Eigentlich logisch: Ein Bindestrich ist kein Gedankenstrich, sondern würde er ja nicht Bindestrich heißen. Trotzdem setzen viele statt des Gedankenstrichs einen Bindestrich. Doch wie der Name vermuten lässt, dient ein Bindestrich der Verbindung von Wörtern oder Wortteilen.

Mutter-Tochter-Beziehung
Hier wird ein Bindestrich benötigt, und den tippt man auf der Tastatur ganz normal. Er wird ohne Leerzeichen davor und danach gesetzt.

Ein Gedankenstrich dagegen wird mit gedrückter Alttaste (beim MAC, bei Windows ist das vermutlich anders) getippt und ist länger als ein Bindestrich. Du wirst sie finden – und zwar an der nächsten Ecke. Vor und nach dem Gedankenstrich steht je ein Leerzeichen.

Dasselbe gilt für eingeschobene Wörter/Sätze: Diese Skulptur – sie ist das erste Werk des Künstlers – wird von der Kritik hochgelobt.

Ausrufe- oder Fragezeichen werden bei eingeschobenen Wörtern/Satzteilen direkt an den Text gesetzt. So, wie bei normalen Sätzen auch.

Unsere Verabredung für morgen – du erinnerst dich? – muss ich leider verschieben.

Er verlor – leider! – seinen Schlüssel.

Ein Bindestrich ist kein Gedankenstrich
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