Meinen Autoren danke ich an dieser Stelle ganz herzlich für die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit. Es ist immer wieder ein Erlebnis, ein Manuskript zu lesen und zu lektorieren. Ich tauche ein in die Seele des Autors ein, denn ein Buch spiegelt auf spezielle Weise das Innenleben desjenigen, der es geschrieben hat. Egal, ob es ein Roman, eine Erzählung, Lyrik oder ein Fachbuch ist.

Mit vielen Autoren bin ich im Laufe der Zusammenarbeit per „DU“ geworden, weil ein gemeinsames Buchprojekt auch mit menschlicher Nähe zu tun hat. Darüber freue ich mich, denn es zeigt, dass meine zahlreichen kleinen Korrekturen und Hinweise nicht als Kritik aufgefasst werden, sondern als das, was sie gemeint sind: aus einem guten Manuskript ein noch besseres zu machen.


Claudius Morgen
– Autor
– Journalist

solo-fuer-sophie Meinen ersten Roman habe ich in einem renommierten Verlag veröffentlicht. Den großen Durchbruch brachte das noch nicht, so dass ich mir vornahm, beim nächsten Buch die schöne neue Welt des Self-Publishing für mich auszutesten. Dann wurde mir freilich klar, dass ein Dasein als Einzelkämpfer in einem Meer von Autoren und Titeln auch nicht das Richtige für mich ist. Ich suchte nach einer Möglichkeit, das Beste aus beiden Welten miteinander zu verbinden – und stieß auf Renate Blaes und ihren Verlag. Sie würde mir mit Rat und Tat und ihrem großen Erfahrungsschatz zur Seite stehen, mir schwierige technische Handgriffe abnehmen, ein professionelles Cover gestalten und das Buch zudem mit dem hübschen Logo ihres Verlages samt ISBN veredeln.

So weit meine Erwartungen. Nach einigen Wochen intensivster Zusammenarbeit kann ich sagen, dass all diese Erwartungen eingetroffen sind – das „Übertroffen“ ist bei Frau Blaes ohnehin mit eingepreist. Vom ersten Telefonat an stimmte die Chemie zwischen uns, und mittlerweile füllen Dutzende, gefühlt Hunderte von E-Mails mein Postfach und in umgekehrter Richtung das ihre. Sie ist das Manuskript auf der Suche nach den letzten Tippfehlern ungezählte Male mit mir zusammen durchgegangen, hat immer neue Covervorschläge unterbreitet, obwohl mir schon die alten gut gefielen, und hat eine preisgünstige Druckerei organisiert, die perfekte Qualität abliefert. Inzwischen ist mein Titel als E-Book und Taschenbuch erschienen, und so positiv, wie bisher alles abgelaufen ist, wird sich sicher auch eine Form von Erfolg einstellen. Frau Blaes jedenfalls glaubt an mein Buch, hat sie gesagt, und da alle ihre große Ehrlichkeit rühmen, will ich ihr das gerne abnehmen. Tipps für die Vermarktung hat sie mir natürlich auch schon gegeben.

Viele Grüße, T. W. alias C. M.


Frederik Suter
– Autor

Als mich Frau Blaes in einer Facebookgruppe für Self-Publishing anschrieb, war ich zuerst misstrauisch, aber sie bot nun mal genau das an was, ich suchte – als totaler Laie, wenn es darum geht, aus einem Manuskript ein Buch werden zu lassen. Da musste ich jemand vertrauen, der Ahnung hatte. Also dieser Frau? Sie schrieb, sie würde mir ein Angebot machen, dass ich nicht ablehnen könne. Der Satz in ihrem Kostenvoranschlag „ich freue mich auf eine fruchtbare Zusammenarbeit“ ließ mich zittern. „Hoffentlich wird sie nicht furchtbar“, dachte ich. Noch nie zuvor jedoch habe ich einer Person, die ich nicht persönlich kenne, so schnell vertraut. Vielleicht trug dazu bei, dass sie beim Probelesen von ein paar Manuskriptseiten genau den Titel vorgeschlagen hatte, den ich schon als Favorit im Kopf hatte – wir schienen also auf der gleichen Wellenlänge zu sein.

suerte-titel Für mich entpuppte sich die Zusammenarbeit als echter Glücksgriff, ich kann aber verstehen, wenn das nicht für jeden gilt. An ihre unverblümte, direkte Art gilt es sich zu gewöhnen. Man nehme dann noch ihre Art, Dinge vorzuschlagen aber dem Autor dennoch das Gefühl geben, es ist sein Werk, und ich fand es sehr harmonisch, mit Renate Blaes zusammenzuarbeiten und wünsche Ihnen das auch. Dinge, die mir nicht so gefielen, sprach ich an, und sie wurden zurückgenommen. Wenn Sie offen und ehrlich sind, dann kommt das auch zurück.

Danke, Frau Blaes, mir einen großen Wunsch zu erfüllen. Herzlichkeit in digitalen Welten ist eben doch möglich.

