Emotionen

Meinen kleinen Verlag gibt es seit sechs Jahren. In dieser Zeit habe ich viele Erlebnisse gehabt und erstaunliche Erfahrungen machen dürfen. Eine der ganz besonderen Art erlebte ich heute. Ich bekam Post – indirekt – von Professor Guiseppe Scollo Lavizzari, dessen Biografie ich veröffentlichen durfte.

Lieber Professor Scollo – ich danke Ihnen von Herzen für diese süße Referenz! Sie ist gut für den Gaumen und gut fürs Gemüt …

Mein Bürodiener hat den Inhalt übrigens getestet und kam zu dem Ergebnis: Nix für mich, aber prima für die Chefin.

kater

Darum geht es: „Mein Leben – eine bewegte Reise“, die Biografie eines klugen Mannes mit kräftigen Wurzeln, klaren Prinzipien und hohen Ansprüchen an sich selbst. Es war mir ein großes Vergnügen, sein Buch lektorieren, gestalten und veröffentlichen zu dürfen.

Steuerfragebogen für CreateSpace und kdp

Wer seine Bücher auch über Amazon verkauft, ist normalerweise Mitglied bei CreateSpace, wo er seine Bücher listet. CreateSpace ist ein amerikanisches Unternehmen, deshalb unterliegt man auch der amerikanischen Steuerpflicht – sofern man den Steuerfragebogen nicht ausfüllt.

Auf den ersten Blick sieht dieser Fragebogen kompliziert aus, das ist er aber nicht, zumal man auch die Möglichkeit hat, für das Formular die deutsche Sprache auszuwählen.

Gestern nun bekam ich eine Email, bei der ich erst dachte, es handele sich um eine Pishing-Mail. Weil man bei Informationsmails normalerweise mit Namen angeredet wird und nicht mit „Dear Member“.

steuerfragebogen createspace

Außerdem hat mein Mailprogramm auch noch deutlich darauf hingewiesen, dass es sich um eine Pishing-Mail handeln könnte. Ich habe mich erkundigt und erfahren, dass auch viele andere diese Mail bekommen haben und es sich nicht um Pishing handelt. Im Gegenteil, wer der Aufforderung, den Steuerfragebogen bei CreateSpace zu aktualisieren, nicht nachkommt, wird ab 1. Januar 2018 für seine Bucheinnahmen 30 % amerikanische Steuer bezahlen.

Also heißt es, den Fragebogen zu aktualisieren, und das geht so wie in den folgenden Screenshots beschrieben:

steuerfragebogen CteateSpace

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Ist alles korrekt ausgefüllt, zeigt die Tax-Information die Zahl 0,00:

steuerfragebogen CteateSpace

Hinweis: Der Steuerfragebogen für kdp (Kindle Direct Publishing), also für Ebooks, ist nahezu identisch.

Wie man in WordPress eine Bildergalerie erstellt

Autoren sollten einen Internetauftritt haben, und ich empfehle dazu ein Blog oder eine zumindest Website, in der ein Blog eingebaut ist – so wie bei der Site, auf der sie sich gerade befinden.

Die Struktur bei einem Blog mit „statischer Startseite“ ist so, dass der Besucher erst eine Übersichtsseite sieht. Im Menue sind die einzelnen Unterseiten aufgeführt, und eine davon ist (in meinem Fall) das Blog. Ich arbeite seit Jahren mit der hervorragenden Blogsoftware „WordPress“, die man sich kostenlos im Internet runterladen kann.

Will man bei einem Blogbeitrag ein Bild einfügen, geht das ganz einfach. Den Cursor an die gewünschte Stelle setzen und auf „Dateien hinzufügen“ klicken. Auch mehre Bilder als Galerie darzustellen, ist sehr einfach.

Sind die Bilder drin, kann man sie mit Klicken als Galerie durchlaufen lassen.

Die Galerie nachträglich zu bearbeiten, ist auch ganz einfach. Dazu benutzt man nicht die htlm-Ansicht, sondern die visuelle Darstellung und klickt auf den Bleistift. Dann kann man Bilder hinzufügen, sortieren bzw. verschieben. Anzahl der Spalten und Darstellung/Form der Bilder wählt man rechts in der Sidebar aus.

