Weihnachtsgeschichte zum Hören

Weihnachten aus Sicht von Kater Fritz
Eine Geschichte aus dem Hörbuch “Advent, Advent …” von Renate Blaes

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Bestellen kann man Hörbuch und gedrucktes Buch in der Bücherstube von Edition Blaes.

Weihnachtliche Kurzgeschichten: Advent, Advent …

weihnachtsgeschichtenAcht Kurzgeschichten rund um die angeblich schönste Zeit des Jahres:

    • Eine handvoll Freunde trifft sich am Heiligen Abend zum Weihnachtsschmaus. Was fröhlich beginnt, endet im Desaster.
    • Ein kleiner Junge beschließt am Nikolausmorgen, nach Afrika auszuwandern.
    • Frau Schupfner bekommt vom Pfarrer dieses Jahr keinen Stollen, sondern ein Geschenk auf vier Beinen.
    • Anna begegnet einen Tag vor Heiligabend dem Mann, den sie vor vielen Jahren eigentlich heiraten wollte, wegen eines anderen aber verlassen hat.

Diese und vier weitere Geschichten sind Inhalt des kleinen Büchleins, das sich prima als Weihnachtsgeschenk eignet. Es selber zu lesen, ist natürlich auch möglich. Eine weitere Variante wäre: erst lesen, dann verschenken.

Hier kann man es bestellen.

Hier gibt es eine Geschichte zum Hören:

YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Fundsache!

Wer Zeit und Lust hat, kann sich mal die Mühe machen, die Fehler in folgendem Text zu zählen. Bei zwanzig hab ich aufgehört …

Ach ja, entdeckt hab ich das Kunstwerk in einem Internetforum. Und dazu muss ich sagen, dass mir beim Schreiben in Internetforen auch immer wieder Tippfehler unterlaufen. Aber die Fehler im abgebildeten Text sind keine Tippfehler, sondern eindeutige Indizien für eine erstaunlich geringe Kenntnis von Rechtschreibung und Grammatik.

Auch wenn ich mich in manchen Autorenforen so umschaue, kann ich auch oft nur den Kopf schütteln. Denn was dort so an Texten “verbrochen” wird, ist oft auch nicht viel besser. Und bei den Leuten handelt sich um Zeitgenossen, die sich “Autoren” nennen. Als ich dann mal öffentlich kundtat, dass ein Autor sich gut mit Rechtschreibung und Grammatik auskennen sollte, wurde mir “unmissverständlich” erklärt, dass das Sache des Lektors/Korrektors sei.

Da irren sich die Leute, aber ich hab’s mittlerweile aufgegeben, diesen Irrtum aufzuklären und bin aus besagtem Autorenforum ausgetreten. Grund: Zeitverschwendung.

Wenn Knittelwirsch kommt …

“Knittelwirsch.” Schon mal gehört, diesen Begriff? Nein? Ich auch nicht. Bis vor Kurzem. Denn da begegnete mir Luzius Flunk. Besser gesagt begegnete nicht er mir, sondern ich ihm – denn auf irgendwelchen wundersamen Wegen im Internet stieß er auf die Website, auf der Sie sich auch gerade befinden.

Flunk sah, las und dachte: “So was wie Edition Blaes kommt mir grade recht …”

Warum er das dachte?

Hier die Antwort: Flunk hat ein nicht gerade alltägliches Hobby – er beobachtet Mitmenschen. Nicht aus der Sicht eines Voyeurs, sondern aus der Sicht eines Menschen, der ganz einfach Freude an den Schrullen seiner Zeitgenossen hat.

Und so beschreibt er die Begegnungen mit dem ganz normalen Wahnsinn des täglichen Lebens. Mit Freude, Wonne und oft auch Lust … manchmal auch mit seufzender Verzweiflung.

Diese Wahrnehmungen hat er fleißig notiert, und um sie zwischen zwei Buchdeckel zu pressen, suchte er einen Partner. Und den fand er in Edition Blaes.

Es hat offen gestanden einige Jahre gedauert – vom ersten Kontakt bis zum fertigen Buch. Aber das macht ja nix. Gut Ding braucht manchmal Weile … Flunk hat ja noch ein paar andere Dinge zu tun, als Menschen zu beobachten. Brötchen verdienen zum Beispiel.

Aber nun ist das Buch fertig, und Flunks Begegnungen (mit oder ohne Knittelwirsch) zu lesen, bereitet Freude, Wonne und Lust. Verzweifeln lassen sie den Leser allerdings nie!

Während meiner Arbeit mit dem Knittelwirsch-Manuskript musste ich oft herzhaft lachen. Einerseits, weil Flunk die Dinge des Lebens so fein und süffisant beobachtet, und andererseits, weil ich seinen trockenen Humor liebe. In diesem Zusammenhang fällt mir ein … ich habe es noch nie erwähnt: Ich stehe auf trockenen Humor. Gepaart mit Selbstironie ist er das, was mich am meisten zum Lachen bringt.

Also, wenn Knittelwirsch kommt, kommt Freude auf.

Und wenn Sie sich jetzt fragen: “Wer oder was, verflucht nochmal, ist Knittelwirsch?”

Dann kann ich sagen: Die Antwort finden Sie im Buch. Auf Seite 5. Könnte auch auf Seite 7 sein. Ich hab es – offen gestanden vergessen. Egal! Die Antwort auf alle Fälle steht am Anfang dieses sehr vergnüglichen Buches. Irgendwo zwischen Seite 3 und Seite 11. Definitiv!

Beinahe hätte ich ihn doch vergessen: den Link zum Knittelwirsch …

Die zauberhaften Illustrationen für den Umschlag hat übrigens eine liebe Freundin gezeichnet. Karin Tauer heißt sie. Ich habe sie vor vielen Jahren auch übers Internet kennengelernt … aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

Ehrenwert oder ehrenswert – der kleine Unterschied

In einem Manuskript, das ich zurzeit bearbeite, bin ich über einen Begriff gestolpert: ehrenwert, so stand da.

Im Grunde ist dieser Begriff korrekt – allerdings nur dann, wenn er besagen soll, dass ein bestimmter Mensch sich nichts zuschulden kommen lässt, er also rechtschaffen, ehrlich und anständig ist.

In diesem speziellen Fall aber ist der Begriff nicht korrekt, weil nicht ein rechtschaffener Mensch gemeint ist, sondern ein Mensch, der es wert wäre, geehrt zu werden.

Den kleinen Buchstaben “S” hinzugefügt, und schon bekommt das Wort eine andere Bedeutung.

Wobei ein ehrenwerter Mensch durchaus auch ehrenswert sein kann. Umgekehrt gilt das natürlich auch …

“Herrlich erbarmungslos”

Über meine Charaktereigenschaft, unerschrocken zu sagen, was ich denke, fühle und empfinde, wurde schon das eine oder andere Wort verloren – im Laufe meines Lebens. Der eine sagt: “Renate hat eine direkte Art.” Der andere sagt: “Renate nimmt kein Blatt vor den Mund.”

“Renates Art und Weise sich auszudrücken, hat einen großen Vorteil: Man muss nie überlegen, was sie meint”, so sagt mein Freund Michael.

“An die unverblümte, direkte Art gilt es sich zu gewöhnen …”, so drückt es Frederik Suter, einer meiner Autoren, aus.

Es gibt also unterschiedliche Formulierungen bezüglich meiner Charaktereigenschaft, aber noch nie hat es jemand so schön ausgedrückt wie gestern. In einer Facebook-Autorengruppe habe ich (mal wieder) meinen Senf zu einer Angelegenheit gegeben, die mir in besagter Gruppe definitiv nicht viele Freunde beschert. Denn ich wundere mich immer wieder, dass es ausgerechnet in Beiträgen und Kommentaren einer Autorengruppe von Fehlern nur so wimmelt. Damit meine ich nicht Tippfehler, die einem leider sehr leicht unterlaufen, sondern Fehler, die aus offensichtlicher Unkenntnis von Rechtschreibung und Grammatik entstanden sind. Sehr beliebt zum Beispiel ist: “das” zu schreiben statt “dass”.

