Winter am Ammersee

 

Wohl dem zur Zeit, der einen Schreibtischjob hat. Habe eben eine Nachbarin beobachtet, wie sie mit ihrem Auto die Rampe zur Straße rauffuhr. Dauerte eine Weile … die Reifen drehten durch … sie fuhr wieder zurück auf den Hof … nahm einen Anlauf … rutschte … rutschte … rutschte … fuhr wieder zurück … nahm einen Anlauf … die Reifen drehten durch … irgendwann schließlich war sie oben auf der Straße.

Ich ziehe es vor, das Schneetreiben von meinem Arbeitszimmer aus zu beobachten. Mit einer dampfenden Tasse Earl-Grey auf dem Schreibtisch.

 

Deutschland in Krimiwahn?

waffe

Schlägt man die Programmzeitung auf, wird man fast “erschlagen” von der Masse an Krimi-Angeboten. Bei den meisten handelt es sich um simpel gestrickte Mord- und Totschlaggeschichten, die man anschaut – und sofort vergisst. Weil sie nichts beim Zuschauer hinterlassen außer der Frage nach ihrem Sinn.

Frank Zeller hat bei süddeutsche.de einen interessanten Artikel zum Thema geschrieben. Und er fragt sich – zu Recht – ob die Behauptung der Filmemacher stimmt, ihre Arbeiten bildeteten die gesellschaftliche Realität ab.

Meine Meinung dazu ist: Die Sender jeglicher Couleur sollten mehr Filme produzieren, die zum Nachdenken anregen, oder zum Lachen, oder zum Weinen. Was die Krimiflut im deutschen Fernsehen betrifft, so ist sie zwar zum Weinen – aber nicht in dem von mir gemeinten Sinn. Zum Weinen ist, dass den Filmemachern nichts Besseres einfällt, als einen Krimi nach dem anderen zu produzieren. Alle nach demselben Strickmuster – und neuerdings gern musikalisch unterlegt mit unheilschwangerem Gedröhne. Da hat wohl jemand auf dem Synthesizer einen neuen Klang entdeckt … und alle machen ihn nach.

Was mir auch noch auffällt: Die Wörter “Scheiße” und “Fuck” in den Krimis nehmen ebenfalls virulent zu. Hab neulich mal ein bisschen gezählt … in einem Tatort ungefähr 50 mal “Scheiße”. Hab keine Strichliste geführt, könnte deshalb auch mehr gewesen sein. Die Drehbuchschreiber sind auch nicht mehr das, was sie mal waren …

Steuerfragebogen für kdp

Vor einigen Monaten wurde CreateSpace (Amazons Selfpublishing Plattform) bei kdp (kindle digital publishing) integriert, das heißt, bei CeateSpace gelistete Bücher zogen nun zu kdp um. Autoren, die sowohl Printbuch auch als Ebook veröffentlichen, haben nun also nur noch einen Distributor. Praktisch!

Bei beiden Plattformen sollte man einen Steuerfragebogen ausfüllen, denn  Verkäufe von Autoren, die das nicht gemacht hatten, wurden nach dem us-amerikanischen Steuergesetz versteuert.

Zurzeit verschickt kdp E-Mails und bittet darum, diesen Steuerfragebogen auszufüllen bzw. zu überprüfen und ggfs. zu aktualisieren. Und das geht so:
(zum Vergrößern auf Bild klicken)

kdp

 

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kdp

 

steuerfragebogen CteateSpace

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Ist alles korrekt ausgefüllt, zeigt die Tax-Information die Zahl 0,00:

 

steuerfragebogen CteateSpace

 

Fertig!

Autoren von Weihnachtsgeschichten willkommen

Du schreibst Weihnachtsgeschichten? Prima!

Du willst deine Weihnachtsgeschichten einem breiten Publikum zugänglich machen? Dann schick sie her!

Auf meiner neuen Website veröffentliche ich Weihnachtsgeschichten. Kunterbunt sind sie! Denn sie stammen von unterschiedlichen Autoren. Vielleicht ist bald auch eine von dir dabei?