Grundsätzlich wichtig: die Dateigröße von Bildern sollte so klein wie möglich gehalten werden, sonst sind die Ladezeiten für die Besucher (zu) lang. Also, wenn möglich nicht mehr als 300 KB pro Foto.

Aufsteiger des Tages Nr. 1: Ayse Tuncöz

Ayse Tuncöz ist mit ihrem Kochbuch „Türkisch. Leicht. Lecker.“ mittlerweile auf der Amazon-Bestsellerliste die Nr. 5
Also die Nummer 5 von allen heute verkauften Büchern!

Bei „Aufsteiger des Tages“ ist sie Nr. 1

Ich gratuliere herzlich, liebe Ayse!

Link zum Thema.

Nachsatz um 20.45 Uhr: Ayses Buch ist mittlerweile Nr. 4 auf der Amazon-Bestsellerliste. Phantastisch!

Ein Kochbuch entsteht

Mit einem Anruf fing alles an. Am Ende der anderen Leitung war Ayse Tuncöz, eine Kinderkrankenschwester, deren Hobby das Kochen ist. Die kalorienarmen türkischen Rezepte hat sie auf ihrem Blog veröffentlicht, und viele Leserinnen ermunterten Ayse, ein Kochbuch daraus zu machen.

Sie ließ sich nicht lange bitten, sondern machte sich an die Arbeit. Dann suchte sie jemanden, der sie dabei unterstützte, aus den Rezepten und den Fotos ein Buch zu machen. Ein Tipp einer Leserin (die auch Leserin meines Katzenblogs ist) hat mich empfohlen. (Herzlichen Dank!)

Ayse hat mich also angerufen, wir waren uns von Anfang an sympathisch, und gestern nun ist das gedruckte Buch geliefert worden.

Zur Entstehung des Buches hier eine kleine Bildgeschichte.

Grundsätzlich schlug ich vor, Vorspeisen, Hauptspeisen, Nachspeisen und Geschichten mit unterschiedlichen Farben zu gestalten.

Analog dazu wurden auch Überschriften und Design-Elemente der einzelnen Rezeptseiten farblich gestaltet.

Die kleinen Symbole auf den Rezeptseiten habe ich mir nicht im Internet gesucht und auch nicht mit einem Symbole-Font generiert, sondern selbst gestaltet – mit Photoshop.

Weil jedes Foto, das aus einer Digitalkamera kommt, bearbeitet werden sollte, habe ich Ayses gekonnt in Szene gesetzte Fotos (Ayse du bist die geborene Food-Fotografin!) bearbeitet: Kontrast erhöht zum Beispiel, Schärfe verbessert und Tonwert und Farbsättigung korrigiert.

 

Dann war das Titelbild dran. Ich habe verschiedene Vorschläge gemacht, die Nummer 6 ist es dann – vom Prinzip – geworden.

Am Tag seines Erscheinens (heute) ist Ayses Kochbuch übrigens innerhalb weniger Stunden auf Platz Nr. 5 der Bestseller-Liste gelandet. Nicht bei den Kochbuch-Bestsellern, sondern bei der Liste aller von Amazon verkauften Bücher von heute (Stand: 20.00 Uhr).

Das gedruckte Buch bleibt Liebling der Leser

fertige buecher

Zugegeben, ich besitze ein paar Ebooks, aber gedruckte Bücher sind mir lieber. Es ist einfach was anderes, ein Buch in der Hand zu halten, als einen E-Reader. Außerdem streiche ich gern interessante Textstellen an – mit Bleistift. Man kann Textstellen im E-Reader zwar auch markieren, aber ich liebe in diesem Fall das Altmodische. Außerdem finde ich das Lesen auf Papier angenehmer.

Und bei einem gedruckten Buch habe ich immer den Überblick, wie weit ich schon bin. Kein besonders schlagkräftiges Argument, das ist mir klar, aber trotzdem …

Anderen Zeitgenossen scheint es ähnlich zu gehen, wie dieser Artikeln in der FAZ zeigt.