Und dann kam das gedruckte Buch – einfach perfekt!

referenz

Danke für deine Widmung im Belegexemplar, lieber Frederik. Für deine Zukunft wünsche ich dir von Herzen alles Gute! Von wirklich ganzem Herzen – Renate


Monika Arcucci

Renate Blaes habe ich kennengelernt, weil mir jemand eines ihrer Bücher geschenkt hat. Wir wohnen im selben Ort, so habe ich sie zum Tee eingeladen und ihr bei dieser Gelegenheit von meinem Manuskript erzählt. Ich wollte meine Kindheitserinnerungen so gern als Büchlein veröffentlichen, wusste aber nicht wie. Renate wusste es.

ArcucciEs dauerte nur wenige Wochen, dann hatte Renate mein Manuskript redigiert (und viele Fehler ausgemerzt), abgesetzt und den Umschlag gestaltet. Die Datei hat sie dann direkt an die Druckerei geschickt und es dauerte wieder nur wenige Wochen – ich hatte mein Büchlein in der Hand und absolut keine Arbeit damit.

Die Pressearbeit hat Renate auch für mich übernommen, und so war kurze Zeit später unter anderem ein schöner Artikel in einer Regionalzeitung veröffentlicht. Ein Interview mit mir, mit Foto und schöner Buchvorstellung.

Mein nächstes Buch ist bisher nur in meinem Kopf, aber ich werde es auf alle Fälle mit der Edition Blaes umsetzen. Denn ich habe keine Ahnung, wie man ein Buch gestaltet und auf den Markt bringt. Und ich will es auch gar nicht wissen. Ich will mein Manuskript abgeben und mich um alles Weitere nicht kümmern müssen.

Monika Arcucci, Schondorf


Dr. Uwe Niemann
– Unfallchirurg
– Autor

sherlockLiebe Frau Blaes, Sie sind eine Fünf-Sterne Lektorin und wenn es für Lektoren einen „walk of fame“ gäbe, Ihnen gebührte ein Stern, nein, was sage ich, fünf Sterne auf dem Boden. Der erste für Ihre Ehrlichkeit, was die inhaltliche und sprachliche Qualität von Texten angeht. Da machen Sie keine Kompromisse. Ich bin in Ihrem Urteil meistens recht gut weggekommen, eine Erzählung haben Sie mir allerdings um die Ohren gehauen, was immer noch ein wenig schmerzt. Der zweite Stern gebührt Ihnen für Ihr Feingefühl im Umgang mit der Sprache, wahrlich eine aussterbende Fähigkeit, man schlage nur den Innenteil mancher Zeitung auf. Ohne die Achtung vor dem Text zu verlieren, bügeln Sie manche sprachliche Unreinheit aus. und das Schöne ist, der Autor merkt den „operativen“Eingriff kaum. Stern Nr. 3 haben Sie für die Schnelligkeit Ihrer Auftragserledigung verdient. Mein neues Buch „Sherlock Holmes und das Rätsel der eiskalten Hand“ war in kürzester Zeit korrigiert und lag gedruckt vor, während ich mich eher auf die Lektüre in den Sommerferien eingestellt habe. Ich kann es mir als Hobbyautor leisten, den „Kampf“ mit einem Text einige Tage sein zu lassen, Sie scheinen ihn sofort aufzunehmen, wenn er bei Ihnen eintrudelt. Ein vierter Stern honoriert das Gesamtpaket an Leistungen, das für eine Publikation nötig ist, besonders den Entwurf der Titelbilder. Hut ab für den „Sherlock Holmes“-Einband, der genauso graphisch und schlicht wie dem Titel angemessen erscheint. Und all Ihre Leistungen erbringen Sie für ein Honorar, das in Stundenlohn umgerechnet sicher unter dem Mindestlohn liegt. Dafür Stern Nr. 5.


Prof. Dr. Hans Ludwig
– Arzt
– Autor

ludwig Durch Zufall geriet ich an Renate Blaes. Ein kurzer Meinungsaustausch genügte, um ihr mein Manuskript „Der Unscheinbare“ anzubieten. Unter diesem Titel schrieb ich kurz die Erinnerungen auf, die auch als der Bericht eines Zeitzeugen gelesen werden könnten (Heimatland Nordböhmen und die Vertreibung von dort). Ich habe aber Bemerkungen aus dem täglichen Leben angefügt und das Buch mit vier Episoden abgeschlossen, welche Ereignisse mit anderen Menschen nacherzählen, wie ich sie beobachtet habe. In der Form also heterogen. Aber vielleicht doch geeignet, als Beispiel dafür zu dienen, wie man sich im Alter noch beobachtend und beschreibend bewegen kann.

Dabei hat mir das Einfühlungsvermögen von Renate Blaes geholfen. Sie hat das Manuskript nicht nur sehr sorgfältig lektoriert (was man auch als Professor noch für Fehler machen kann, nachdem man ein Leben lang an Universitäten gelehrt hat!) und, vor allem, sie hat mich ermutigt, den Text in Buchform herauszubringen, auch wenn wir uns beide im Klaren darüber waren, dass es kein Bestseller werden wird, selbst wenn da und dort im Text eines Frauenarztes der Sex nicht ganz unter den Tisch fallen konnte. Schliesslich hatte ich ein Leben lang damit zu tun, auch diesbezüglich zu beraten, einzugreifen, zu mildern, zu trösten – oder mich nur zu wundern. Das alles hat Renate Blaes begleitet. Und jetzt fügte sie dem Repertoire des kleinen Verlags dieses Buch bei, dessen Titel ich dem Studium einer medizin-historischen Figur verdanke, einem Mann nämlich, der Visionen hatte, die zu seiner Zeit wenig oder gar nicht beachtet wurden und die erst von Nachgeborenen in ihrer Bedeutung erkannt werden konnten.