“Ich möchte, dass du gehst.” Dieser Satz ist korrekt.

Ich möchte das du gehst.” Dieser Satz ist nicht korrekt, wird aber (sinngemäß) oft genau so formuliert. (Es besteht übrigens auch Unterschied zwischen “genau so” und “genauso”.)

Rechtschreibung und Grammatik sind die Grundzutaten für einen guten Text. Eine Grundvoraussetzung für das Schreiben eines Buches (es sei denn der Autor ist Legastheniker). Okay, ich weiß längst auch nicht alles, aber ich weiß, wo ich nachschaue, wenn ich mir bei einem Wort nicht sicher bin. Erstens habe ich verschiedene Rechtschreibbücher, zweitens findet man heutzutage ALLES im Internet. Und zwar innerhalb von Sekunden. Aber weil es viele Menschen gibt, die sich einerseits Autor nennen, andererseits aber zu faul oder zu bequem sind, sich um korrekte Schreibweise zu bemühen, gibt es für mich wiederum immer wieder Anlass, meiner Verwunderung darüber Ausdruck zu geben. So auch gestern wieder.

Normalerweise hagelt es dann Aussagen wie zum Beispiel diese: “In einer Facebook-Gruppe ist Rechtschreibung doch völlig wurscht”. Nein, das ist überhaupt nicht wurscht! Zumindest ist das meine Meinung. Ein Autor ist ein Mensch der Sprache. Deshalb sollte er Wert auf gute + korrekte Sprache legen, egal, wo und was er schreibt. Und weil ich nicht müde werde, das immer wieder zu betonen, regen sich besagte Autoren immer wieder auf. Nur eine(r) nicht: Gerda Greschke-Begemann (auch Mitglied besagter Autorengruppe). Sie schrieb gestern nämlich in einem Kommentar zu meinem Kommentar:

“Du bist so herrlich erbarmungslos.”

Danke, liebe Gerda! So schön hat es noch niemand ausgedrückt …

P. S.: Ein anderes Mitglied derselben Gruppe bezeichnete mich neulich als “Grammar-Nazi”. So unterschiedlich können Formulierungen für ein und dieselbe Sache sein. Die von Gerda gefällt mir definitiv besser.

Die Abenteuer des Stefón Rudel

erdkugel

Per Zufall bin ich in den Weiten des Internets über ein Buch bzw. eine Buchbesprechung gestolpert. Nicht neu, aber durchaus aktuell und extrem amüsant:

Auf Klopfers Web gibt es eine Bewertung eines ganz speziellen Buches. “Die Abenteuer des Stefón Rudel” heißt es.

Da Klopfer sich dankenswerterweise der Mühe unterzogen hat, das Buch erstens zu lesen und zweitens zu rezensieren, kann ich mir meine diesbezügliche Mühe also sparen. Allerdings reicht auch schon der “Einblick ins Buch”, um einen repräsentativen Eindruck zu gewinnen. Unter anderem von der durchaus kreativen Schreibweise so mancher Wörter: das “Schattelraumschiff”, die “Not-Everkuirung” oder das “Filmplatto” sind nur drei vergnügliche Beispiele.

Hier also meine Eindrücke: Auf Rechtschreibung und Grammatik hat der Autor konsequent verzichtet bzw. sie neu interpretiert, ebenso die Interpunktion.

Herr Knapp schreibt zukunftsorientiert (im doppelten Sinn zu verstehen) und losgelöst von Regeln jeglicher Art. Mal schreibt er groß, was klein geschrieben gehört, mal schreibt er klein, was groß geschrieben gehört. Kommas setzt er ebenfalls nach Belieben, oft setzt er auch keine.

Er lässt viele Buchstaben einfach weg – was dem Verständnis des Textes allerdings keinen Abbruch tut, denn ein Sinn ist so oder so nicht zu erkennen.

Die unzählbaren Fehler zu korrigieren, wäre eine Mammutaufgabe, an der selbst ein noch so versierter Korrektor scheitern würde. Einen Lektor zu engagieren, wäre Sadismus. Das hat sich wohl auch der Verlag gedacht, der das Manuskript augenscheinlich unbearbeitet und höchst eigenwillig formatiert zwischen zwei Buchdeckel gepresst hat.

