und ohne erkennbare Auseinandersetzung mit meinem Selfpublishing-Dienstleistungsverlag.

Und genau um diese zweite Art von Anfrage geht es hier.

Warum viele Anfragen an Selfpublishing-Dienstleister nicht funktionieren

Im Bereich Selfpublishing, Buchveröffentlichung und Autorenbetreuung ist es üblich, dass Autoren Kontakt zu verschiedenen Anbietern aufnehmen, um deren Dienstleistungen anzufragen: Lektorat, Buchsatz, Covergestaltung oder komplette Veröffentlichung.

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Buchsatz in einem Kinderbuch

Gerade deshalb ist es wichtig, dass eine Anfrage erkennen lässt, warum sie genau an diesen Anbieter gerichtet ist.

Viele Nachrichten wirken jedoch so, als würden sie gleichzeitig an zehn verschiedene Selfpublishing-Dienstleister oder Verlage geschickt werden. Das zeigt sich nicht nur in der Anrede, sondern in der gesamten Struktur der Anfrage.

Es geht nicht nur um die Anrede »Hallo«

Entscheidend ist nicht, ob jemand »Hallo« oder »Sehr geehrte Damen und Herren« schreibt, sondern wie die Anfrage insgesamt aufgebaut ist.

Dabei erkenne ich rasch zwei Dinge:

  • Die Anfrage ist pauschal formuliert und kann an jeden beliebigen Dienstleister im Bereich Buchveröffentlichung gerichtet sein.
  • Es fehlt jeder erkennbare Bezug zu meiner Website, meinen Dienstleistungen oder dem speziellen Angebot bei Edition Blaes.

Beides zusammen zeigt mir: Diese Anfrage basiert nicht auf gezieltem Interesse an dem Autorenservice von Edition Blaes.

Buchsatz-Hardcover
Innenseiten Kinderbuch

Edition Blaes ist kein Standard-Verlag, kein Druckdienstleister und auch kein Druckvermittler

Die Dienstleistungen für Autoren im Bereich Selfpublishing sind bei Edition Blaes individuell aufgebaut. Ich arbeite nicht mit Standardpaketen, die für jeden Autor gleich sind.

Stattdessen schaue ich mir jedes Buchprojekt einzeln an und entscheide:

  • welche Unterstützung sinnvoll ist
  • welche Leistungen wirklich gebraucht werden
  • und ob eine Zusammenarbeit überhaupt passt

Das ist ein sehr individueller Prozess – kein Massenmodell. Genau deshalb ist mir wichtig, dass auch die Anfrage individuell ist.

Wenn eine Anfrage an jeden Selfpublishing-Anbieter gehen könnte

Viele E-Mails sehen so aus:

»Hallo, ich habe ein Buch geschrieben und suche Unterstützung beim Veröffentlichen. Können Sie mir helfen?«

Oder:

»Hallo, ich brauche Hilfe mit meinem Manuskript bei der Buchveröffentlichung.«

Oder:

»Sehr geehrte Damen und Herren, mein Buch ist druckreif. Bitte teilen Sie mir die Kosten für eine Auflage von 300 Stück mit.«

Solche Anfragen sind grundsätzlich zu pauschal für Anfragen nach Selfpublishing-Dienstleistungen und erst recht zu pauschal für eine Zusammenarbeit mit Edition Blaes. Nicht, weil sie »falsch« formuliert sind, sondern weil sie keinen Bezug zu dem konkreten Angebot von Edition Blaes haben. Sie könnten also auch an jeden anderen Buchdienstleister geschickt werden.

Die Website von Edition Blaes ist die Grundlage einer Zusammenarbeit mit Selfpublishern und Autoren

Auf meiner Website erkläre ich sehr ausführlich:

Diese Informationen sind die Grundlage dafür, ob eine Zusammenarbeit im Bereich Buchveröffentlichung überhaupt sinnvoll ist.

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Mein Verlagskonzept ist auf meiner Website ebenfalls ausführlich erklärt.

Direkte Zusammenarbeit statt anonymem System

Edition Blaes ist kein großes Unternehmen mit wechselnden Ansprechpartnern, sondern ein kleiner, feiner Dienstleistungsverlag.