So wünschen wir uns beide Glück, ich dem Verlag und der Verlag mir.

Prof. Dr. med. Hans Ludwig, FRCOG, FACOG (hon.), Basel


Karin Greiner
– Dipl. Biologin
– Dozentin
– Autorin

WildAls Autorin zahlreicher Bücher habe ich schon mit vielen Verlagen zu tun gehabt. Mit großen, auch sehr großen, wie mit kleinen. Die Verlagslandschaft ist bunt wie die Welt der Bücher. Was mir da nicht schon alles passiert ist. Wie immer sind es die besonders außergewöhnlichen Vorkommnisse, die besonders im Gedächtnis haften bleiben – und auch Entscheidungen für anstehende Projekte beeinflussen.

Wenn ich ein Buch schreibe, möchte ich zuerst, dass ich dem Verlag ein gleichwertiger Partner bin. Denn ohne Verlag ist ein Autor ebenso aufgeschmissen wie ein Verlag ohne Autoren. Ein gutes Teamwork ist es, das ein gutes Buch entstehen lässt. Auch heute noch. Die meisten Verlage handeln auch danach.

Eine gute Partnerschaft zeichnet sich durch viele Punkte aus. Persönliche Wertschätzung ist mir da wichtig, Respekt vor der Leistung, nicht zu vergessen angemessene Honorierung. Schließlich will nicht nur der Verlag, sondern auch der Autor leben.

Je größer der Verlag, desto mehr Erfahrung, desto reibungsloser die Zusammenarbeit, desto routinierter der Ablauf? Sollte man meinen. Aber man ist in einem großen Verlag als einzelner Autor auch leider nur eine kleine Nummer. Wie auch der betreuende Redakteur. Mit dem lief alles glatt und angenehm, plötzlich wird die Abteilung umstrukturiert, die Stelle neu besetzt. Da gelten auf einmal auch neue Maßgaben für den Buchinhalt. Schon passiert, dass man aufgefordert wird, ein fast fertiges Manuskript komplett umzustrukturieren. Doppelte Arbeit fürs gleiche Honorar – denn es änderten sich nur die Vorstellungen von Verlagsseite, nicht die Konditionen für den Autor. Das ärgert.

Wenn mir ein Verlag anbietet, ich dürfte gerne ein Buch mit 144 Seiten schreiben, Abgabe des druckreifen Manuskripts in drei Monaten, Anfertigung sämtlichen Bildmaterials mit einem Fotografen inklusive, dazu Bereitstellen aller benötigten Materialien – das grenzt schon fast an Zauberei und entspricht einem full-time-job. Honorar? Darüber mag ich gar nicht sprechen. Nicht einmal € 1000. Jeder kann sich ausrechnen, wie da die Verdienstspanne ist. Für den Autor jedenfalls mies. Ich finde so etwas eine Frechheit und lehne solche Projekte rigoros ab.
WieseAuch schon erlebt: Man erstellt für einen Verlag ein Exposé, mit viel Aufwand, mit sehr vielen Details bis hin zu einem Seitenplan, dann wird das Projekt abgelehnt, gecancelt, als chancenlos zurückgewiesen. Naja, denkt man, danebengegriffen. Dass aber dasselbe Thema einige Zeit darauf mit demselben Inhalt, derselben Struktur bei ebendiesem Verlag erscheint, nur von einem anderen Autor? Da fühle ich mich schon irgendwie beiseite gedrängt, um nicht zu sagen ausgenutzt. Lag es an meinen Honorarvorstellungen?

Krasse Beispiele, zugegeben. Aber es gibt auch andere Beispiele, für eine fruchtbare Zusammenarbeit. Wo man kein vorgefertigtes Layout mit Buchstaben zu füllen hat (ist sowieso nicht so wichtig, was da steht – so wurde mir das mal von einem Verlag erläutert, als ich meinte, einen Sachverhalt nicht in der Kürze bzw. der Länge der strikten Vorlage darstellen zu können). Sondern ein Layout eigens nach dem Inhalt entwickelt wird, wie ein guter Verlag das zu machen pflegt. Man seine eigenen Ideen verwirklicht sieht. Dafür gehe ich gerne auch in Vorleistung und produziere mein Buch auf eigene Kappe – bereits einige Male ist mir das gut gelungen. Da erhält man sein Honorar dann nicht bei Erscheinen, sondern eben zeitverzögert, da muss man sich um die Vermarktung selbst kümmern, aber dafür steckt man den Großteil des Erlöses auch in die eigene Tasche.