Also, wenn du mitmachen möchtest, dann schick deine Geschichte per E-Mail an:
rb[klammeraffe]editionblaes.de

Mehr Informationen gibt es hier: klick

Ein Titelbild entsteht

Ein Buchcover soll den Buchinhalt visuell darstellen, den Leser ansprechen – und auffallen. Mit einem einzigen Entwurf ist es also nicht getan. Man (die Designerin in diesem Fall) muss ein bisschen rumspielen, Alternativen entwerfen, Alternativen verwerfen, gemeinsam mit dem Autor (der Autorin) einen Favoriten auswählen und diesen dann verfeinern.

Bei dem Buch “Märchenhafte Lichtblicke” von Karin Zimmermann habe ich fünf Entwürfe für unterschiedliche Design-Variantengemacht, und der Favorit stand schnell fest. Bei mir und der Autorin gleichermaßen: die Silhouette mit Mond und Frau sollte es sein. Da waren wir uns sofort einig.



Dann wurden verschiedene Schriftarten für den Buchtitel ausprobiert.


Als die Schriftart festgelegt war, habe ich noch am Titelbild rumgespielt. Den Mond ein bisschen mehr leuchten lassen, einen Sterneregen eingefügt und ein Kätzchen neben die Frau gesetzt. Die Autorin sich über diese kleinen Details sehr gefreut, und ich finde auch, dass sie das Titelbild aufwerten. Auch wenn man das Kätzchen zum Beispiel erst auf den zweiten Blick wahrnimmt …



Das Kätzchen habe ich auch auf der Rückseite eingefügt – es sitzt nun auf dem Barcode.

umschlag

So, fertig zum Druck!

Die Datei war bei der Druckerei, der Probedruck war okay – da kam mir noch eine Idee: Ich schlug der Autorin vor, für ein paar Euro mehr die Innenseiten des Buchumschlags bedrucken zu lassen. Sie war damit einverstanden.

Wir beide finden, dass der Sternenhimmel auf den Innenseiten sich sehr viel besser macht als eine weiße Fläche. Speziell bei einem Märchenbuch …

Märchenhafte Lichtblicke in der Zeitung

zimmermannDie Autorin Karin Zimemrmann ist eine fleißige Frau. Trotz massiver Rheumabeschwerden sitzt sie nicht im Sessel und resigniert oder lamentiert, sondern sitzt vor dem Computer und schreibt.

In einer Internetcommunity hatte sie immer wieder ihre “Lichtblicke” veröffentlicht und wurde von den Lesern ermuntert bzw. aufgefordert, ihre Weisheitsgeschichten doch als Buch herauszubringen.

Nach reiflicher Überlegung hat sie das dann gemacht. Im August 2018 sind ihre “Märchenhafte Lichtblicke” bei Edition Blaes erschienen, und das Buch ist mittlerweile die Nr. 2 bei Amazons “Geschenkbücher > Lebenshilfe > Trost”.

In ihren Geschichten schreibt Karin Zimmermann über Freude und Leid, über Verzweiflung und Hoffnung, über Traurigkeit und Glück, über Liebe und Freundschaft – und immer mit einem Lichtblick am Ende.

Die Leser(innen) schicken ihr Fanpost (oft mit selbst gebastelten Anlagen), E-Mails und persönliche Briefe. Eines haben sie alle gemeinsam: Sie bedanken sich bei der Autorin für diese Geschichten, die ich selbst als Mutmacher-Märchen bezeichne.

Die durchweg positiven Leserbewertungen zeigen, was die Lektüre bei den Lesern bewirkt.

Vergangene Woche nun ist ein Artikel in “Fränkische Nachrichten” erschienen, in dem die Journalistin Sabine Holroyd ihre Eindrücke bei einem Interview mit Karin Zimmermann beschreibt. Ein liebevoll und aufmerksam verfasster Text, der einen kleinen Einblick in das Leben der Autorin gibt.

Mehr über Karin Zimmermann gibt es auf ihrem Blog.

Bestellen kann man die wunderbaren Märchen bei der Bücherstube von Edition Blaes. Die Autorin verschickt die Bücher selbst. Gern signiert und mit persönlicher Widmung – ein märchenhaftes Weihnachtsgeschenk inm Sinn des Wortes.

Malte Bremer über meine Unternehmerbiografie

Malte Bremers Textkritik im Literaturcafé kenne ich schon seit vielen Jahren und habe auch schon mal einen kleinen Artikel dazu geschrieben.

Bremer liest viel und findet oft wenig Gefallen an der Lektüre. Trotzdem – oder gerade deshalb – habe ich ihm die von mir verfasste und druckfrische Lebensgeschichte des süddeutschen Unternehmers Erwin Kaeß geschickt: “Vom Bauernjungen zum Selfmade-Millionär”, so heißt sie.

unternehmerbiografieWenige Tage später hat Bremer mich angerufen, sich für das Buch bedankt und gesagt: “Habe beim ersten Reinschauen nichts Negatives entdeckt.”

Na, das war schon mal gut. Denn Malte Bremer steht Prologen in Büchern sehr kritisch gegenüber. Das ihm geschickte Buch hat aber einen Prolog. Ihn darauf angesprochen sagte er: “Grundsätzlich habe ich nichts gegen Prologe. Ich kann nur Prologe nicht leiden, die im Grunde keine sind. Ihr Prolog ist aber einer. Außerdem ist der erste Satz genial …”

Nun, diese beiden Aussagen ließen ja schon mal hoffen.

Er melde sich wieder, sagte Bremer, nachdem wir ein paar Minuten geplaudert hatten.

Heute hat er sich gemeldet. Denn heute Vormittag wurde seine Buchbesprechung im Literaturcafé veröffentlicht. Auf der Startseite. Das freut mich.

Und besonders freue ich mich über Malte Bremers positive Meinung.

Herzlichen Dank, lieber Malte Bremer!


Erwin Kaeß’ Lebensgeschichte gibt es als gedrucktes Buch, als Ebook und als Hörbuch.

Bücher bei Aldi

Dass es bei Aldi auch Bücher gibt (zumindest zeitweise) ist ja schon länger bekannt.

Vor einigen Wochen war es wieder mal so weit, und ich habe auch welche gekauft. Krimis – für 1,99 Euro pro Stück.

Was die Qualität betrifft, so darf man für so einen Billigpreis nicht viel erwarten. Und so wundere ich mich nicht über folgende Dinge:
Hurenkind. Das ist ein einsames Satzende am Seitenanfang. So etwas ist beim Buchsatz nach wie vor verpönt. In diesem Buch wimmelt es nur so von Hurenkindern.


Absätze werden in einem Buch normalerweise eingerückt – der besseren Lesbarkeit wegen. In diesem Buch wird auf sie verzichtet. Das erschwert das Lesen bzw. die Verständlichkeit allgemein, ganz besonders aber in dem hier gezeigten Fall, wo bei einer wörtlichen Rede nicht ersichtlich ist, dass nun der Antagonist spricht.

Beim nächsten Beispiel wurde ein Kapitelanfang übersehen.

buchsatz

Geschlampt wurde auch bei der Titelgestaltung. Eine Spiegelung in einem Wasser sieht grundsätzlich anders aus. Bei dieser hier ist aber gravierend, dass die Spiegelung seitenverkehrt ist und die Frau auf der Wiese fehlt.

Am Buchinhalt gibt es nichts zu meckern. Spannende Lektüre …

Erwin Kaeß als Talkgast bei der Barbara-Karlich-Show

erwin kaess bei barbara karlich

Vor rund zwei Monaten habe ich die Lebensgeschichte des erfolgreichen Unternehmers Erwin Kaeß fertiggestellt: Vom Bauernjungen zum Selfmade-Millionär.

Um ein Buch (oder ein anderes Produkt) bekannt zu machen, ist PR notwendig. Aus diesem Grund habe ich für die Biografie eine Website ins Netz gestellt.

Dort stelle ich Erwin Kaeß’ Lebensgeschichte vor – mit einem Einblick in jedes Buchkapitel, Hörbuch, Lesermeinungen und aktuellen Informationen.

Mitte Oktober bekam ich eine E-Mail. Absender: die Redaktion der Barbara-Karlich-Show. Sie ist die älteste Talkshow Österreichs und bei den Zuschauern sehr beliebt.

Die Redaktion plante eine Show zum Thema “Geld und Sparen” und war auf der Suche nach geeigneten Talkgästen. Bei ihren Recherchen im Internet stieß sie auf die PR-Website von Erwin Kaeß und meinte, dass dieser Mann als Talkgast prima geeignet sei und lud ihn kurzerhand ein.

Erwin Kaeß folgte der Einladung und fuhr Anfang Oktober nach Wien. Dort wurde die Sendung aufgezeichnet, Anfang 2019 wird sie ausgestrahlt. Ich werde darüber berichten.

Und genau so funktioniert PR: emsig sein, präsent sein, informieren.