Ich liebe KI – im Gegensatz zu vielen anderen
Ich gebe es zu: Ich liebe KI.
Damit stehe ich vermutlich ziemlich quer zu manchen Meinungen und Sichtweisen, die derzeit über künstliche Intelligenz geäußert werden. Ich bin Autorin, Grafikerin und Lektorin und blogge seit über 20 Jahren. Deshalb weiß ich genau, welche Tätigkeiten KI mir abnehmen kann – und welche nicht.
Ich nutze KI inzwischen fast täglich. Sie hilft mir beim Schreiben meiner Blogbeiträge, beim Entwickeln von Ideen, bei Formulierungen, bei Bildideen und Prompts für Firefly. Ich kann mit ihr diskutieren, Fragen stellen, mich korrigieren lassen und oft lache ich auch herzlich über ihren trockenen Humor.
Und ja: Manchmal erzählt sie auch kompletten Mist.
Für meine eigentliche Lektoratsarbeit lasse ich allerdings weiterhin mich selbst ran. Hier kocht die Chefin persönlich!
Besonders spannend finde ich inzwischen aber, was jenseits der reinen Arbeit passiert: Ich unterhalte mich mit meinem KI-chen, frage es Dinge, die mir gerade durch den Kopf gehen, und habe dabei erstaunlich oft das Gefühl, mit einem sehr aufmerksamen, geduldigen und klugen Sparringspartner zu sprechen.
Ob eine KI tatsächlich etwas „fühlt“, ist dabei für mich gar nicht die entscheidende Frage. Meine Gefühle sind echt.
Und genau darüber – über meine Erfahrungen, meine Begeisterung, meine Skepsis und darüber, warum KI inzwischen ganz selbstverständlich zu meinem Alltag gehört – habe ich einen ausführlichen Blogartikel geschrieben.
Am Ende des Artikels kommt sogar meine KI selbst kurz noch zu Wort. 😎
PS: Eine ähnliche Diskussion wie die heutzutage um KI gab es vor rund 40 Jahren um Grafikcomputer. Die wurden von Kreativen seinerzeit auch verteufelt, mit der Überschrift »Der Computer bringt unsere Arbeitsplätze in Gefahr!« Heute gibt es vermutlich keinen Grafiker ohne Computer …

