Bildbearbeitung und Retusche

Etliche meiner Autoren veröffentlichen in ihren Büchern Fotos, Zeichnungen und Illustrationen. Oft kann/sollte/muss deren Qualität verbessert werden: Schärfe und Kontrast erhöhen zum Beispiel.

Mit “Photoshop” geht das ganz wunderbar, allerdings muss man wissen wie das mit so einem komplexen Programm funktioniert.

Ich arbeite mit Photoshop seit über 25 Jahren und kenne mich – für meinen individuellen Bedarf – deshalb recht gut aus.

Alte Fotos
Hier ein kleiner Einblick in meine aktuelle Arbeit. Es handelt sich um eine Biografie mit vielen alten Fotos.

Alte Fotos sind oft flau, weisen Staub, Kratzer und andere Unreinheiten auf. Manche sind sie auch beschädigt – wie dieses Foto hier.

Retusche
Wie man sehen kann, reichte es nicht, das Foto von kleinen Unsauberkeiten zu befreien, hier war auch Retusche notwendig, denn das linke Auge und andere Bereiche im Gesichts des rechten Mannes fehlten. Die Stirn der Dame in der Mitte hat auch sehr gelitten. Also habe ich mich an die Arbeit gemacht – und bin mit dem Ergebnis zufrieden.

Patina erhalten
Hier zwei normale alte Fotos – vorher und nachher. Ich hätte noch mehr verbessern können, finde es aber wichtig, den Charme solcher Fotos zu erhalten. Sie sind nun mal alt, und die in den Jahren entstandene Patina darf man ruhig sehen.

Edition Blaes – der Dienstleistungsverlag

computertastaturEs gibt Menschen und zwar viele, die meinen, die Qualität eines bei einem Dienstleistungsverlag erschienenes Buch sei schlecht. Das stimmt nicht! Der Grund dafür ist ganz simpel: Es gibt gute Bücher und es gibt schlechte Bücher – auch bei herkömmlich erschienenen Büchern.

Das Konzept herkömmlicher Verlage basiert auf der Hoffnung, mit einem Buch Geld zu verdienen. Wirklich Geld verdienen die Verlage aber nur mit Bestsellern, deshalb leben sie mit einer Mischkalkulation: Die Einnahmen der Bestseller tragen die Kosten der anderen Bücher. Was den Bestseller betrifft: Vor einigen Jahren musste ein Buch mindestens mal 50.000 Mal über den Ladentisch gehen,um als Bestseller zu gelten. Heutzutage reichen schon 5.000. So zumindest meine Informationen.

Der Markt ändert sich
Aufgrund der sich veränderten Marktlage, unter anderem durch das E-Book, das immer mehr Gestalt annimmt, wird sich auch der Buchmarkt ändern und hat es teilweise schon getan. So verkauft Amazon in den USA mittlerweile mehr E-Books als gedruckte Bücher. Auch in Europa wird es in seinen Siegeszug antreten. Wobei das noch auf sich warten lässt …

Das ist die eine Sache. Die andere Sache ist die, dass es aufgrund des komfortablen Schreibens mittels Computer immer mehr Autoren gibt – und immer weniger davon werden einen herkömmlichen Verlag finden. Aus genanntem Grund. Denn wie jedes Unternehmen ist ein Verlag wirtschaftlich orientiert und verlegt deshalb Bücher nicht aus Spaß an der Freude, sondern weil er Geld verdienen muss. Tut er das nicht, geht er pleite. – Sorry für diese Plattitüden, aber ich habe den Eindruck, dass viele Hobby-oder Erstautoren eine völlig andere Sichtweise haben. Oder ihnen fehlt schlichtweg die Fähigkeit zur selbstkritischen Betrachtung ihrer Manuskripte, denn viele meinen, ein zweiter Hesse, Schätzing oder von Schirach zu sein. Zumindest entsteht dieser Eindruck in diversen Autoren-Foren, wo die Schreibqualität Einzelner sich eindrucksvoll in ihren Beiträgen offenbart. Von Rechtschreibung und Grammatik, der Mindestvoraussetzung für einen erfolgreichen Autor, haben viele nämlich keine Ahnung.

