Neuerscheinung: Solo für Sophie

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Der Roman erzählt mit hintergründigem Humor die Geschichte vom Suchen und Finden der Liebe anhand ungewöhnlicher Hauptfiguren, die nicht dem gesellschaftlichen Leitbild der Leichtgängigkeit entsprechen. Dazu kontrastieren prägnante, satirisch zugespitzte Nebenfiguren, die die schüchternen Protagonisten zum Jagen tragen wollen. Es entspinnt sich eine turbulente Dreiecksgeschichte, die auf das Konzert als Showdown zusteuert und sich darin rundet und auflöst. Die allseitige Liebe zur klassischen Musik verleiht dem Roman als durchgängiges Motiv eine besondere Farbe, und ein ordentlicher Schuss Erotik ist auch dabei.

Abstract
Sebastian schwärmt für die hübsche französische Pianistin Sophie Bonnard und besucht immer wieder ihre Konzerte. Eines Abends lernt er in einer fremden Stadt den greisen Pharmafabrikanten Otto Falter kennen, der ihn beschwört, endlich Schritte zu unternehmen, um die Verehrte kennenzulernen. Sebastian sagt es zu und lässt sich in der Folge auf Falters Fernsteuerung ein.

Nachdem er bei seinem ersten Einsatz als Konzertkritiker in Erfahrung gebracht hat, dass ein Konzert Sophies wegen finanzieller Schwierigkeiten des Veranstalters zu platzen droht, beschließt Falter, dieses Konzert für seinen Schützling ersatzweise auszurichten. Im Publikum soll nur einer
sitzen: Sebastian. Dass Otto Falter heimlich plant, Sebastian vor dem Konzert mit Hilfe eines Narkotikums außer Gefecht zu setzen und selbst im Saal Platz zu nehmen, weiß wiederum nur er.

Auch Sebastians Kommilitonin Laura schwärmt für jemanden, dem sie nicht recht näherkommt. Dieser Jemand ist niemand anderes als Sebastian selbst. Auch ihr wird unerbetene Hilfe zuteil: durch ihre Freundin Kate. Als gewisse Indizien dafür sprechen, dass Sebastian mit einer französischen Pianistin liiert ist, versuchen die beiden herauszufinden, ob das stimmen kann.

Das Konzert findet tatsächlich statt, doch ganz anders, als Falter und Sebastian das geplant haben. Am Ende hat sich ein naheliegendes Paar gefunden, ist eine Pianistin um wichtige Erkenntnisse reicher, freut sich ein türkischer Hausbursche über ein Millionenerbe. Otto Falter bezahlt seinen Wahn mit dem Leben, stiftet damit aber ein (fast) allseitiges Happy End.


Leseprobe

Bestellen kann man das gedruckte Buch in der Bücherstube.

Den Roman gibt es auch als Ebook.

Eine Liste von Buchbloggern

Einer meiner Autoren hat mich eben auf lesestunden.de, eine Liste von Buchbloggern, aufmerksam gemacht. Erstellt hat die Liste Tobias Zeising, ein Nerd (wie er sich selbst nennt), der sich u. a. der Literatur verschrieben hat.

Auf Tobias‘ Buchblogger-Liste sind über 1.300 Buchblogger aufgeführt – es macht also Arbeit, die Spreu vom Weizen zu trennen, und sich für sein Buch die passenden Blogger herauszusuchen. Ob die dann Interesse an einer Rezension haben, steht auf einem anderen Blatt. buecher

Aber auf alle Fälle ist die Liste eine hilfreiche Grundlage für den Kontakt mit Buchbloggern.

Eine weitere Möglichkeit, für Autoren und Blogger gleichermaßen, ist Rezisuche. Hier können Buchblogger ihr Blog und Autoren ihr Buch eintragen.

