“Knittelwirsch.” Schon mal gehört, diesen Begriff? Nein? Ich auch nicht. Bis vor Kurzem. Denn da begegnete mir Luzius Flunk. Besser gesagt begegnete nicht er mir, sondern ich ihm – denn auf irgendwelchen wundersamen Wegen im Internet stieß er auf die Website, auf der Sie sich auch gerade befinden.

Flunk sah, las und dachte: “So was wie Edition Blaes kommt mir grade recht …”

Warum er das dachte?

Hier die Antwort: Flunk hat ein nicht gerade alltägliches Hobby – er beobachtet Mitmenschen. Nicht aus der Sicht eines Voyeurs, sondern aus der Sicht eines Menschen, der ganz einfach Freude an den Schrullen seiner Zeitgenossen hat.

Und so beschreibt er die Begegnungen mit dem ganz normalen Wahnsinn des täglichen Lebens. Mit Freude, Wonne und oft auch Lust … manchmal auch mit seufzender Verzweiflung.

Diese Wahrnehmungen hat er fleißig notiert, und um sie zwischen zwei Buchdeckel zu pressen, suchte er einen Partner. Und den fand er in Edition Blaes.

Es hat offen gestanden einige Jahre gedauert – vom ersten Kontakt bis zum fertigen Buch. Aber das macht ja nix. Gut Ding braucht manchmal Weile … Flunk hat ja noch ein paar andere Dinge zu tun, als Menschen zu beobachten. Brötchen verdienen zum Beispiel.

Aber nun ist das Buch fertig, und Flunks Begegnungen (mit oder ohne Knittelwirsch) zu lesen, bereitet Freude, Wonne und Lust. Verzweifeln lassen sie den Leser allerdings nie!

Während meiner Arbeit mit dem Knittelwirsch-Manuskript musste ich oft herzhaft lachen. Einerseits, weil Flunk die Dinge des Lebens so fein und süffisant beobachtet, und andererseits, weil ich seinen trockenen Humor liebe. In diesem Zusammenhang fällt mir ein … ich habe es noch nie erwähnt: Ich stehe auf trockenen Humor. Gepaart mit Selbstironie ist er das, was mich am meisten zum Lachen bringt.

Also, wenn Knittelwirsch kommt, kommt Freude auf.

Und wenn Sie sich jetzt fragen: “Wer oder was, verflucht nochmal, ist Knittelwirsch?”

Dann kann ich sagen: Die Antwort finden Sie im Buch. Auf Seite 5. Könnte auch auf Seite 7 sein. Ich hab es – offen gestanden vergessen. Egal! Die Antwort auf alle Fälle steht am Anfang dieses sehr vergnüglichen Buches. Irgendwo zwischen Seite 3 und Seite 11. Definitiv!

Beinahe hätte ich ihn doch vergessen: den Link zum Knittelwirsch …

Die zauberhaften Illustrationen für den Umschlag hat übrigens eine liebe Freundin gezeichnet. Karin Tauer heißt sie. Ich habe sie vor vielen Jahren auch übers Internet kennengelernt … aber darüber berichte ich ein anderes Mal.

Wenn Knittelwirsch kommt …

4 Gedanken zu „Wenn Knittelwirsch kommt …

  • 8. November 2019 um 09:47
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    Knittelwirsch habe ich auch noch nie gehört, aber ich kann mir sofort etwas darunter vorstellen: Ich denke dabei automatisch an einen grummeligen, etwas zerknitterten älteren Herren.

  • 8. November 2019 um 11:01
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    Ich stimme dir zu, Leo, aber ein Knittelwirsch ist genau das Gegenteil eines grummeligen, etwas zerknitterten älteren Herren … 😉

  • 11. November 2019 um 09:36
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    Eigentlich logisch. Ein grantiger Mensch wäre ja unwirsch, und der Knittelwirsch ist – wie der Name sagt – das Gegenteil davon, nämlich wirsch.

  • 11. November 2019 um 09:52
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    Eben … 🙂

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