Ist das Buch gedruckt und in den Buchhandlungen erhältlich, müssen die potentiellen Leser wissen, dass es das Werk überhaupt gibt. Wie erfahren sie es? Dafür gibt es unterschiedliche Medien.

Ich berate und stehe meinen Autoren bei der Öffentlichkeitsarbeit auf Wunsch aktiv zur Seite. Das Honorar für diese Dienstleistung hängt vom Genre des Buches und vom Umfang der PR-Arbeit ab.

Pressearbeit
So muss zum Beispiel muss die Presse informiert werden, besonders die Regionalpresse, denn die sind an Büchern von Autoren aus der Region meistens sehr interessiert und schreiben erfahrungsgemäß nicht nur einen Dreizeiler, sondern einen umfassenden Artikel – oft auch mit Autoreninterview.

Facebook & Co.
Social-Networking, wie es heute so schön heißt, spielt auch eine Rolle. Also sollten Autoren unbedingt auch bei Facebook, Twitter und ähnlichen Portalen aktiv sein. Sie werden über diese Medien nicht tausende von Büchern unters Volk bringen, aber Ihr Bekanntheitsgrad steigt, und der ist wichtig für Ihre Öffentlichkeitsarbeit.

Webseite
Eine weitere und sehr effiziente Möglichkeit der Öffentlichkeitsarbeit ist das Führen einer Webseite. Ich empfehle dafür ein Weblog.

Wie Sie ein Blog erfolgreich führen und was Sie sonst noch tun können, damit potentielle Leser auf Ihr Buch aufmerksam werden, erläutere ich in einem persönlichen Beratungsgespräch.Autoren können ihr Blog autark oder mit meiner Unterstützung führen. Art und Umfang meiner Arbeit hängen von den individuellen Neigungen und Möglichkeiten des Autors ab.

Zu dem Argument, „Publikumsverlage machen PR-Arbeit aber kostenlos“, kann ich sagen: das stimmt nur bedingt. Meine Romane wurden bei großen Publikumsverlagen veröffentlicht, ich weiß also, wovon ich rede. Für kleine und unbekannte Autoren machen normale Verlage nur das Minimum an Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Denn die Public Relations, die Roche, Bohlen und Konsorten bekommen, können sich Verlage nur leisten, wenn sie am Buchverkauf ordentlich verdienen. An unbekannten Autoren verdienen sie wenig bis nichts!

Autoren können ihre Öffentlichkeitsarbeit aber selbst in die Hand nehmen, was allerdings zeitaufwändig ist. Autoren, die dazu keine Zeit, oder keine Lust, oder beides nicht haben, stehe ich gern zur Seite. Gegen Honorar – weil ich von meiner Arbeit lebe. Dafür nehmen meine Autoren die Einnahmen aus dem Verkauf ihrer Bücher zu 100 % ein.

Das ist bei normalen Verlagen + bei normalen Zuschussverlagen anders. Und zwar erheblich anders. Bei normalen Verlagen ist der Abrechnungsmodus nachvollziehbar. Bei Zuschussverlagen meist nicht. Ein anschauliches Rechenbeispiel dafür gibt es hier.