Ich (Renate Blaes) bin diejenige, die Anfragen liest, Projekte bewertet, Autoren berät und jede Buchveröffentlichung mit dem Label Edition Blaes von Anfang bis zum Druck begleitet.

Das bedeutet: Jede Anfrage im Bereich Selfpublishing landet direkt bei der Person, mit der später möglicherweise auch gearbeitet wird: bei mir, also bei Renate Blaes.

Und genau deshalb fällt sofort auf, ob eine Anfrage individuell formuliert ist oder pauschal an irgendeinen (meist mehrere) Dienstleister für Buchveröffentlichungen per Massenmail verschickt wurde – ganz nach dem Gießkannenprinzip.

Warum pauschale Anfragen im Selfpublishing problematisch sind

Pauschale Anfragen haben ein klares Muster:

  • keine Bezugnahme auf meine Website oder mein Angebot
  • keine klare Entscheidung für einen bestimmten Dienstleister
  • sehr allgemeine Formulierungen rund um das Thema „Buchveröffentlichung“
  • keine konkreten Angaben zum Projekt

Das Problem ist nicht die Höflichkeit.

Das Problem ist die Austauschbarkeit.

Und Austauschbarkeit passt nicht zu meinem individuellen Angebot für selbstverlegende Autoren.

Wie eine professionelle Anfrage an einen Selfpublishing-Dienstleister aussieht

Eine gute Anfrage muss nicht kompliziert sein.

Sie muss nur zeigen, dass sich jemand mit dem Angebot von Edition Blaes beschäftigt hat.

Zum Beispiel:

„Guten Tag Frau Blaes,
ich habe Ihre Website zum Selfpublishing gelesen und interessiere mich für Unterstützung beim Buchsatz meines Romans. Das Manuskript umfasst ca. 300 Normseiten. Wie würde eine Zusammenarbeit in meinem Fall aussehen?“

Das reicht vollkommen aus.

Übrigens: Die Anrede »Liebe Frau Blaes« mag ich am liebsten …

Fazit: Es geht nicht um Formulierungen, sondern um Entscheidung

Es geht nicht um perfekte Anreden. Es geht darum, ob die Anfrage zeigt, dass der Autor gezielt an der Zusammenarbeit mit Edition Blaes Interesse hat. Oder ob er an jeden Anbieter im Bereich Buchveröffentlichung denselben Text schickt – eben mit der Anrede »Hallo« oder »Sehr geehrte Damen und Herren«.
Übrigens: Außer Herrn Rosso gibt es bei Edition Blaes keine Herren …

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Bürodiener Rosso

Die Anrede und der erste Satz im Begleittext sagen viel über den Autor und sein Anliegen aus. Und genau an dieser Stelle beginnt eine sinnvolle Zusammenarbeit im Selfpublishing.

Oder sie beginnt eben nicht. Zum Beispiel mit einem einsamen »Hallo«.


FAQ

Muss ich eine Anfrage förmlich formulieren?

Nein. Mir geht es nicht um Förmlichkeiten, sondern darum, dass die Anfrage erkennen lässt, dass du dich mit meinem Angebot beschäftigt hast.

Ist die Anrede »Hallo« ein Problem?

Ja. Entscheidend ist allerdings nicht die Anrede, sondern ob die Anfrage individuell formuliert ist oder wie eine allgemeine Massenanfrage wirkt. »Hallo Frau Blaes« ist aber eindeutig besser als ein einsames »Hallo«.

Warum sollte ich die Website vor einer Anfrage lesen?

Weil dort bereits viele Fragen beantwortet werden. Wer die Informationen kennt, kann gezieltere Fragen stellen und schneller herausfinden, ob eine Zusammenarbeit sinnvoll ist.

Welche Informationen sollte eine Anfrage enthalten?

Hilfreich sind Angaben zum Buchprojekt (Art und Umfang), zum aktuellen Stand des Manuskripts und zum konkreten Unterstützungsbedarf.

Warum legt Renate Blaes Wert auf persönliche Kommunikation?

Weil jede Zusammenarbeit individuell ist. Jedes Buchprojekt hat andere Anforderungen und jeder Autor andere Ziele. Deshalb gibt es bei Edition Blaes keine Buchveröffentlichungen von der Stange.


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