E-Books


E-Books werden immer beliebter. Aus Print-Dateien, die einfach nur Text enthalten, ist problemlos ein E-Book herzustellen.

Allerdings muss die Datei korrekt formatiert sein. Korrekt bedeutet, die einzelnen Textelemente müssen entsprechenden Formaten zugeordnet sein. Wie zum Beispiel:

Überschrift

Erster Absatz

Folgeabsatz

Mit der Umwandlung einer Druckdatei in eine Datei für ein E-Book muss man sich auskennen, denn da gibt es einiges zu beachten.

Fußnoten im herkömmlichen Sinn und Inhaltsverzeichnisse mit Seitenzahlen sind in E-Books zum Beispiel nicht möglich, weil sich das Layout je nach Reader und Schriftgröße verschiebt/verändert. Fußnoten sollten deshalb am Ende des Buches als Liste dargestellt werden. “Endnoten” werden sie genannt.

Am besten eignen sich Romane und Geschichten für E-Books. Also reine Textdateien.

Textbreite

E-Books mit Fotos sind selbstverständlich auch möglich, aber im Vergleich zum gedruckten Buch sind die gestalterischen Möglichkeiten stark eingeschränkt. Buchseiten wie diese zum Beispiel sind nicht möglich:

kinderbuch

Ein Design mit Spalten wie beim gedruckten Buch ist bei einem E-Book ebenfalls nicht möglich. Es sei denn als PDF, das ist aber nur bedingt zu empfehlen. Warum? Das wird bei papierlos-lesen.de ausführlich und anschaulich beschrieben.

Text und Bild erscheinen in einem E-Book nicht nebeneinander, sondern immer nacheinander.

rezepte

Beispielseite eines E-Books ohne Bilder:

chapter 6 kdp
Kapitelbeginn in Ebook


Hinweis:
Im Gegensatz zum gedruckten Buch, wo der Inhalt als Blocksatz gedruckt wird, sollte beim E-Book der Buchinhalt linksbündig gesetzt werden.

Grund: Je nach Lesegerät (z. B. Handy) kann es bei Blocksatz zu großen/unschönen Wortabständen kommen. Beispiel bei einem von mir gekauften E-Book in kleinem Leseformat:

wortabstand

Bei linksbündigem Text gibt es das Problem mit zu großen Wortabständen nicht. Der Text sieht also optisch nicht nur besser aus, sondern ist auch lesefreundlicher.