Übrigens: Dass gute, also kompetente Buchblogger nicht dasitzen und auf Bücher warten, liegt aufgrund der Menge von Neuerscheinungen auf der Hand. Man sollte also nicht erwarten, dass sie umgehend eine Rezension schreiben, wenn sie Interesse zeigten und man ihnen sein Buch geschickt hat. Also ist höfliche Geduld angesagt. Mit „höflich“ meine ich, dass man nicht ständig nachbohrt …

In diesem Zusammenhang sei auch erwähnt, dass es sehr sinnvoll ist, sich mit der PR-Arbeit VOR dem Erscheinen des Buches zu beschäftigen. Und zwar nicht nur ein paar Tage, sondern ein paar Monate davor. Denn mittlerweile erscheinen in Deutschland jährlich nicht nur rund 90.000 neue Bücher von Verlagen, sondern nochmal dieselbe Menge (mindestens) von Selbstpublizierern …

Post von Dornröschen – Ebook

Als Charlotte ihre große Liebe heiratet, ahnt sie nicht, dass das Glück sich bald verabschieden wird. Auf der verspäteten Hochzeitsreise bricht ihr Mann zusammen und stirbt wenige Monate danach.

In tiefem Schmerz vergräbt die junge Journalistin sich in ihrer Arbeit. Doch ihr Chefredakteur ersinnt eine List. Um sie mit seinem Freund Fabian zu verkuppeln, beauftragt er Charlotte mit einer Reportage über Partnersuche im Internet. Widerwillig macht sie sich an die Arbeit, und bald beginnt ein reger Emailverkehr zwischen ihr und einem Fremden – namens Fabian.
Auch ihre Mutter spielt den Amor. Sie meint, der Neffe ihrer Freundin, ein charismatischer Halbinder, sei genau der Richtige für ihre Tochter.

Die beiden Männer rütteln Charlottes Leben ordentlich durcheinander, und seit langer Zeit spürt sie ihr Herz wieder vor Aufregung klopfen. Doch für welchen von ihnen schlägt es?

EBOOK bei Amazon

liebesroman

Buchsatz – unschöne Silbentrennungen

Ds Profiprogramm InDesign macht zwar gute Arbeit, erspart einem aber noch lange nicht (viele) manuellen Korrekturen. Hier ein Beispiel.

Im Buchinhalt

Unschöne Silbentrennung

Silbentrennung indesign


Ich habe die Laufweite des gesamten Absatzes minimal erweitert, schon sieht die Trennung anders aus bzw. fällt in diesem Fall ganz weg. Das letzte Wort erscheint vollständig in der zweiten Zeile. Im Text selbst fällt die minimal vergrößerte Spationierung nicht auf, erzeugt aber einen völlig anderen Zeilenfall.


silbentrennung indesign

Der kreative Manni Schmitz

Wann Manni Schmitz und ich über den Weg gelaufen sind, weiß ich nicht mehr … ist schon eine Zeit lang her. Aber ich weiß, wo es war: bei Facebook.

Dann hatte er mal ein erstaunliches Erlebnis mit der Hundesteuerabteilung einer Behörde und hat dieses Erlebnis aufgeschrieben. Da fiel mir sofort auf, dass Manni ausgezeichnet schreiben kann. Und weil er in seinem Leben viele weitere interessante Erlebnisse hatte, habe ich ihn dazu motiviert, sie unters Volk zu bringen. Ich habe ihm also ein Blog eingerichtet, und seitdem schreibt Manni dort in unregelmäßigen Abständen über sein Leben.

Vor kurzem nun hatte er einen Kreativschub und eine launige Geschichte verfasst, „Neulich im Himmel“ heißt sie und ist absolut lesenswert!

manni-schmitz

Ich hoffe, dass Manni irgendwann so viele Geschichten beisammen hat, dass wir ein Buch daraus machen können!

Wer hat recht?

Bei dieser Regel mit dem Wörtchen „recht/Recht“ soll ein normaler Mensch durchsteigen … ein bisschen viel verlangt, finde ich. Denn sie ist genauso unlogisch wie die Regel bezüglich „handvoll“ und anderen Begriffen, über die ich hier geschrieben habe.

recht
Screenshot gemacht bei: korrekturen.de – zum Vergrößern auf Bild klicken

Was mir bei dieser Regel auch noch aufgefallen ist: Normalerweise setzt man vor und nach einem Schrägstrich kein Leerzeichen. Der Duden macht es aber trotzdem. Obwohl die DIN Norm 5008 klar sagt, dass das nicht korrekt ist. Also, wer hat nun recht/Recht??? Es ist wirklich zum Mäusemelken mit der (neuen) Rechtschreibung.