Zurück zu den Autoren. Es gibt also welche, die durchaus schreiben können, aber trotzdem keinen herkömmlichen Verlag für ihr Manuskript begeistern können. Was machen die? Sie bringen ihr Buch selbst raus. Bei einem der zahlreichen Books-on-demand-Dienstleister zum Beispiel. Oder bei einem Dienstleistungsverlag.

Lug und Trug
Durch die Zunahme von Autoren und deren Bedarf nimmt auch der Betrug zu. So gibt es Literaturagenten, die das Blaue vom Himmel versprechen, erkleckliche Vorschüsse kassieren und mit wunderbaren Verlagsverträgen winken. Es gibt auch Verlage, die sogenannten Zuschussverlage, die ihre Dienstleistung anbieten. Dagegen ist auch nichts zu sagen, wenn die Dienstleistung tatsächlich erbracht wird. Und wenn sie in einem gesunden Verhältnis steht zum Honorar, das sie berechnen. Wenn ein bekannter Zuschussverlag in Frankfurt zum Beispiel 11.000 (elftausend) Euro Honorar für ein Fachbuch von 200 Seiten haben möchte, dann muss ein Autor schon sehr naiv sein, wenn er diese Summe hinblättert. Denn sie wird sich nie amortisieren.

Warum ich das schreibe?

Weil mein kleiner Verlag auch ein Dienstleistungsverlag ist. Der Unterschied zu vielen Verlagen dieser Art ist allerdings:
– Ich berechne keinen Vorschuss.
– Das Lektorat findet tatsächlich und vor allem professionell statt.
– Das Honorar ist fair und nachvollziehbar.
– Die Rechnung stelle ich erst dann, wenn die Arbeit fertig ist.
– Die Einnahmen durch den Buchverkauf gehen zu 100 % auf das Konto des Autors.

Alles aus einer Hand
Und last but not least: Die Dienstleistungen kommen aus einer Hand: Lektorat, Korrektorat und Buchdesign. Auf Wunsch auch Beratung bei PR- und Marketing-Aktivitäten.

Über 30 Jahre Erfahrung
Ich schreibe und veröffentliche Bücher seit über 30 Jahren. Dabei habe ich die ganze Bandbreite der Branche kennengelernt: seriöse Verlage, seriöse Literaturagenten und Druckereien, dide qualitativ hochwertige Büchern produzieren. Auch das Gegenteil ist mir begegnet, und auch dadurch habe ich viel gelernt.

Von der Summe dieser umfangreichen Erfahrungen profitieren meine Autoren.

Tot oder tod


Es gibt viele Wörter, bei deren korrekter Schreibweise sich so mancher gern vertut.
Zu ihnen gehört: todlangweilig

Denn man kann es öfter auch so sehen: totlangweilig

Der Begriff todlangweilig kommt von “zu Tode langweilen”. Die Etymologie ist also nicht das Adjektiv tot, sondern das Substantiv Tod.

Für diejenigen, die sich das nicht merken können, gibt es ein prima Synonym: sterbenslangweilig

Schreibt man toternst oder todernst, totlachen oder todlachen, totkrank oder todlachen, totmüde oder todmüde, totschick oder totschick, totsicher oder todsicher, totkrank oder todkrank?

Hier greift man auf eine Faustregel zurück. Bei Verben ist das Erstglied des Wortes tot: totschlagen, totarbeiten, totschießen, totschweigen, totlachen, totstellen, tottreten …

Bei Adjektiven wird das Erstglied mit D geschrieben: todschick, todernst, todkrank, todmüde, todsicher, todtraurig, todunglücklich …

Beachten: todblass, aber totenblass

Zuhause oder zuhause oder zu Hause?

Wann schreibt man es groß, wann klein? Und wie schreibt man es überhaupt?

Also, das Adverb (Wörter, die sich auf andere Wörter beziehen und Informationen geben zu Substantiven, Verben und Adjektiven) “zu Hause”/”zuhause” darf man getrennt oder zusammen schreiben:

Ich bin am Ammersee zu Hause/zuhause.

Wenn es regnet, mache ich es mir gern zu Hause/zuhause gemütlich.

Fritzchen muss spätestens um sieben Uhr zu Hause/zuhause sein.

Eselsbrücke: Der Begriff zu Hause/zuhause könnte auch durch “daheim” ersetzt werden.