Nun stellt sich mir die Frage: Steckt hinter diesem Buch möglicherweise eine bestimmte Absicht? Ist es ein Test? Eine Provokation? Ein subtiler Versuch, die Dudenisten aus der Reserve zu locken? Also die Fahnenschwinger der deutschen Sprache vor den Kopf zu stoßen – mit all ihren Regeln, von denen viele zugegebenermaßen ziemlich schwachsinnig sind. (Ich habe mich andernorts schon darüber ausgelassen. Zum Beispiel hier, auch hier oder hier.)

Vielleicht ist dieses Buch auch ein Intelligenztest, denn es gibt das eine oder andere Wörtchen, dessen Bedeutung sich dem Leser nur nach längerem Nachdenken erschließt – wenn überhaupt.

Vielleicht ist das Elaborat aber auch ein Appell, neue Wege in der Literatur einzuschlagen. Auf Rechtschreib- und Grammatikregeln jeglicher Art zu verzichten und stattdessen der Kreativität des Lesers Tür und Tor zu öffnen. Ihm die Gelegenheit zu geben, bequeme Lesegewohnheiten zu verlassen, sämtliche Erwartungen an einen Lesestoff über Bord zu werfen und die Aneinanderreihung von Wörtern – losgelöst von Zeit, Raum und Sinn – auf sich wirken zu lassen.

P. S.: Vielleicht aber hat Rico Beutlich sich einfach mal wieder gelangweilt und ein neues Werk geschaffen. Ein kleines und kreatives Schmankerl für Zuschussverlage, die sich wie Bolle freuen, wenn sie ein Buch veröffentlichen dürfen. Unbeobachtet von den kritischen Augen eines Korrektors, Lektors und/oder Buchdesigners.

Amazon und die richtige Kategorie fürs eigene Buch

weihnachtsgeschichtenSeit Jahren veröffentliche ich Bücher (auch) bei Amazon (kdp). Womit ich mich – dummerweise – noch nie wirklich beschäftigt habe, war die Kategorie, der ich es zuordne. Das war ein Fehler! Denn wenn ein potentieller Leser ein Buch-Genre sucht, spielt diese Kategorie eine große Rolle. Eigentlich logisch …

Mein Buch “Advent, Advent …” mit weihnachtlichen Kurzgeschichten hatte ich bei der ersten – und sehr wichtigen! – Auswahlmöglichkeit, nämlich dort, wo man die sogenannte “BISAC Category” auswählen kann, “Family & Relationship” angeklickt. Das war der zweite Fehler! Denn das hatte zur Konsequenz, dass der Amazon-Algorithmus daraus folgende Kategorie zauberte: “Bücher > Ratgeber > Eltern & Kinder”.

Kategorie-Amazon

Weihnachtsgeschichten sind aber kein Ratgeber, weder für Eltern noch für Kinder. Doch wie krieg ich das Buch dorthin, wo ich es haben möchte: bei den Kurzgeschichten?

Ganz einfach:

1. Ich such mir die entsprechende BISAC-Categorie. Und das mache ich das nicht in dem winzigen und unübersichtlichen Auswahlfenster von kdp, sondern auf der Seite von BISG direkt, weil die Suche dort deutlich komfortabler ist (meine persönliche Sichtweise).

bisac-category

Nachdem ich dort meine Wunschkategorie gefunden habe,

BISAC-category

kopiere ich den entsprechenden Code und füge ihn bei CreateSpace in das BISAC-Category-Feld ein.

Das sieht dann am Ende so aus:

amazon-buchinformation

Nun ist nur noch zu hoffen, dass der Amazon-Algorithmus das nun auch begreift. Dazu muss ich ein bisschen warten und werde dann berichten.

Nachsatz: Er hat es begriffen.

Dann habe ich an Amazon noch eine E-Mail geschickt und darum gebeten, das Buch auch der Kategorie “Weihnachtsgeschichten/Geschenkbücher” zuzuordnen. Auch das hat geklappt!