Und: Es ist ein EIGENES Buch. Genau dabei hat mir Renate Blaes schon mehrmals zur Seite gestanden. Als Geschäftspartnerin auf Augenhöhe und zu fairen Bedingungen, als umsichtige Begleiterin durch alle Stationen von Layoutentwicklung bis zum peniblen Lektorat und Druckumsetzung, als verlässliche Beraterin auch und gerade bei so heiklen Themen wie Titelfindung oder Preisgestaltung. Nicht zu verachten: Ein solches Buch ist nach Manuskriptabgabe im kleinen Verlag wie der Edition Blaes innerhalb weniger Wochen druckfertig, innerhalb weniger weiterer Tage gedruckt in meinen Händen.

HeckeIch überlege mir ganz genau, wo ich welchen Buchtitel schreibe und veröffentliche! Bestimmte Titel sind viel zu wertvoll, sie durch Ablehnung (kein Thema, keine Zielgruppe, keine Verkaufschance, keine Zuordnung in eine Sparte) oder durch eine die ursprüngliche Idee verfälschende Umsetzung zerplatzen zu lassen – seine Herzensangelegenheit „Buch“ sollte man selbst in die Hand nehmen. „Das wilde Kräuterbuch“, ein Werk mit Pflanzengeschichten, Rezepten und mehr, ist dafür mein bestes Beispiel. Erschienen in der Edition Blaes.

Und vor kurzem „Die heilsame Wiese“ und „Die heilsame Hecke. Die beiden Broschüren (88 + 92 Seiten) wurde jeweils innerhalb von nur einer Woche gestaltet und zwei Wochen später von der Druckerei geliefert. Bei einem großen Verlag wäre die Produktion (Design + Druck) solcher Projekte in dieser kurzen Zeit völlig unmöglich.

Karin Greiner


Stephan Bauer
– Lyriker
– Illustrator

bauerRenate Blaes zeichnet sich für mich vor allem durch drei Dinge aus. Sie ist schnell, effektiv und direkt. Sie hat nicht nur meine Wünsche in die Tat umgesetzt, sondern mit ihrer Erfahrung als Autorin und Verlegerin das Buch zu etwas ganz besonderem gemacht. Dafür bin ich ihr sehr zu Dank verpflichtet. Ich würde jederzeit wieder gemeinsam mit ihr an einem Buch arbeiten.


Hinweis: Stephan Bauers Webseite anzuschauen, lohnt sich.



Karin Greiner
– Dipl. Biologin
– Dozentin
– Autorin

waldLiebe Renate,
dank Dir ist die Broschüre „Der heilsame Wald“ richtig schön geworden! Nicht zuletzt durch den Schmuck Deiner besonderen Bilder, geschliffen durch Dein gutes Auge für Fehler und durch die wieder einmal so völlig unkomplizierte und harmonische Zusammenarbeit.

Liebe Grüße
Karin


Clemens Alsleben alias Dr. Uwe Niemann
– Unfallchirurg
– Autor

Liebe Frau Blaes,
das kommt davon, wenn man als Hobbyautor einen nicht sehr ernst gemeinten Text als Entspannung abends aus dem Ärmel schüttelt – und dabei viel Spaß hat –, sich um die neue deutsche Rechtschreibung und grammatikalische Finten wenig kümmert, nach einer Möglichkeit zur Publikation in kleiner Auflage sucht und im Internet auf eine positive Besprechung Ihrer Leistungen stößt. Plötzlich hängt man aneinander, wenn auch über achthundert Kilometer entfernt, und ist von dem gemeinsamen Projekt fasziniert. Dabei ist es eine hübsche Pointe, dass wir beide uns zunächst mit falschem Namen anredeten und ich Ihnen einen gravitätischen Adelstitel angehängt habe, während Sie meinen Namen durch Austausch von zwei Buchstaben in ein Nichts verwandelten. Welch hübsche Fehlleistungen!

MutterIch wurde nicht enttäuscht. Natürlich wusste ich, dass ich als Autor ohne Namen, Bekanntheitsgrad oder entsprechende Netzwerke nicht auf eine Veröffentlichung in einem der großen Verlage setzen sollte, und ich habe auch berechtigte Zweifel, dass die Eingangslektoren dieser Häuser angesichts der Schwemme von Angeboten überhaupt die Perle in einem Steinhaufen erkennen können. Deshalb ist es völlig korrekt, fremde Dienstleistungen für die Lektorierung eines Textes und eine mögliche Publikation in Anspruch zu nehmen und zu honorieren. Sie haben dabei auf Ihrer Internetseite und auch im persönlichen Gespräch immer mit offenen Karten gespielt und ich hatte bei Ihnen im Gegensatz zu den anderen Zuschussverlagen den Eindruck, dass Sie in erster Linie an literarischer Qualität interessiert sind.

Warum ein Lektorat? Weniger wegen der unvermeidlichen Rechtschreib- und Grammatikfehler. Jeder hat seinen unverwechselbaren Schreibstil, der sich deshalb bei den großen Schriftstellern wunderbar karikieren lässt, der aber, wenn man nicht nur für sich selber schreibt, auf behutsame Weise den Lesegewohnheiten des Publikums angepasst werden muss. Ein Lektor ist kein Wunderheiler, der einen schlechten Text zum Glänzen bringt, und er wird vielleicht an einer genialischen, bisher nicht gehörten und deshalb unerhörten neuen Stimme scheitern, aber alles, was dazwischen liegt, kann er zum Leuchten bringen, und jeder Autor tut gut daran, seine mimosenhaften Empfindlichkeiten beim Umgang mit seinem Text zurückzustellen.