Nutzt man den Begriff als Substantiv, wird er logischerweise groß geschrieben:

Anna hat ein sehr gemütliches Zuhause.

Der Spaziergang von unserem Zuhause zum Fluss dauert sieben Minuten.

Aber: Von zu Hause/zuhause bis zum Fluss brauchen wir sieben Minuten.

Schwierig?

Um im Leben besser zurechtzukommen, stecken wir Menschen andere Menschen gern in Schubladen und versehen diese dann mit Etiketten. Ein weit verbreitetes Etikett lautet “schwierig”.

Zu diesem Thema hat sich gestern in einem Fernsehinterview auch die Schauspielerin Kathrin Sass geäußert. Sie sagte, dass andere Menschen sie oft als “schwierig” bezeichnen. Schwierig, weil sie sagt, was sie denkt.

Genauso geht es auch mir, denn wie bei Frau Sass sagen viele Zeitgenossen über mich: “Renate ist schwierig”.

Ich habe in meinem Freundeskreis diesbezüglich vor einiger Zeit eine kleine Umfrage gestartet mit der Frage “bezeichnest du mich als schwierig?”

Bei der Antwort wurde dann rumgedruckst und letztendlich lautete sie “ja”.

Aha!

Dann wollte ich wissen, was an mir denn so schwierig sei. Da wurde dann wieder rumgedruckst, und ich half bei der Antwort mit einer weiteren Frage, die da lautete: “Findest du mich schwierig, weil ich sage, was ich denke und fühle?”

Die Antwort lautete wieder “ja”.

Aha!

Dann sagte ich: “Meiner Meinung nach bin ich nicht schwierig, sondern du hast Schwierigkeiten, mit meiner ehrlichen Meinung/Ansicht umzugehen.”

Da wurde dann schon wieder rumgedruckst, letztendlich aber kamen wir gemeinsam zu dem Fazit, dass das Etikett “schwierig” nicht korrekt ist, sondern anders lauten müsste, nämlich “unbequem”.

Dieses Etikett lasse ich mir gern aufpappen … weil es stimmt! In der Tat bin ich unbequem. Das war ich als Schülerin, als Teenager, als junge Frau, als erwachsene Frau, und ich bin es immer noch, und so wie es aussieht, werde ich es auch bleiben.

Warum so viele Menschen damit Schwierigkeiten haben umzugehen, liegt auf der Hand: Menschen möchten zwar nicht belogen werden, aber die Wahrheit will auch keiner hören. Das ist das Problem!

Menschen möchten gern Komplimente hören, wollen gelobt und wertgeschätzt werden. Das ist nur allzu natürlich und verständlich. Aber was haben wir von falschen Komplimenten und vorgetäuschter Wertschätzung? Wenig bis nichts. Wir fühlen uns gebauchpinselt. Das ist zwar ein angenehmes Gefühl, aber Pauchpinselei bringt uns nicht weiter. Egal, in welchen Lebensbereichen.

Mir persönlich ist es schon immer lieber, ein mein Gegenüber sagt mir offen und ohne Umschweife, was es denkt und fühlt. Damit kann ich prima umgehen, und meist entstehen auf diese Weise auch wunderbare Gespräche, ein fruchtbarer Gedankenaustausch, der beide Gesprächspartner emotional einander näher bringt. Und genau das wollen und suchen wir doch eigentlich.

Menschliche Nähe schafft Vertrauen und Wohlbehagen. Schade, dass wir oft alles tun, um genau das zu vermeiden.

Vermeintlich schwierigen Menschen sollte wir deshalb besser nicht aus dem Weg gehen, sondern mir ihnen reden, mit mutigem Geist und liebevollem Herz. Dabei können wir sehr viel lernen, oft auch über uns selbst …

Gedanken übers Denken

In dem feinsinnigen, klugen und mit subtilem Humor geschriebenen Buch “Die Vermessung der Welt” von Daniel Kehlmann habe ich Folgendes gefunden:
“… In diesem Moment begriff er, dass niemand den Verstand benutzen wollte. Menschen wollten Ruhe. Sie wollten essen und schlafen, und sie wollten, dass man nett zu ihnen war. Denken wollten sie nicht.