Die Angst des Autors vor seinem Manuskript

Es ist soweit, das Werk ist vollendet. Monate, oft Jahre, hat es gedauert, eine Seite nach der anderen zu füllen. Selbstzweifel, Schreibblockaden und Phasen der Lustlosigkeit durch quälende Selbstdisziplin zu überwinden. Aber nun ist der letzte Satz geschrieben, der letzte Punkt gesetzt. Manuskript fertig! Fertig?

Viele Autoren sind tatsächlich der Meinung, ihre Arbeit sei nach dem Setzen des letzten Punktes beendet. Das ist ein Irrtum, denn jetzt geht’s erst richtig los. Jetzt kommt eine wichtige Phase: die der Überarbeitung. Man sollte sich das Werk in aller Muße anschauen – selbstkritisch! So, als wäre man selbst nicht der Verfasser, sondern ein Leser. Stolpert man über ein Wort, einen Satz, einen Absatz oder gar ein ganzes Kapitel, sollte man genau überlegen, warum man gestolpert ist und worüber. Denn alles, worüber man stolpert, sollte besonders aufmerksam betrachtet werden. Soll man die Wortreihenfolge verändern? Soll man ein Wort austauschen oder vielleicht ganz streichen?

korrektur

Apropos streichen. Auch wenn man als Autor in seinen Text sehr verliebt ist, sollte man sich nicht scheuen, Wörter oder ganze Textteile zu löschen. Auch wenn man seine Formulierung ganz großartig findet. Aber es geht nicht (nur) um großartige Formulierungen, sondern vor allem darum, ob die Formulierung für das Verständnis oder die Unterhaltung des Lesers notwendig ist. Ich lese zur Zeit das Buch „Dolores“ von Stephen King, dem angeblich erfolgreichsten Schriftsteller aller Zeiten. Dieses Buch, von vielen hochgelobt, nervt mich! Es nervt mich ganz besonders deshalb, weil er sich in Beschreibungen ergeht, die einerseits viel zu ausführlich sind, und für das Verständnis der Geschichte andererseits nicht notwendig. Teilweise sind sie auch abstoßend und unästhetisch. Zum Beispiel in dem Kapitel, wo es geht darum, dass die bettlägerige Antagonistin ihre Pflegekraft (Dolores) schikaniert, indem sie ins Bett kackt. Absichtlich! Das macht sie derart raffiniert, dass die Kacke im ganzen Zimmer rumfliegt. Und diese Kack-Schikane beschreibt King auf über 20 Seiten in epischer Breite … grauenhaft! Wäre ich seine Lektorin gewesen, hätte ich ihm empfohlen, die Beschreibung auf weniger als die Hälfte zu kürzen und dabei auch die (maßlosen) Übertreibungen abzuschwächen. So ist für mich zum Beispiel nicht nachvollziehbar, wie ein im Bett liegender Mensch es schaffen kann, seine Darm so zu entleeren, dass das ganze Zimmer aussieht, als hätte ein Mistwagen seine Ladung dort verteilt. Selbst die Gardinen sind voller Kacke …

Ein Manuskript sollte aber nicht nur stilistisch überarbeitet werden. Rechtschreibung und Grammatik sollten überprüft und Tippfehler beseitigt werden. Das ist in erster Linie die des Autors, erst danach die eines Korrekturlesers. (Den empfehle ich übrigens immer, weil der Fehlerteufel tückisch ist.) Außerdem zeugt ein schlampig oder gar nicht überarbeitetes Manuskript von wenig Respekt dem Leser gegenüber.

Mir persönlich macht das Überarbeiten eigener Manuskripte sehr viel Spaß. Im Gegensatz zum Schreiben ist es für mich keine Arbeit mehr, sondern das ultimative Vergnügen beim gesamten Schreibprozess. Dass so viele Autoren es als lästig empfinden, verstehe ich nicht, und mir drängt sich die Vermutung auf, dass sie Angst vor ihrem eigenen Werk haben und ein subtiler Selbstzweifel sie davon abhält, sich damit auseinanderzusetzen. Vielleicht könnte dabei die Erkenntnis entstehen, dass es doch nicht der große Wurf ist. Aber das ist – wie gesagt – nur eine Vermutung.

Komma vor oder oder nicht?

kommasetzung

Die Konjunktion (Bindewort) oder wird behandelt wie das Wort und.

Sie gehen am Sonntag in die Kirche oder ins Wirtshaus. (Kein Komma!) Der Satz wird behandelt wie: Sie isst den Apfel und die Birne. (Apfel und Birne sind in diesem Fall gleichrangig.)

Am Sonntag gehen sie in die Kirche, oder? Keine Konjunktion, denn hier steht oder als Ersatz für nicht wahr?

Meine Druckerei in Polen – wie man Geld spart beim Buchdruck

Seit über 30 Jahren bin ich Freiberuflerin, und in dieser langen Zeit habe ich sehr viel mit Druckereien zu tun gehabt. Damals hieß der Ablauf noch: Text in der Setzerei setzen lassen. Die „Papierabzüge“ oder „Filme“ zur „Reproanstalt“ (auch Lithoanstalt genannt) bringen, wo von meinen Fotos mit der Reprokamera „Lithographien“ (Bildabzüge) gemacht und mit dem Text zusammenmontiert wurden.

Mit den fertigen Filmen bin ich dann zur Druckerei marschiert, dort wurden aus den Lithographien Druckplatten für den Offsetdruck produziert. Dann wurde gedruckt.

Offsetdruck gibt es immer noch, Setzereien und Lithoanstalten allerdings sind im Aussterben begriffen, weil die Druckvorlagen heutzutage am Computer produziert werden. Ich gestalte zum Beispiel den Inhalt und den Umschlag eines Buches mit InDesign (einem Profiprogramm für Design jeglicher Art) und lade beide Dateien als hochaufgelöste PDFs bei der Druckerei ab. Dort wird das Buch dann digital gedruckt.

Anfangs habe ich mit deutschen Druckereien zusammengerbeitet, im Zuge der Globalisierung kam ich aber in Kontakt zu Druckereien in Osteuropa. Ich habe einige getestet und bin für den Druck von Taschenbüchern bei einer Druckerei in Polen hängengeblieben. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist unschlagbar. Die Kommunikation läuft excellent über ein Büro in Deutschland, wo mir freundliche und kompetente Mitarbeiter mit Rat und Tat zur Seite stehen. Dort schicke ich meine Dateien hin, die dann geprüft und an die Druckerei in Polen weitergeleitet werden. Wenige Wochen später habe ich dann die Bücher. Genau gesagt hat der Autor die Bücher, weil er sie bezahlt und sie ihm deshalb auch gehören. Was übrigens ein großer Unterschied ist zu den üblichen Zuschussverlagen, denn die verdienen doppelt: Sie lassen sich einerseits ihre Dienstleistung bezahlen, die oft minderwertig und genauso oft völlig überhöht ist. Dann muss der Autor nochmal den Geldbeutel zücken, denn obwohl er die Druckkosten (indirekt) bereits bezahlt hat, darf er für den Erwerb seiner Bücher nochmal blechen. Ein aufschlussreiches Rechenbeispiel gibt es hier.

Die Qualität meiner polnischen Druckerei ist hervorragend! Die Farben des Umschlags sehen fast 1:1 so aus wie auf meinem Bildschirm.

Druckdatei:
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Das gedruckte Buch:
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Die Druckqualität des Buchinhalts ist ebenfalls hervorragend.

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Für das Auge angenehmer zu lesen ist übrigens leicht gefärbtes, also cremefarbenes Papier. Reinweißes Papier ist beim Buchdruck nicht zu empfehlen – aber das ist Geschmackssache. Ich empfehle meinen Autoren die Creme-Variante.

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wir-buchBis zu einer Auflage von 300 Stück kommt der Laserdruck zum Einsatz. Inkjetdruck ist erst ab einer Auflage von 300 Stück wirtschaftlich. (Warum das so ist, weiß ich nicht … es hat technische Gründe). Bei 500 Büchern kann man rund 300 Euro sparen. Das hier abgebildete Buch beispielsweise hat 260 Seiten Inhalt und kostet bei einer Auflage von 500 Stück 960 Euro, also nicht mal 2 Euro pro Stück!

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