Schwieriger wird es, wenn es um Kürzungen geht, wenn also einzelne Passagen, Abschnitte oder gar Kapitel gestrichen werden sollen, weil natürlich bei der Preiskalkulation eines Buches der Umfang eine entscheidende Rolle spielt. Man muss aufpassen, dass nicht das ganze Gefüge der Handlung zusammenbricht. Wir konnten uns glücklicherweise auf drei längere Abschnitte einigen, die einigermaßen unabhängig von den anderen Teilen des Romans waren und deren Streichung zu akzeptieren war. Im Nachhinein muss ich sagen, dass die Kürzung dem Roman gut getan hat, wenngleich es den Autor schmerzt, weil einige hübsche kleine Szenen verschwunden sind. Es ist vielleicht ein Sakrileg, dies zu behaupten, aber mancher Roman der Weltliteratur („Krieg und Frieden“) hätte von einer behutsamen Kürzung durch einen versierten Lektor profitiert.

Eine besonders heikle Situation entsteht, wenn ein Lektor die Umformulierung ganzer Passagen und Handlungsstränge verlangt. Dann steht ein Projekt auf der Kippe. Ich hätte als Autor einen tiefen Eingriff in meinen Text nicht akzeptiert, ganz einfach deshalb, weil ich ihn nicht hätte umschreiben können, denn der kreative Prozess der Niederschrift war abgeschlossen. Zum Glück stand eine Änderung bei der Lektorierung der „Großen Mutter“ nie zur Debatte, was hoffentlich an der Qualität des Textes liegt und vermutlich nicht an Ihrer Scheu, einem Autor unverblümt die Wahrheit zu sagen.

Ich möchte jedem Autor, der an eine größere Öffentlichkeit denkt, zur Lektorierung raten. Aber Vorsicht, in dem großen Becken des Literaturbetriebs tummeln sich auch Raubfische. Man sollte in jedem Fall ein Probelektorat vereinbaren und sorgfältig prüfen, worin denn die professionelle Leistung bestanden hat und ob sie dem Text angemessen ist. Bei Ihnen, liebe Frau Blaes, bestanden von Anfang an keine Zweifel.

In Ihrem Blogbeitrag heben Sie besonders meinen Fantasiereichtum hervor. Das ist nun eine Gabe und keine Eigenschaft, die man erwerben kann. Kreativworkshops sind zwecklos. Wenn ich schreibe, sind der Roman oder die Erzählung in meinem Kopf längst fertig, und die Niederschrift ist nur der letzte, handwerkliche Schritt zum fertigen Buch. Ich möchte es kinematografisches Schreiben nennen, denn eine Filmsequenz, die vor dem geistigen Auge abläuft, wird in einen Text verwandelt, vergleichbar einem Regisseur, der umgekehrt Texte in innere Bilder umsetzen und sie später auf die Leinwand bannen muss. Wegen seiner unglaublichen Fantasie halte ich übrigens Karl May für einen der besten deutschen Schriftsteller, dem ich in der Jugend wunderbare Leseerlebnisse verdanke.

Warum ich einen Zukunftsroman geschrieben habe? Weil meine Fantasie sich austoben konnte, ohne sich an der Realität unserer heutigen politischen und gesellschaftlichen Bedingungen messen zu lassen. Dabei enthält natürlich jeder utopische Roman seit Gulliver eine Kritik und Analyse der Gegenwart mit einem deutlichen „Passt auf“.

Wenn wir jetzt unser gemeinsames Romanprojekt in die weite Welt hinschicken, was sollen wir ihm wünschen? Natürlich kritische Leser. Ich habe in einem anderen Buch einen alten Buchhändler auftreten lassen – sicher eine aussterbende Spezies –, der einem Roman drei Aufgaben zuteilt: Er solle den Leser unterhalten, bewegen und belehren, aber die Unterhaltung sei das Größte. In diesem Sinne wünsche ich unseren Lesern viel Vergnügen an der „Großen Mutter“.

Viele Grüße nach Schondorf

Ihr Uwe Niemann alias Clemens Alsleben


Claus Peter Eschenlohr
– Autor

eschenlohrDas Entscheidende, was ich in Bezug auf mein Buch sagen möchte, ist, dass ich merkte, dass ich noch sehr viel an mir arbeiten muss. An dieser positiven Entwicklung hat Frau Blaes einen wesentlich Anteil. Ich vergleiche die Lektorate eines Zuschussverlages mit dem Lektorat, welches Frau Blaes durchgeführt hat. Dazwischen liegen Welten. Frau Blaes hat nicht nur toll gearbeitet, sondern sie hat mich auch indirekt wieder auf den Boden geführt. Damit will ich zum Ausdruck bringen, dass sie nicht nur in der Lage ist, professionelles Lektorat auf die Beine zu stellen, sondern auch durch ihre überzeugende Art in der Lage ist, einen Menschen positiv zu formen. Der Stein des Anstoßes war: gewollt oder ungewollt. Für mich entscheidend ist, dass ich durch Frau Blaes sehr viel gelernt habe, und ich glaube, dass auch meine persönliche Entwicklung in Bezug auf mein Buch wesentlich profitiert hat.