Diese Meinung teile ich seit vielen Jahren, und täglich wird sie bestätigt. Von normalen und unauffälligen Menschen, von Menschen, die in der Öffentlichkeit stehen und den Ruf von Intelligenz haben – leider auch von Autoren. Obwohl Autoren Menschen sind, bei denen man meinen könnte, Denken mache ihnen Spaß.

Doch genau das vermisse ich oft: den Spaß am Denken. Mit dem Denken verhält es sich übrigens ähnlich wie mit der Spontanität: Man kann sie nicht erzwingen. Für mich ergibt sich daraus folgende Konsequenz: Wer keinen Spaß am Denken hat, denkt nicht – zumindest nicht bewusst, aktiv und reflektierend. Entsprechend präsentieren sich viele Manuskripte und die aus ihnen entstandenen Bücher.

Da werden Texte hingeschludert, bei denen ich mich frage, ob der Verfasser sie aufmerksam gelesen, geschweige denn überarbeitet hat. Mein Fazit: er hat es nicht gemacht. Unglaubwürdiger Plot, unlogische Sequenzen, an den Haaren herbeigezogene Situationen und Ereignisse, dilettantische, ungelenke Formulierungen, langweilige, nichtssagende Dialoge … bei denen ich mich frage: “Was denkt der Autor, wenn er so schreibt. Denkt er überhaupt? Oft vermute ich, dass er wenig bis nichts denkt – sondern selbstverliebt seinen Text in die Tasten haut und dabei denkt (also doch!), nämlich: “Was bin ich doch für ein Genie. Was für eine hervorragende Formulierung habe ich da wieder aufs Papier gezaubert …” Formulierungen dieser Art sieht man die schwere Geburt an, wirklich guten Formulierungen hingegen nicht – weil sie in der Stille wirken. Dort aber umso intensiver.

Ich habe viele gute Bücher gelesen. Leseperlen, sozusagen. Literarische Kleinode, deren Lektüre Freude und Genuss bereitet. “Die Vermessung der Welt gehört auch dazu.” Unbedingt zu empfehlen – angesichts des gedankenlosen, dümmlichen und einfältigen Geschreibsels, das täglich mehr den Markt überschwemmt.

Und damit bin ich auch schon wieder beim Anfang des Artikels, beim Denken. Warum denken (der Begriff “meinen” träfe es besser) eigentlich so viele, dass sie schreiben können. Schreiben ist Kunst, Handwerk – Kunsthandwerk sozusagen. Und um das zu beherrschen, muss man einerseits Talent haben, andererseits aber auch bereit sein, zu üben und zu lernen. Wie in jedem anderen Beruf.

Lernen kann man übrigens beim Lesen “guter” Bücher, weshalb ich allen Autoren empfehle: Lest gute Bücher!

Ein sehr lesenswertes Buch hat übrigens die österreichische Autorin Marlen Haushofer geschrieben: “Die Wand”. Dieses Buch zählt (nicht nur) in meinen Augen zur Weltliteratur. Scheinbar einfach (einfach, aber gut zu schreiben, ist eine hohe Kunst, die nicht viele beherrschen) und brillant geschrieben. Ausgezeichnet beobachtet und unter psychologischen Aspekten sehr interessant.

Beim Lesen guter Bücher sollte man nicht in erster Linie auf den Unterhaltungwert achten, sondern auf die Ausdrucksweise, die Wortwahl. Dabei springen einem dann Formulierungen ins Auge, bei denen man sieht, wie man dieses oder jenes auch anders und vielleicht besser ausdrücken kann.

In diesem Zusammenhang werde ich nie einen Satz von Siegfried Lenz vergessen, entdeckt in einer seiner Kurzgeschichten: “Sie schlug ihre Zähne in einen Apfel …”

Dieser Link führt zu einer Bücherliste, die ich für lesens/lernenswert halte.

Und hier geht’s zu einer Kurzbeschreibung von “Die Wand” mit einem kleinen Textabschnitt, der mich sehr berührt hat.

Wie man Sprache verhunzt: Gendersprech

Bereits in der Überschrift ist ein Wort zu sehen, das ich grauenhaft finde: Sprech. Wer – zum Teufel – hat diesen Begriff eigentlich erfunden? Ich glaube, wir haben ihn George Orwell und seiner Dystopie 1984 zu verdanken, und jedes Mal, wenn ich dieses Wort höre oder lese, stehen mir die Haare zu Berge – bildlich gesprochen.

