Buchdruck ist – eigentlich – eine einfache Sache. Ich schicke der Druckerei die Daten (Dateien), die werden in den Druckerei-Computer eingegeben, und dann wird gedruckt.

Bei meiner wunderbaren Druckerei in Tschechien waren bislang alle Farben perfekt.

Trotzdem wollte Manfred Stanzel, der Autor von “Hosibald und das Zauberschwert”, sicher gehen.

Also habe ich einen sogenannten Digital-Proof anfertigen lassen. Das bedeutet, dass die Druckerei einen Ausdruck von der Datei macht – damit ich überprüfen kann, ob die Farben des Proofs mit denen an meinem Computer übereinstimmen. Ich arbeite selbstverständlich mit einem kalibierten Bildschirm …

Heute kam der Proof, mein Qualitätsprüfer hat den Ausdruck sofort kritisch unter die Lupe genommen und dann seinen Segen gegeben. Nächste Woche kann also gedruckt werden …

Links: Proof – Rechts: Originalbuch

Farbmäßig wird noch nachgearbeitet bzw. kontrolliert. Der Autor hat der Druckerei das Buch aus der Erstauflage geschickt. Das wird sich der Drucker vor die Druckmaschine legen – und vergleichen, mit dem, was aus der Druckmaschine läuft. Und da laufen schon mal bis zu 100 Bögen raus … bis der Drucker zufrieden ist.

Ich habe empfohlen, das Blau ein bisschen zu reduzieren.

Zum Verständnis: Die Farben beim Offsetdruck bestehen aus CMYK: Cyan (Blau), Magenta (Rot), Yellow (Gelb), Key (Schwarz).


Warum Schwarz als K bezeichnet wird, ist hier beschrieben.

Qualitätskontrolle

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