Herzlichst – Claus Peter Eschenlohr


Helene Hanisch
– Journalistin

An der Arbeit von Renate Blaes schätze ich: das feine Gespür für Sprache. Denn obwohl ich selbst anderer Menschen Texte redigiere, war das Lektorat von Renate sehr wertvoll für mich.


Dr. Rudolf Dellmour
– Geologe
– Autor

KategorienVon Anton Semjonowitsch Makarenko gibt es das phantastische Dokument über die Erziehung und Heranbildung problematischer Jugendlicher in der UDSSR: “Der Weg ins Leben”. Alle Spuren, denen man mit offenem Herz folgt, führen ins Leben und zu uns selbst.

Letztlich braucht es aber auch professionelle und engagierte Hilfe, um etwas in passable Form zu Ende zu bringen – zu einem „Seinszustand“, der aber immer nur temporär sein kann. Wie lange existiert eine Idee? Viel mehr ist so ein Buch doch auch wieder nicht, oder? Außer, es ist ein Buch mit überwältigendem Charisma – und das ist dieser Roman sicherlich nicht; es ist ein Roman, eine Geschichte; es ist authentisch, handelt von Menschen, die eine Dimension der Realität bloß durch ihre Beschreibung erhalten, gleichsam wieder zum Leben erweckt werden, wenn sie schon tot sind, oder neugeboren werden, falls sie nie gelebt haben und dennoch in diese Welt passen könnten.

Und auf diesem Weg hat Renate Blaes Hervorragendes geleistet: Sie hat kritisiert UND ermutigt, sie hat nicht aufgegeben, mich anzutreiben, weiterzumachen, bis alles fertig unter Dach und Fach war.

Charismatische Bücher lassen Religionen entstehen, entfachen Feuer, werden zu Glut und enden meist in Asche. Ein gut geschriebenes Buch, ein Roman, kann Freude bereiten, Gefühle und Erinnerungen erwecken, Bilder im Kopf erzeugen, die verschwunden waren und wiederkommen durch das Lesen. Sie können sogar Gerüche und Gefühle evozieren, ein Wort oder ein richtiger “wahrer” Satz kann Emotionen auslösen, die uns eine gute Sekunde, einen guten Augenblick, einen interessanten Gedanken als Keimzelle weiterer guter Ideen oder Interessen werden lassen. Dafür lohnt es sich schon zu arbeiten, und mit einer engagierten und professionellen Lektorin wie Renate Blaes lässt sich eben mehr aus einem Autor herausholen. Danke dafür!


Dr. Michael Franz
– Dipl. Kaufmann
– Graphologe
– Autor

franzBei meiner Suche nach einem Verlag habe ich Erfahrungen gesammelt, die sicher nicht repräsentativ, in ihrer Tendenz aber wohl doch aufschlussreich sind.

Große Verlage belegen kaum Nischenthemen, denn solche versprechen keine lohnenswerte Auflage. Für Fachverlage, mein Buch ist ja ein Fachbuch, gilt, dass sie sich durchaus des Nischenthemas annehmen, aber nur, wenn das Thema – natürlich – in das eigene Programm passt, und wenn ja, im eigenen Programm noch nicht vertreten ist. Bleiben Verlage, die mit (Druck)kostenzuschuss arbeiten. Hier ist insbesondere in Hinblick auf die zugesagten Leistungen hohe Aufmerksamkeit geboten. Hinzu kommt natürlich der Preis, der manchmal enorm hoch und nicht nachvollziehbar ist.

Meine Entscheidung fiel dann auf die Edition Blaes und zwar vor allem aus einem Grund. Dort nämlich erhielt ich aus einer Hand, was andere nicht oder nur zum Teil anbieten: Gestaltung des Covers und des Textes, Rat zu Details wie etwa der Gliederung oder dem Klappentext, Vertriebsberatung und Unterstützung beim Vertrieb, und all das in einer Weise, die mir gefällt, die mir geholfen hat und die dem Buch gut steht, das haben mir schon Käufer von sich aus mit Kompliment gesagt. Ein Kompliment aber, das ich eben nicht verdiene, sondern dieser junge Verlag hier.

München, den 20. Januar 2011
Dr. Michael Franz


Barbara Malich

Liebe Frau Blaes, ich kann mich einem meiner Vorredner nur anschließen: Wer “Honig ums Maul” braucht, sollte mit Ihnen nicht arbeiten. Wem allerdings ehrliche, kompetente und konstruktive Kritik am Herzen liegt, der ist bei Ihnen goldrichtig. Ich habe mein Manuskript tatsächlich “in die Tonne getreten” und schreibe es von Anfang an neu. Leicht fiel mir diese Entscheidung nicht, aber sie war richtig. Das sehe ich jetzt, wo ich mit Elan von vorn begonnen habe, und bereits 40 völlig neue und leicht geschriebene Seiten habe – die mir deutlich besser gefallen. Eigentlich wusste ich es schon … wollte es nur nicht wahrhaben.

Ich danke Ihnen herzlich für die offenen Worte!

Ihre Barbara Malich


Yvonne Mangold
– Fotografin
– Autorin
– Tierfreundin

mangoldEin großes HURRA und auch „tierisches“ Dankeschön an Frau Blaes. Voller Freude kann ich in diesen Minuten berichten, dass unser Buch „Ein Frühlingstag auf den Weiden“ zum Druck freigegeben ist. Vielleicht kennen mich einige Tierfreunde oder Leser schon von meinem ersten Buch „Jockel und Marlene“, eine Hühnerhof-Geschichte, die ich im Jahr 2011 in einem anderen Verlag veröffentlicht habe.

Seit meinem 10. Lebensjahr fotografiere ich und zählte schon bei den Schulaufsätzen immer zu den Besten, das sage ich jetzt einfach mal so dahin. Die Fotos sind immer eher zu viel als zu wenig und auch die Texte muss ich eher kürzen, als dass noch dazugeschrieben werden muss. So entwickelt sich natürlich auch das Verlangen ein Mitspracherecht, was die Gestaltung eines Buches angeht, haben zu wollen und einen eigenen Weg gehen zu dürfen.Es ging schneller als ich mir je hätte erträumen können. Frau Blaes lernte ich vor wenigen Wochen über das Internet kennen.

editionblaes, Der kleine Verlag am Ammersee – dann noch so ein ansprechendes Bild der Chefin. Genau das suchte ich! Ich wusste sofort, hier bin ich richtig. Ich schickte meine Unterlagen per Post an den Ammersee, ein Nachtrag per Mail und erhielt schon den Anruf von Frau Blaes. Ein sehr aufschlussreiches Gespräch bestätigte mir nochmals, da kann ich mich ranhalten und bin in guten Händen.

Durch einen weiteren wunderbaren Zufall wird mein Buch nicht 32 Seiten sondern 44 Seiten beinhalten und das mal ganz nebenbei und innerhalb von 24 Stunden, wenn wir schon bei den Zahlen sind.

Ach ja, Zahlen … das Honorar mit dieser vielen Arbeit, was die Gestaltung eines Buches betrifft, war für mich so akzeptabel, dass es mir Freude macht, mich gleich um mein nächstes Projekt zu kümmern und ich mir wünsche, dass auch das nächste Buch bei editionblaes ein Plätzchen bekommt und mich Frau Blaes mit meinen Vorstellungen in ihrer Arbeit „ertragen kann“. So schnell, so gut beraten, so eine schöne Zusammenarbeit und doch bei meinen Wünschen und Vorstellungen belassen, das macht mich einfach nur glücklich … und da heißt es: DEMNÄCHST: Ein Frühlingstag auf den Weiden – das macht mich auch stolz. Ab Mitte Mai im Buchhandel erhältlich.


Markus Dosch
– Rentner
– Geschichtenerzähler

DoschEigentlich wollte ich schon aufgeben, einen Verlag für meine Kurzgeschichten und Erzählungen zu finden. Entweder haben die bisher beauftragten Dienstleistungsunternehmen nichts veranlasst außer der Buchherstellung, alles andere Schwierige musste ich selbst bewältigen. Da fand ich im „Literatur Caf“‚ eine positive Aussage über den „Kleinen Verlag“ von Frau Blaes. Ohne zu zögern setzte ich mich mit ihr in Verbindung und war überrascht von der Freundlichkeit und der Sachkenntnis dieser Verlegerin. Also sagte ich mir, bei dieser Dame und ihrem Verlag bist du bestens aufgehoben. Und so war es denn auch, als ich mit ihr meinen Buchwunsch besprach und dann den Vertrag abschloss. Da ich in Verlagsdingen nicht so bewandert bin, konnte ich ihr voll vertrauen und sehe meiner „Buchtaufe“ mit großer Freude entgegen. Da in meinen Texten auch Fehler enthalten waren, bügelte sie diese wieder zurecht, und auch der Druck und die Umschläge des Buches sind wirklich super. Es stimmte also nicht, dass es keinen Dienstleistungs-Verlag gibt für diejenigen, die für sich einen korrekten Verlagspartner suchen. Und wer sucht, wird bald auch auf den Verlag von Frau Blaes stoßen und darf sich glücklich schätzen. Denn ich hoffe sehr, dass sich meine und anderer positive Erfahrungen weiter herumsprechen werden.
Fast hätte ich noch was Wichtiges vergessen: Sie hat mir nicht nur ein Rentner-Spezialhonorar berechnet … ich darf ihre Rechnung auch in bequemen Raten bezahlen.
Markus Dosch, München


Carmen Quirchmayr
– Pädagogin
– Kinderbuchautorin

KoboldeFrau Blaes lernte ich vor einiger Zeit durch einen Zufall kennen. Es war ihre Erfahrung mit einem Menschen, den wir beide in keiner guten Erinnerung haben, die uns zusammenführte. Da ich aber an keine Zufälle, sehr wohl aber an Schicksal glaube, sehe ich diese Zusammenarbeit als wunderbare Fügung.

Nach einem kurzen Telefonat waren Vertrauen und Sympathie sofort da und ich „buchte“ das „Gesamtpaket“: Layout, Lektorat, Gestaltung der Umschlagseiten … und alles andere, was dazugehört. Von Anfang an bewunderte ich die Schnelligkeit und die Geduld mit der Frau Blaes tatsächlich jedes einzelne meiner Mails beantwortete. Die Distanz zwischen Österreich und Deutschland stellte dabei zu keinem Zeitpunkt auch nur das geringste Problem dar. Dennoch konnte ich mir einfach nicht vorstellen, dass meine Verlegerin dieses Tempo tatsächlich durchhalten konnte. Immerhin war es mein allererstes Buch, und ich hatte mehr als genug Fragen. Angefangen von „Was ist überhaupt ein „Blog“? bis zu „Was bezeichnet der Profi noch einmal schnell unter „Vorsatzseiten“?“ verlief die Bandbreite von den ersten Minuten der Zusammenarbeit bis zu der Zeit, in der tatsächlich der Druckauftrag erteilt wurde.

Da ich noch dazu möglichst viel selbst machen wollte, häuften sich die Fragen immer wieder. Ich habe zwar noch keinerlei Erfahrung mit anderen Verlagen, kann mir aber nicht vorstellen, dass es jemanden gibt, der schneller und vor allem auch persönlicher an das Projekt „Buch“ herangeht. Schließlich handelt es sich um keinen Ersatzteil für eine Kaffeemaschine, sondern um eine richtige Herzensangelegenheit. Hier konnte ich immer wieder auf das Feingefühl und die Professionalität von Frau Blaes zählen.

Carmen Quirchmayr, Österreich


Manuel Reiprich

Das Allerwichtigste, was ich über die Zusammenarbeit mit Frau Blaes sagen muss, ist, dass ich sie für absolut ehrlich und integer halte. Als mein Kontakt zu ihr anfing, vor über einem Jahr im Herbst 2011, gab sie mir als schriftstellerischem Neuling und Laien telefonisch einige sehr wichtige Tipps über das Verlagswesen und die Tücken darin und bewahrte mich u.a. davor, in die „Fänge“ einer der dubiosen Verlagsagenturen zu geraten, die einem das Blaue vom Himmel versprechen und der man dafür die Euros inflationär in den Rachen werfen muss. Frau Blaes dagegen hat bis jetzt noch keinen einzigen Cent für ihre Tipps verlangt, sodass ich mittlerweile ein schlechtes Gewissen bekomme. Aber ich hoffe, dass es mir bald gelingt, dies zu ändern und ein Werk durch ihrem Verlag zu veröffentlichen.

Nun zur direkten Zusammenarbeit mit Frau Blaes: Es kann manchmal frustrierend sein, wenn man als schriftstellerischer Neuling monatelang an seinem eigenen Text herumredigiert und dann ein ehrliches und recht ernüchterndes Fazit von ihr bekommt. Aber wie sollte es auch anders sein? Texte schreiben und sie zur Perfektion zu vervollkommnen ist wahrlich eine hohe Kunst und der eigene „Tunnelblick“ des Schreibers steht einem da wohl oft am stärksten im Weg. Frau Blaes konnte mir aber jederzeit auch mit handfesten Argumenten beweisen, wieso sie meine Art zu schreiben für verbesserungswürdig hält. Daher kann ich eine Zusammenarbeit mit ihr auch nur denjenigen Autoren empfehlen, die bereit sind, mit ehrlicher Kritik auch wirklich umzugehen.


Markus Lein

Nun ist es soweit: mein erstes Buch ist gedruckt und wunderschön geworden und wird hoffentlich zu Weihnachten viele, viele Gabentische schmücken. Aber bis es soweit kommen konnte, war viel Arbeit zu leisten. Reden wir nicht von den vielen anstrengenden, aber natürlich auch wunderschönen Stunden, in denen man seiner Fantasie unzählige Ideen abtrotzte, um sie dann wieder zu verwerfen und dann unerwartet DIE Idee kam, die einem dann endlich zur Verwendung in einer Erzählung geeignet schien. Auch nicht von den vielen Momenten des Selbstzweifelns, ob denn überhaupt jemand in den Geschichten etwas Schönes und auch Heiteres entdecken würde.

Reden bzw. schreiben möchte ich aber an dieser Stelle über die Zusammenarbeit mit Renate Blaes. Von Anfang an war und ist sie eine besondere Stütze für meine Arbeit, die sich mit offenem und sensiblen Herzen meiner Erzählungen annahm und mit mir Schritt für Schritt das Projekt voran brachte.

Aber sie ist auch eine kompetente Kritikerin, die mit künstlerischem Einfühlungsvermögen und einer gesunden Prise Humor meine Texte verbesserte, ihnen den letzten Schliff gab oder mich anregte, über die eine oder andere Textpassage noch einmal nachzudenken, um ihr noch mehr Sprachkraft zu verleihen. Dies tut sie aber mit so viel professioneller Umsicht, dass meine größte Sorge, mein Stil würde eventuell verfälscht, sich in Luft auflöste.

Ich freue mich schon auf ein weiteres Projekt mit meiner Verlegerin und wünsche uns viele neugierige Leser.

Markus Lein, Saarbrücken