Und ich frage mich auch, wer und warum ihn so dringend benötigt? Reicht der Begriff Sprache nicht mehr aus? Wir Deutsch*innen haben ohnehin einen Wortschatz, um den uns andere beneiden (könnten), denn er umfasst rund 500.000 Wörter. Davon benutzt der Durchschnittsdeutsche aktiv rund 2.500, der überdurchschnittlich Gebildete benutzt deutlich mehr.

Kommunikation
Sprache, geschrieben und gesprochen, dient zur Kommunikation. Ich will dir etwas mitteilen, also spreche oder schreibe ich. Und zwar so, dass die Wahrscheinlichkeit, dass du verstehst, was ich meine, sehr hoch ist. Trotzdem gibt es Missverständnisse ohne Ende, weil nicht darauf ankommt, was ich sage, sondern wie mein Gegenüber mich versteht bzw. verstehen will. Und meiner ganz persönlichen Erfahrung nach sind Missverständnisse vorprogrammiert, wenn ich etwas sage, das auch nur im Geringsten nach Kritik riecht. Diesem Phänomen gehe ich aber besser in einem gesonderten Beitrag auf den Grund …

Ausdrucksweise

Also komme ich zu dem Thema, das mir am Freitagabend – mal wieder – aufgestoßen ist: die genderneutrale Ausdrucksweise. Am jenem Abend nämlich habe ich die Talkshow 3nach9 (Radio Bremen) angeschaut. Unter den Gäst*innen war u. a. die Moderatorin Dunja Hayali, und die bemühte sich sehr um einen korrekten Gendersprech, so sagte sie zum Beispiel: Politiker*innen, Polizist*innen, Bäcker*innen etc.

Mensch*innen?
Einem Menschen (konsequenterweise: einer Mensch*in) zuzuhören, die anderen Mensch*innen gendergerecht mitteilt, was sie zu sagen hat, ist schlichtweg eine Qual: Unternehmer*innen, Virolog*innen, Ärzt*innen, Baggerfahrer*innen, Lehrer*innen, Nachbar*innen, Student*innen und so weiter und so weiter …

Allerdings hat auch Frau Hayali vergesslicherweise von Menschen gesprochen. Ob ihr das wieder einen Shitstorm auf den sozialen Medien einbringen wird? Vermutlich, schließlich ist der Begriff der Mensch auch diskriminierend und keinesfalls geschlechterneutral, oder?

Autor*innen?
Was mich betrifft, so werde ich sprechen, wie ich es immer schon mache. Werde also von Autoren sprechen/schreiben, wenn ich schreibende Zeitgenossen im Allgemeinen meine. Auf Autor*innen, oder AutorInnen, oder Autor_innen, oder Autor:innen, oder Autor(innen) verzichte ich. Ich verzichte deshalb darauf, weil diese geschlechterneutralen Begriffe meiner Meinung nach unsere Sprache verhunzen. Geschrieben und gesprochen gleichermaßen. Und wenn ich was nicht leiden kann, dann ist es verhunzte Sprache.

Der Gendersprech kann mich mal
Ich liebe eine klare und leicht verständliche Ausdrucksweise. Begriffe wie Zuschauende (statt Zuschauer), kommen mir nicht über die Lippen/Tasten. Der Gendersprech geht mir schlichtweg am Allerwertesten vorbei. Und in diesem Zusammenhang interessiert mich auch der Gender-DUDEN (mit seinen rund 3.000 neuen Wörtern) nicht. Denn den DUDEN und seine teilweise unlogischen und kaum bis gar nicht nachzuvollziehenden Regeln hab ich auch auf dem Kieker, deshalb werden in Zukunft in meinen Artikeln (und Büchern) keine Gendersternchen mehr zu sehen sein, die heutigen Sternchen sind eine Ausnahme …

Links zum Thema:
Spiegel
Der Bürgerinnen- und Bürgermeister
Genderwahn

Und hier noch ein Video von Dr. Erwin Lammenett, der dem Gendersprech genauso verständnislos gegenübersteht wie ich:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden